Volksschule Wienerberg
kub a Karl und Bremhorst Architekten - Wien (A) - 2005
Volksschule Wienerberg, Foto: Rupert Steiner
Volksschule Wienerberg, Foto: Rupert Steiner

Volksschule Wienerberg

Beitrag von Az W

Für die infrastrukturell bislang unterversorgte Wienerberg City, die in der Zwischenzeit Büro- und Gewerberäumlichkeiten für ca. 2.000 Beschäftigte und rund 1.000 Wohnunge umfasst, wurde 2002 ein Wettbewerb ausgeschrieben, aus dem in der zweiten Stufe vorliegendes Projekt (Jury-Vorsitz Patricia Zacek) siegreich hervorging. Das Gebäude nimmt, ausgehendvon der sogenannten Esplanade, den Verlauf der Hertha-Firnberg-Straße auf, der Turnsaal schließt als autonomer und leicht abgesenkter Baukörper ostseitig an und erhält einen von der Schulerschließung unabhängigen Zugang über eine Rampe. Sämtliche Klassen- und Freizeiträume sind nach Osten zu den Freibereichen orientiert, die Verwaltung und die Sonderunterrichtsräume wurden westseitig angeordnet, sodass die Kubatur räumlich klar in einen dienenden und einen bedienten Teil gegliedert ist.

Das Dach des abgesenkten Turnsaals wird als teilweise gedeckte Pausenfläche genutzt, sodass zusätzlich zu den grozügige bemessenen Gangflächen ein attraktiver Freibereich zur Verfügung steht, der räumlich mit dem Schulvorplatz und der Esplanade in beziehung steht. Die strenge, teilweise ausgefachte Skelettkonstruktion ermöglichte eine wirtschaftliche Errichtung, die hinterlüftete Metallfassade gibt der Kubatur ein in sich ruhendes Erscheinungsbild. (Text: Gabriele Kaiser)

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Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien, 18.12.2005

AnsprechpartnerIn für diese Seite: Martina Frühwirth