Reihenhausanlage
Andreas Egger - Vill (A) - 1981
Reihenhausanlage
Reihenhausanlage, Foto: Arno Gisinger
Reihenhausanlage, Foto: Arno Gisinger

Reihenhausanlage

Beitrag von aut. architektur und tirol

Noch in den 1970er Jahren begonnen, zeigt sich ein damals zum Mainstream des Wohn- und Häuselbauens völlig kontroverses Engagement für verdichtetes und partizipatorisches Bauen. Sieben Bauherren formierten sich mit dem knapp dreißigjährigen Architekten zu einer Errichtergemeinschaft, kauften 2.400m2 Grund, der wegen sumpfiger Bodenverhältnisse sehr billig zu haben war. Die Keller der acht Hauseinheiten ragen wegen der Grundfeuchte ziemlich hoch übers Terrain heraus, die Etagen darüber sind in der inneren Aufteilung und in den Fassadendetails individuell gelöst, die niedrige Bauhöhe an der Nord- und Straßenseite spreizt sich nach Süden in ein zurückgesetztes und verschaltes Dachgeschoss auf. Jedes Haus hat eine fünf Meter tiefe Terrassenzone, der Wiesenstreifen davor blieb bis heute gemeinsames Grün ohne Zäune. Nach der Erstellung des Rohbaus erfolgte der Ausbau in Eigenregie. Ein Impuls, heute noch respektabel. (aus: Bauen in Tirol seit 1980, Otto Kapfinger)

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Für den Beitrag verantwortlich: aut. architektur und tirol, 14.09.2003

AnsprechpartnerIn für diese Seite: Claudia Wedekind