Loft M., Foto: Kirchweger und Zechner
Loft M., Foto: Kirchweger und Zechner

Loft M.

Beitrag von Az W

Um die offene Struktur des ehemaligen Industriebaus im Zuge des Umbaus in eine 167 m2 große Familienwohnung nicht durch Zwischenwände zu „zerstückeln“, zogen die Architekten eine raumbildende Spur (Möbelwände aus farblos lackierten MDF-Platten, Stärke 19 bzw. 38 mm) durch das Loft, die einerseits den relativ kleinen Individualräumen optimalen Zuschnitt verschafft und andererseits den großen verbleibenden Wohn-Einraum mit freistehender Küchenzeile in seiner Weitläufigkeit unterstützt.

Ein gläsernes Oberlichtband über den Einbauelementen verstärkt den freistehenden Charakter der Möbelwände, in welche sämtliche Elektroleitungen sowie eine Grundbeleuchtung integriert sind. Die beiden funktionstragenden Arme der MDF-Skultpur öffnen sich - auch dies als dramaturgische Überlegung im Sinne der angestrebten Offenheit – zur großflächig verglasten Raumecke mit Blick auf eine dahinter liegende Allee. (Text: Gabriele Kaiser)

share on
share on facebook share on twitter

Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien, 21.10.2005

AnsprechpartnerIn für diese Seite: Martina Frühwirth

Presseschau

Raumgebirge mit Himmelsblick

02.07.2005. Mit einem kostengünstigen, oberlichtbanderhellten Raummöbelsystem aus naturlackierten MDF-Platten schenkten ...weiter

Akteure   Akteure
Architektur
Kirchweger und Zechner

Bauherrschaft
Jürgen Maurer

KOOPERATIONEN