Bauwerk

k-effects Gartengasse
MARTERERMOOSMANN - Wien (A) - 2000
k-effects Gartengasse, Foto: Manfred Seidl
k-effects Gartengasse, Foto: Manfred Seidl
k-effects Gartengasse, Foto: Manfred Seidl
14. September 2003 - Az W
Adaptierung eines Gewerbehofes mit speziellen Randbedingungen: Der neue Nutzer hatte mit dem Umbau schon begonnen, bevor die Architekten beigezogen wurden, der Termin zur Fertigstellung war äußerst knapp gesetzt. In dieser Situation reagierten MartererMossmann mit einem Konzept, das sich auf demontierbare, austauschbare Einzelteile und ausschließlich auf unbehandelte Oberflächen beschränkte.
An den Feuermauern der Innenwände wurden öffenbare Vorsatzschalen angebracht, die ein späteres Verlegen von Installationen ermöglichen. Fehlende Verputzarbeiten wurden nicht mehr ergänzt. Die Böden sind transparente Grundbeschichtungen aus Epoxyharz auf Beton und Industrieparkett, die Wandverkleidungen aus Sperrholz, Eternitbautafeln, unbehandelten Heraklithplatten und Gipsfaserplatten, alles sichtbar geschraubt.
Türen wurden mit Stahlblech beplankt. Das mit schwarzem Kautschuk verkleidete Kommunikationszentrum des Hauses ist die Bar. Beleuchtung durch Lichtbänder hinter den Wandpaneelen, Deckenfluter, Deckenstrahler und Reflektorleuchten. Sichtbare Elektroversorgung über Kabelkanäle und Panzerschläuche. (Text: Otto Kapfinger, 12.11.2001)

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Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien

Ansprechpartner:in für diese Seite: Maria Welzigwelzig[at]azw.at

Akteure

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