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Holzbaupreis Tirol 2019

Aus den 136 Projekten, die zum 6. Tiroler Holzbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury – Siegfried Fritz (Fritz Holzbau, Schruns), Markus Klaura (Klaura + Partner ZT GmbH, Klagenfurt), Dieter Stöhr (Amt der Tiroler Landesregierung, Innsbruck), Richard Woschitz (MRICS Woschitz Group GmbH, Wien) – 34 Projekte nominiert und davon 5 Auszeichnungen und 13 Anerkennungen in 5 Kategorien vergeben. Die Prämierung erfolgte am 22. Jänner in der Wirtschaftskammer Tirol in Innsbruck.

Der Holzbaupreis ist eine Auszeichnung für das angemessene Bauen mit dem Werkstoff Holz, im Spannungsfeld von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Dabei spielen die regionale Wertschöpfung, das Handwerk, die Baukultur und nicht zuletzt der Umgang mit den Ressourcen eine wesentliche Rolle.

Architekturpreis des Landes Burgenland 2018

Im Projektraum Burgenland in Eisenstadt wurde zum 9. Mal der Architekturpreis des Landes Burgenland verliehen. Die Preisträger 2018 sind die Architekten Ralf Bock, Christian Prasser (Architekturbüro cp architektur) sowie die für ein Gemeinschaftsprojekt ausgezeichneten Architekten Erich Kugler, Susanne Schmall und Fritz Brandlhofer vom Architekturbüro kbs-architektur. Der Architekt Martin Schwartz, Woschitz Engineering ZT GmbH, erhielt eine Auszeichnung.

Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury aus 30 eingereichten Bauten gekürt. Das Land Burgenland verleiht den Architekturpreis für hervorragende zeitgenössische Architektur im Burgenland seit 2002; er wird jedes zweite Jahr vergeben. Die prämierten Projekte sind samt den aktuellen Einreichungen in einer Ausstellung im Projektraum Burgenland zu sehen.

Die eingereichten Bauten wurden von den Juroren Doris Dockner, Hans Gangoly, Paul Preiss, Klaudia Ruck und Rupert Schatovich „im Sinne der kulturellen und ökologischen Herausforderung, die sich heute für das Bauschaffen – den Landverbrauch bzw. die Substanzerneuerung – im Lande stellt“ ausgewählt.

Kärntner Landesbaupreis 2018

Aus den 11 Projekten, die 2018 zum Landesbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury – Julia Kick, Hannes Sampl, Tobias Hagleitner, Elias Molitschnig (Kärntner Landesregierung, Abteilung 3) und Erich Fercher (Kärntner Landesregierung, Abteilung 2) – 6 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Zwei Landesbaupreise werden heuer für Bauten vergeben, bei welchen der baukünstlerische Raum, die städtebaulichen Beziehungen, Planung, Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung wie auch die sinnvolle Energieverwendung vorbildlich berücksichtigt sind.

Das Architekturstipendium Kärnten 2019 geht an Lukas Vejnik. Er wird in einem Zeitraum von einem Jahr das Projekt „Architektur. Kultur. Landschaft. Nachkriegsmoderne im Alpen-Adria- Raum“ eigenständig erarbeiten.

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Architektur Haus Kärnten am Montag, 3. Dezember wird die Juryentscheidung zum Landesbaupreis Kärnten und der Preisträger des zweiten Architekturstipendiums Kärnten für 2019 bekannt gegeben und verliehen.

Vorbildliches Bauen in Niederösterreich 2018

Am 9. November 2018 überreichte Stellvertreter der Landeshauptfrau Stephan Pernkopf die Auszeichnungen an die Preisträger des jährlichen Architekturwettbewerbs des Landes Niederösterreich „Vorbildliches Bauen in NÖ“. Aus 70 eingereichten Objekten hat die hochkarätige Jury sechs als vorbildlich erkannt und zur Auszeichnung vorgeschlagen.

Für die Bewerbung kamen Objekte jeder Art wie Neu-, größere Zu- und Umbauten aus den Bereichen Hoch- und Ingenieurbauten, wie z.B. Ein- und Mehrfamilienhäuser, Geschäftshäuser, Betriebsstätten und Industrieobjekte, öffentliche Gebäude, Verkehrs- und Wasserbauten in Frage, die in Niederösterreich von Architektinnen und Architekten, IngenieurkonsulentInnen und -konsulenten oder Baumeisterinnen und Baumeistern realisiert wurden.

Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2018

Aus den 71 Projekten, die 2018 zum Wettbewerb eingereicht wurden, hat die Jury - Hannes Mayer (ETH Zürich), Elli Mosayebi (Edelaar Mosayebi Inderbitzin Architekten, Zürich) und Carmen Wiederin (propeller z, Wien) - zwanzig Bauwerke in die engere Auswahl aufgenommen und besichtigt. Eine Auszeichnung und vier Anerkennungen - darunter eine als Sonderkategorie - wurden an Bauten vergeben, die dem Kriterium einer besonders vorbildlichen Auseinandersetzung mit den architektonischen Herausforderungen unserer Zeit sowohl in ästhetischer wie auch in innovatorischer Hinsicht entsprechen. Außerdem hat die Jury in diesem Jahr sechs lobende Erwähnungen ausgesprochen.

Im Rahmen einer Festveranstaltung am Donnerstag, 18. Oktober 2018 im aut in Innsbruck hat Landesrätin Beate Palfrader die Entscheidung bekanntgegeben und die Auszeichnungen und Anerkennungen überreicht.

Architekturpreis Land Salzburg 2018

Alle zwei Jahre verleiht das Land Salzburg zur Förderung und Anerkennung auf dem Gebiet der Architektur einen Preis. Die Auszeichnung wird für Bauwerke vergeben, die sich im Bundesland Salzburg befinden und zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als drei Jahre fertig gestellt sein dürfen. Der Preis ist mit € 10.000,- dotiert. Gleichzeitig wird ein Stipendium in der Höhe von € 5.000.- vergeben. Die Auswahl der StipendiatIn erfolgt ebenfalls durch die Jury. Ziel ist die Förderung eines Projektes oder Forschungsvorhabens im Bereich der zeitgenössischen Architektur, der Stadt- oder Landschaftsplanung.

GerambRose 2018

Bei der GerambRose stehen seit dem Jahr 2010 unterschiedliche thematische Schwerpunkte im Mittelpunkt, durch die eine Vergleichbarkeit der eingereichten und ausgezeichneten Werke gegeben ist. Zur GerambRose 2018 konnten erstmals Projekte in einer der drei genannten Kategorien eingericht werden.
Von den insgesamt 66 Einreichungen in den drei Themenschwerpunkten wurden von der fünfköpfigen Jury 22 Projekte in der ganzen Steiermark besichtigt. Prämiert wurden davon schließlich neun Bauwerke, welche den Anforderungen an die Qualitätskriterien der Auslobung am besten gerecht wurden.
Die Jury vergab fünf Auszeichnungen zum Themenschwerpunkt „Gemeinschaftliche Räume“ und vier Auszeichnungen zum Themenschwerpunkt „Private Räume“. Zum Themenschwerpunkt „Öffentliche Räume“ wurde kein Preis vergeben. In der Sonderkategorie GerambRose – Klassiker wurde, erstmals nach zehn Jahren, ein Projekt ausgezeichnet. Für diese Sonderkategorie kommen nur Bauleistungen in Frage, die mindestens 50 Jahre alt sind, zur Zeit der Errichtung architektonisch hochwertig waren und die durch die ihnen zugeordnete Funktion sowie durch permanente Pflege auch heute noch von außerordentlicher Qualität sind.

ZV-Bauherrenpreis 2018

Am 19. Oktober 2018 wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Orpheum, Graz die diesjährigen Gewinner:innen des ZV-Bauherrenpreises ausgezeichnet. Aus insgesamt 106 Einreichungen wurden zuvor 22 Projekte nominiert. Daraus ermittelte die Hauptjury, bestehend aus Andreas Bründler (Architekt, Basel), Gabriele Kaiser (Architekturpublizistin und Kuratorin, Wien) und Stefan Marte (Architekt, Feldkirch), die sechs Preisträger:innen des ZV-Bauherrenpreises 2018.
Um die Einreichungen und deren Genese beurteilen zu können, werden alljährlich alle Projekte im jeweiligen Bundesland von einer Nominierungsjury besichtigt. Je Bundesland werden bis zu drei Projekte nominiert, welche im Rahmen einer österreichweiten Reise durch die Hauptjuror:innen nochmals besucht werden, um die Preisträger:innen zu ermitteln.

Der Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs würdigt seit 1967 herausragende Bauten, Freiraumgestaltungen sowie heuer erstmals städtebauliche Lösungen der letzten drei Jahre, die sich besonders durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Bauherr:innen und Architekt:innen auszeichnen. Ein Großteil der rund 300 bisher ausgezeichneten Bauten ist zu einem fixen Bestandteil des Kanons der österreichischen Architekturgeschichte der jüngeren Vergangenheit geworden.

Holzbaupreis Niederösterreich 2018

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung wurde am 15. März 2018 im „Büro Ideen Zentrum Blaha“ in Korneuburg der Niederösterreichische Holzbaupreis vergeben. Eine Jury aus sieben Experten aus den Bereichen Architektur, Tragwerksplanung und Holzbau ermittelten aus insgesamt 65 Einreichungen in den Kategorien „Wohnbauten“, „Um- und Zubau, Sanierung“, „Öffentliche und Kommunalbauten“ und „Nutzbau“ vier Preisträger, einen Sonderpreis und sieben Anerkennungen.

Kärntner Landesbaupreis 2017

Seit 1992 zeichnet das Amt der Kärntner Landesregierung gemeinsam mit dem Architektur Haus Kärnten vorbildliche Bauten in Kärnten aus. Am vergangenen Freitag wurden im Architektur Haus Kärnten ein Landesbaupreis und drei Anerkennungen zum Landesbaupreis Kärnten 2017 vergeben.

Aus den 19 Projekten, die 2017 zum Landesbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury, bestehend aus Marina Hämmerle, Maximilian Rudolf Luger, Martin Scharfetter, Claus Köllinger (Forschungsgesellschaft Mobilität, Graz), Gerhard Kresitschnig (Landeshochbauabteilung Kärnten) und Georg Wald (Stadtplanung Klagenfurt), 10 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt.

Ein Landesbaupreis und drei Anerkennungen werden heuer für Bauten vergeben, bei welchen der baukünstlerische Raum, die städtebaulichen Beziehungen, Planung, Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung wie auch die sinnvolle Energieverwendung vorbildlich berücksichtigt sind.

ZV-Bauherrenpreis 2017

Am 17. November wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Odeon-Theater in Wien die diesjährigen Gewinner_innen des ZV-Bauherrenpreises ausgezeichnet. Aus insgesamt 82 Einreichungen wurden zuvor 23 Projekte für die Shortlist nominiert. Daraus ermittelte die Hauptjury, bestehend aus Tina Gregorič (dekleva gregorič arhitekti, Ljubljana), Architekturpublizistin Franziska Leeb (Wien) und Architekt Richard Manahl (ARTEC Architekten, Wien), die sechs PreisträgerInnen des ZV-Bauherrenpreises 2017.

Der Bauherrenpreis feiert heuer sein 50-jähriges Jubiläum. Die Auszeichnung der Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs würdigt seit 1967 Auftraggeber, die herausragende Projekte realisieren, die Impulse setzen und somit Initiatoren von neuen Entwicklungen in Stadt und Land sind. Ein Großteil der rund 300 bisher ausgezeichneten Bauten ist zu einem fixen Bestandteil des Kanons der österreichischen Architekturgeschichte der jüngeren Vergangenheit geworden.

Die Nominierungsjurys:

Wien: Roland Gnaiger, Werner Neuwirth, Helena Weber
Niederösterreich: Martin Kiener, Axel Linemayr, Silja Tillner
Oberösterreich: Tobias Hagleitner, Peter Jungmann, Astrid Tschapeller
Burgenland: Maria Auböck, Rudolf Szedenik, Roland Winkler
Steiermark: Martin Pilz, Ada Rinderer, Bernd Vlay
Kärnten: Josef Hohensinn, Angela Lambea, Peter Schneider
Salzburg: Christian Prasser, Iris Reiter, Ute Wimmer-Armellini
Tirol: Markus Geiswinklers, Radek Hála, Heike Schlauch
Vorarlberg: Beat Consoni, Verena Rauch, Walter Schuster

Holzbaupreis Kärnten 2017

Der Holzbaupreis Kärnten wird all zwei Jahre von proHolz Kärnten und dem Architektur Haus Kärnten ausgelobt. Zum diesjährigen Wettbewerb wurden 81 Bauten eingereicht, 21 davon in der Kategorie Export. In dieser Kategorie werden jene Leistungen berücksichtigt werden, die Kärntner Architekten, Planer und Holzbau-Unternehmen in anderen Bundesländern und Staaten erbringen.

18 Bauten wurden im Rahmen des Wettbewerbs Holzbaupreis Kärnten 2017 prämiert. Die JurorInnen vergaben drei Holzbaupreise, sechs Auszeichnungen und vier Anerkennungen. Dazu kommen vier Anerkennungen und ein Sonderpreis in der Kategorie Export.

Constructive Alps 2017

Internationaler Preis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen

2017 führten die Schweiz und Liechtenstein den Wettbewerb «Constructive Alps» zum vierten Mal durch. Ausgezeichnet werden Gebäude in den Alpen, die sowohl aus ästhetischer als auch aus nachhaltiger Sicht überzeugen. Von 261 Eingaben erhielten elf Sanierungen und Neubauten einen Preis oder eine Auszeichnung zugesprochen.

Die Architektinnen und Architekten der prämierten Gebäude gingen insbesondere sorgsam mit dem Boden und dem baulichen Erbe um. «Constructive Alps zeigt, wie im sensiblen Raum der Alpen gleichzeitig rücksichtsvoll und innovativ gebaut werden kann», sagte Jurypräsident Köbi Gantenbein anlässlich der Preisverleihung im Alpinen Museum in Bern. «Die Jury hat viele Gebäude prämiert, die den Neuanfang des Bauens auch als Neuanfang der Gemeinschaft begreifen.»

Die Preissumme von 50.000 Euro teilen sich eine Volksschule in Vorarlberg, eine Käserei und ein Supermarkt in Österreich sowie ein Gemeindezentrum in Italien. Sieben weitere Gebäude erhielten als besondere Wertschätzung der Jury eine Anerkennung.

Holzbaupreis Steiermark 2017

Die Jury entschied sich aus 152 Einreichungen nach den Kriterien Architektur, Handwerkskunst und innovative Funktionalität für neun Preisträger in zehn Kategorien, darunter die „Urbane Wohnraumerweiterung“, die das absolut zukunftsweisende Objekt „Wilder Mann“ in Graz auszeichnet. Zusätzlich wurde via Online-Voting der „Publikumspreis“ für den beliebtesten Holzbau vergeben.

Der Holzbaupreis, ins Leben gerufen von der Landesinnung Holzbau, „Besser mit Holz“ und Pro Holz, zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den wichtigsten Bau-Preisen der Steiermark. „Holz ist Ideengeber für Architekten, Baustoff für die Holzbaumeister und ökologische Wohn- und Lebensqualität für die, die darin wohnen“, das betonen die drei Auslober.

Der Holzbaupreis Steiermark 2017 wurde von Besser mit Holz, der Landesinnung Holzbau und proHolz Steiermark ausgelobt.

Staatspreis Architektur & Nachhaltigkeit 2017

Hervorragende Leistungen von BauherrInnen, ArchitektInnen und FachplanerInnen - 76 Architekturprojekte wurden für den zum fünften Mal vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft (BMFLUW) ausgeschriebenen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit eingereicht. Bundesminister Andrä Rupprechter überreichte den Staatspreis am 4. Oktober 2017 in Innsbruck.

Die hochkarätige, international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Roland Gnaiger nominierte elf Projekte. Bewertet wurden architektonische Qualität und die ökologische und energetische Qualität der Bauprojekte anhand des klimaaktiv Gebäudestandards.

Vorarlberger Holzbaupreis 2017

Einmal mehr fährt der Vorarlberger Holzbaupreis eine überreiche Ernte ein. Die Früchte sind einem 50-jährigen, kontinuierlichem Wachstum anzurechnen. Die Zunahme ist an Wirtschaftsdaten messbar, aber auch am gesellschaftlichen und kulturellen Rang. Holzbau wurde zu einem Teil der Vorarlberger Landesidentität - und ihrer Außenwirkung! Der Großteil der Beachtung, die Vorarlbergs Architektur international erfährt, ist dem Holzbau zu verdanken. Die Grundlage dieses Erfolgs ist so schlicht wie selten anzutreffen: nämlich Kooperation statt Konkurrenz, die Zusammenarbeit über traditionelle und mentale Grenzen hinweg, zwischen Wirtschaft und Kultur, konkret zwischen Holzbau und Architektur.

Die aktuellen Einreichungen, von weit gespannten Hallenkonstruktionen bis zu kleinen, feinen Ausbauten, bezeugen eine enorme wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit, eine bis ans Kunsthandwerk reichende Verfeinerung und höchste Gestaltungskreativität. Und sie zeugen von einem handwerklichen Reifegrad, der kaum noch überbietbar ist.

Wenn eine Entwicklung ein solches Niveau erreicht, dann wird die Arbeit einer Jury vergnüglich, aber nicht leichter. Konnte man vor 20 Jahren Bewerbungen wegen mangelhafter Ausführung oder fehlerhafter Konstruktion ausscheiden, so ist dies heute praktisch unmöglich. Auch die Symbiose, die Handwerk und Architektur eingegangen sind, ist schwer zu toppen, so wie die Vielfalt architektonischer Positionen nicht.

Markiert ein derartiger Höhepunkt zugleich den Endpunkt einer Entwicklung? Einen Wendepunkt allemal! Gefahren sind evident: Wachsamkeit ist gefragt, wenn die Ergebnisse des Holzbaupreises vor allem am Neuigkeitsgrad gemessen werden, wenn Meisterschaft die Grenze zur sterilen Perfektion übersieht, wenn Stil Wohnlichkeit verdrängt, oder die Bemühung um „leistbares Wohnen“ eine neue Form des Armenhauses zu produzieren droht. Es geht um nichts weniger als um den Grad, vor allem die Sinnorientierung des Weiterwachsens. Vorarlberg ist und bleibt ein europäisches Labor des Holzbaus! (Text der Jury: Roland Gnaiger, Marlene Gujan, Tom Lechner)