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Zeitschriften

2013

anthos 2013/3
Gesundheit

In marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaftssystemen lösen Auf- und Abschwung einander in schöner Regelmässigkeit ab. Zugrunde liegen Zyklen unterschiedlicher Dauer, die sich gegenseitig überlagern, durchdringen und beeinflussen. Lange Perioden von vierzig bis sechzig Jahren, sogenannte Kondratieffzyklen,

2013

anthos 2013/2
Landscape Urbanism

Ende der 1990er-Jahre, als der Urban Sprawl die Siedlungsentwicklung in den USA prägte, die Phase der Desurbanisierung voll in Gang war und Re-Urbanisierung nicht in Sicht, prägte der amerikanische Landschaftsarchitekt Charles Waldheim den Begriff des Landscape Urbanism. Er verband damit die Idee, Landschaft

2013

anthos 2013/1
Frankreich

In Frankreich treffen zahlreiche der grossen geographischen Einheiten Europas zusammen. Tiefebenen und Berge, vier Meeresufer, ein vom ozeanischen zum mediterranen reichendes Klima. Die politische Verwaltung Frankreichs ist heute noch stark zentralisiert, lässt die Regionen jedoch zunehmend Platz einnehmen. Das

2012

anthos 2012/4
Eine Reise zur Landschaft

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, heisst es. Bei Internationalen Bauausstellungen IBA gilt das wörtlich: Ihre gebauten Manifestationen gemeinsamer Visionen schreiben sich in den Raum ein, stellen sich der Sonne entgegen und bleiben über das Ereignis hinaus erhalten. Projekte wollen daher

2012

anthos 2012/3
Privatgärten

Die Neuanlage oder Restaurierung von Privatgärten ist für viele das Sahnehäubchen im weiten Aufgabenfeld der Landschaftsarchitektur. Nur wenige Landschaftsarchitekten aber haben auch durch ihre Gartengestaltungen Bekanntheit erlangt. Derzeit scheint das Thema populär: Gartenschauen, -messen und -ausstellungen

2012

anthos 2012/2
Erinnerung & Archive

Polaroid-Fotos, Notizen, Tätowierungen. Fragmente, Bruchstücke, Impressionen. Wegweiser, die Leonhard Shelby in Christopher Nolans Film «Memento» nutzt, um die Puzzleteile seines Lebens wieder zusammenzufügen. Ohne Erinnerungen sind wir losgelöst von Raum und Zeit, Erinnerungen sind unsere Scharniere

2012

anthos 2012/1
Pflanzen, schneiden, jäten

In Kindheitsträumen kommt der Gedanke an Unterhaltsarbeiten gar nicht vor: Wünschen sich doch so manche ein Schloss mit Märchengarten – ohne Bezug zur Pflegerealität. Die Klassiker des Traumgartens, zum Beispiel Rosen- und Sommerblumen, englische Staudenbeete und geschnittene Heckenskulpturen, Springbrunnen

2011

anthos 2011/4
Poesie

Die Poesie der Landschaft Von Zeit zu Zeit eine Strasse beobachten. Sich dieser Beschäftigung mit voller Aufmerksamkeit widmen. Sieht man, was erwähnenswert ist? Sich einer Landschaft hingeben. Sich dazu zwingen, oberflächlicher zu sehen. Ein Stück Landschaft entziffern. Hineinlauschen in den Ort.

2011

anthos 2011/3
Siedlungsrand

Siedlungsrand: Naht- oder Schnittstelle ? Früher wurden die Aussätzigen vor die Ränder der Städte getrieben. Der Stadtrand wurde verteidigt, er sicherte das Innen gegen das Aussen ab, er definierte den rechtlichen Status der Gemeinde und ihrer Bevölkerung. Die Umgrenzung der Siedlung durch eine Mauer

2011

anthos 2011/2
48. IFLA-Weltkongress «Scales of Nature»

Die Herausforderungen für die Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung scheinen zunehmend komplexer zu werden. Immer mehr Menschen ziehen in Städte und die sich ausbreitenden Agglomerationsräume. Gleichzeitig ist eine urbane Lebensweise längst nicht mehr nur auf urbane Räume beschränkt. Wo immer

2011

anthos 2011/1
Wege, Brücken, Stege

Wenn der Weg das Ziel ist, kann es kaum ohne Brücken, Wege und Stege erreicht werden. Sie sind identitätsstiftende Merkzeichen und prägen das Bild der Landschaft. Sie haben eine eigene Geschichtlichkeit und bezeugen lokale, regionale oder nationale Baukunst. Sie verbinden Orte miteinander, überwinden

2010

anthos 2010/4
Landschaftsqualität

Natürlich, jeder Mensch empfindet einen Ort auf seine Weise. Wahrnehmung ist immer individuell, nie objektiv. Trotzdem scheint es eine Art von Grundübereinstimmung zu geben, welche Orte eine höhere und welche eine geringere Qualität aufweisen. So wird der rasante Flächenverbrauch, der nach wie vor

2010

anthos 2010/3
Stadtoasen

Was eine Oase ist, steht in jedem Lexikon. Der Duden definiert sie in seiner 6., überarbeiteten Auflage 2007 als vom spätlateinischen «oasis» und dem griechischen «óasis» abstammend, wörtlich übersetzt als «bewohnter Ort» und «fruchtbarer Ort» mit der heutigen Lesart als «Stelle mit einer Quelle, mit

2010

anthos 2010/2
Westschweiz

Von der Landschaftsarchitektur in der Romandie Für die Qualität landschaftsarchitektonischer Projekte ist die Berücksichtigung des räumlichen Zusammenhanges und der örtlichen Bedingungen entscheidend, selbst wenn die Inspirationsquellen der Gestalter immer häufiger international sind. Welche Freiraumentwürfe

2010

anthos 2010/1
Variationen über Gärten

«Michelle Obama tut es... die Queen auch. Über das Glück im Garten.» titelte das Zeitmagazin im August 2008 und fragte auf den folgenden Seiten «Warum zieht es in diesem Jahr alle Welt in den Garten, sogar Michelle Obama und die Queen, Filmstars und Schriftsteller» – und stellte neben den beiden bereits

2009

anthos 2009/4
Holz

Holz ist ein Werkstoff der Superlative. Es ist leistungsfähig, unter richtigen Bedingungen dauerhaft, lässt sich leicht und präzise verarbeiten, ist formbar und gestaltbar. Es kommt in zahlreichen Variationen vor, kann leicht sein oder schwer, weich oder hart, hell oder dunkel, hat verschiedene Farben

2009

anthos 2009/3
Die Alpen

Das Eröffnungsbild in diesem anthos (S. 5) zeigt es: Die Alpen sind ein Mythos, ein Symbolraum. Sie sind Teil der beworbenen «Marke Schweiz» – und mit ihnen kann man auch für allerlei anderes werben. Für die Bewohner der Schweiz sind sie identitätsstiftend. Selbst die grösste Schweizer Stadt, Zürich,

2009

anthos 2009/2
G|59 – und 50 Jahre danach

Grosse Jubiläen sind selten in der Schweizer Landschaftsarchitektur. Lasst sie uns deshalb feiern! Vor 50 Jahren, am 25. April 1959, öffnete die 1. Schweizerische Gartenbau-Ausstellung (G|59) in Zürich ihre Tore und versetzte die Stadt sechs Monate lang in Festtagsstimmung. Erst zwei Jahrzehnte später

2009

anthos 2009/1
Landschaftsarchitektur und Kunst

«Kunst und Natur im Pas de deux» überschreibt Jacqueline Burckhardt ihren Artikel. Leicht abgewandelt könnte das auch Motto dieses Heftes sein. Der Pas de deux, der einer Choreografie folgende Tanz zu zweit, ist natürlich nicht der Normalfall in der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Landschaftsarchitekten.

2008

anthos 2008/4
Klimawandel und Landschaft

«Unsere Erde hat Fieber.» Sie leidet am globalen Virus menschlicher Masslosigkeit. Der vierte Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel of Climate Change IPCC, der grössten Wissenschaftskommission unserer Zeit, zeigt noch präziser und umfassender als zuvor, dass wir dabei sind, unseren Lebensraum

2008

anthos 2008/3
Wohnumgebung

In der Schweiz gibt es heute 3,8 Millionen Wohnungen für 7,6 Millionen Menschen. Jährlich werden rund 40 000 zusätzliche erstellt, eine Sättigung ist nicht in Sicht. Mit existenzieller Notwendigkeit hat dieser Neubau nichts zu tun. Wir bauen heute für den Wohlstand, für einen immer höheren Wohnungsstandard.

2008

anthos 2008/2
Sport

Alle anwesenden Damen unter den 4000 Zuschauenden sollen am 5. April 1908 beim Länderspiel Schweiz – Deutschland in Basel eine Tafel Schokolade erhalten haben. Für die Eidgenossen war es das dritte, für Deutschland das allererste Länderspiel in der Fussballgeschichte. Die Schweiz gewann 5:3. Einhundert

2008

anthos 2008/1
Stein

Die Menschheit sitzt in einem Hochgeschwindigkeitszug – ohne zu wissen, wohin die Reise geht. Darüber kann man nur spekulieren, Szenarien aufstellen, Modelle berechnen. Technisches Wissen potenziert sich ständig und beschleunigt das Entwicklungstempo. Neben aller Euphorie erzeugt dies auch Unsicherheit

2007

anthos 2007/4
Entwicklungsgebiete

Die Transformation der Industrie- in eine Dienstleistungsgesellschaft in den letzten Jahrzehnten hat in den europäischen Städten gewaltige Umwandlungsprozesse in Gang gesetzt. Citynahe Industrie und Gewerbegebiete, aber auch Hafen-, Militär- und andere Areale werden nicht mehr gebraucht und stehen zur

2007

anthos 2007/3
Zukunft Landschaft Schweiz

anthos, die Schweizer Zeitschrift für Landschaftsarchitektur, widmet sich seit jeher der Entwicklung und Gestaltung unserer Landschaften, in Einzelbeiträgen oder in thematischen Heften. Das vorliegende Heft, das den ambitiösen Titel «Zukunft Landschaft Schweiz» trägt, hat anthos in Partnerschaft mit