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OÖN Daidalos-Architekturpreis 2017

In seiner dritten Auflage wurde der Daidalos 2017 in den Kategorien „Mutiges Experiment“, „Freundlicher Freiraum“ und „Gelungene Reparatur“ vergeben. Zum Architekturpreis konnten Projekte eingereicht werden, die in den vergangenen vier Jahren in Oberösterreich fertiggestellt wurden. Aus den rund 70 eingesendeten Projekten wurden pro Kategorie drei nominiert, aus denen je ein Hauptpreisträger hervorging.

Die OÖNachrichten haben den Daidalos initiiert. Partner sind die Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten, Energie AG Power Solutions, Hypo Oberösterreich, WAG, Land Oberösterreich und afo architekturforum oberösterreich.

Kärntner Landesbaupreis 2016

Aus den 24 Projekten, die 2016 zum Landesbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury – Sven Matt (Bezau), Donatella Fioretti (Berlin), Armando Ruinelli (Soglio, Schweiz), Gerhard Kresitschnig (Landeshochbauabteilung Kärnten) und Guido Mosser (Stadtbaudirektor Villach) - 7 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Zwei Anerkennungen werden heuer für Bauten vergeben, bei welchen der baukünstlerische Raum, die städtebaulichen Beziehungen, Planung, Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung wie auch die sinnvolle Energieverwendung vorbildlich berücksichtigt sind.

Architekturpreis des Landes Burgenland 2016

Zum achten Mal hatte das Kulturreferat der Burgenländischen Landesregierung den Architekturpreis des Landes Burgenland für hervorragende Bauten ausgelobt. Die dafür bestellte Jury setzte sich aus András Pálffy, Andreas Cukrowicz, Christine Horner, Albert Kirchengast und Wolfgang Wallner zusammen. Diese sprach in ihrer Jurysitzung vom 29. September 2016 in Eisenstadt Purpur Architektur, Doris Dockner und Henke Schreieck Architekten in gleichrangiger Wertigkeit die Landes-Architekturpreise 2016 zu.

Drei Projekte wurden am Dienstag, 22. November 2016 gleichrangig mit dem Architekturpreis des Landes Burgenland 2016 ausgezeichnet.

Architekturpreis des Landes Steiermark 2016

Am 17. November 2016 wurde im Rahmen der Kulturpreisverleihung des Landes Steiermark der Architekturpreis 2016 vergeben. Mit der Vergabe des Architekturpreises des Landes Steiermark werden Projekte gewürdigt, die einen Beitrag zur zeitgenössischen qualitätsvollen Architektur in der Steiermark leisten. Die Zuerkennung des Preises erfolgt jeweils über den Beschluss eines Kurators / einer Kuratorin. 2016 wurde Tina Gregorič / Ljubljana, Slowenien, als Kuratorin für den Architekturpreis bestellt.
Tina Gregorič ist Mitbegründerin und Partnerin des international renommierten Architekturbüros dekleva gregorič arhitekti sowie seit 2014 Universitätsprofessorin und Leiterin des Instituts für Architektur und Entwerfen an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien.

Der Architekturpreis des Landes Steiermark ist mit einem Preisgeld von € 10.000 dotiert. Die Vergabe erfolgt im Dreijahresrhythmus. Die Zuerkennung des Architekturpreises des Landes Steiermark erfolgt nach öffentlicher Ausschreibung. Mit der Durchführung war das HDA – Haus der Architektur Graz betraut. Prämiert wird ein in der Steiermark innerhalb der letzten 3 Jahre errichtetes Objekt.

ZV-Bauherrenpreis 2016

Am 4. November wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz die diesjährigen Gewinner:innen des ZV-Bauherrenpreises ausgezeichnet. Aus insgesamt 100 Einreichungen wurden zuvor 27 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Daraus ermittelte die Hauptjury bestehend aus Julia Bolles-Wilson (Münster), Falk Jaeger (Berlin) und Martin Kohlbauer (Wien) nun sechs Preisträger:innen des ZV-Bauherrenpreises 2016.

Nominierungsjurien in den Bundesländern:

WIEN
Markus Geiswinkler
Gabriele Kaiser
Markus Pernthaler

NIEDERÖSTERREICH
Erich Bernard
Ulrich Huhs
Franziska Leeb

OBERÖSTERREICH
Dieter Klammer
Christa Lepschi
Walter Schuster

BURGENLAND
Michael Loudon
Werner Neuwirth
Anna Wickenhauser

STEIERMARK
Burkhard Schelischansky
Bernd Vlay
Helena Weber

KÄRNTEN
Ferdinand Certov
Peter Jungmann
Christine Lechner

SALZBURG
Alexander Hagner
Barbara Poberschnigg
Michelangelo Zaffignani

TIROL
Renate Benedikter-Fuchs
Thomas Lechner
Wolf-Dieter Schwarz

VORARLBERG
Gerd Erhartt
Maria Flöckner
Peter Nagelschmiedt

Architekturpreis Land Salzburg 2016

Marte.Marte Architekten werden für die Autobahnmeisterei Salzburg mit dem Architekturpreis Land Salzburg 2016 ausgezeichnet.
Etwas Verbindendes zeichnet die beiden Objekte aus, welche mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet wurden: Der neue „Zugang Schallmoos“ zum Hauptbahnhof Salzburg verbindet, was die Gleisanlagen Jahrzehntelang skalpell-artig zerschnitten haben. Die Stadt wächst hier wieder zusammen, weil in der notwendigen Größenordnung und Qualität mutig geplant und gebaut wurde. Auch die Panzerhalle verbindet – Quartiere einerseits – andererseits aber auch den großzügigen Altbestand der ehemaligen Kaserne mit moderner Funktion und Architektur.

Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein, wird aber nicht nur bereits Gebautes ausgezeichnet. Mit einem Stipendium im Wert von 5.000 Euro wird dieses Jahr Wilhelm E. Scherübl in seinem Forschungsvorhaben unterstützt. Mit seinem Projekt „Urbane Adaptation“ erforscht und dokumentiert er multimedial, welche Möglichkeiten Städte bieten und wie diese vom Menschen auf unterschiedlichste Art genutzt und verändert werden.

Eine von fünf Salzburger Institutionen (ZT-Kammer für Oberösterreich und Salzburg, Initiative Architektur, Landesbaudirektion sowie Kulturabteilung des Landes und Landes-Kulturbeirat) vorgeschlagene Jury (Marie-Claude Bétrix, Eva Hody und Roland Winkler) beurteilte die 35 eingereichten Bauten sowie die zwölf eingereichten Objekte zum Stipendium.

Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2016

Aus den 70 Projekten, die 2016 zum Wettbewerb eingereicht wurden, hat die Jury - Wolfgang Feyferlik (Feyferlik/Fritzer, Graz), Tina Saaby (Stadtarchitektin, Kopenhagen), Roland Winkler (winkler + ruck architekten, Klagenfurt) - 24 Projekte in die engere Auswahl aufgenommen und besichtigt.

Zwei Auszeichnungen und vier Anerkennungen wurden für Bauten vergeben, die dem Kriterium einer besonders vorbildlichen Auseinandersetzung mit den architektonischen Herausforderungen unserer Zeit sowohl in ästhetischer wie auch in innovatorischer Hinsicht entsprechen. Zudem hat die Jury in diesem Jahr erstmals drei lobende Erwähnungen ausgesprochen.

Im Rahmen einer Festveranstaltung am Mittwoch, 21. September 2016 im aut in Innsbruck hat Landesrätin Beate Palfrader die Entscheidung bekanntgegeben und die Auszeichnungen und Anerkennungen überreicht.

GerambRose 2016

Die GerambRose 2016 widmet sich dem Thema „ Arbeitswelten “. Diese prägen den Alltag der Menschen und üben bei entsprechender baulicher Qualität maßgeblichen Einfluss auf Wohlbefinden und Zufriedenheit aus. Dabei spielt nicht nur die Ausstattung des Arbeitsplatzes eine Rolle, sondern auch die räumliche Konfiguration im weiteren Sinn. Das betrifft sowohl die unmittelbare Umgebung bzw. die Einbettung des betreffenden Gebäudes in den städtebaulichen Kontext, die Freiraumgestaltung, die Funktionalität, die Ausformulierung unterschiedlicher Zonen ( Arbeits-, Kommunikations- und Pausenbereiche, Erschließung etc.) sowie generelle Parameter der den Aufgabenbereichen adäquaten Gegebenheiten wie Belichtung, Belüftung, Materialien, Oberflächen etc.
Zur GerambRose 2016 wurden 46 Projekte eingereicht, davon 15 besichtigt. Prämiert wurden schließlich jene sieben Projekte, die den Anforderungen an eine je nach inhaltlicher Ausrichtung stimmige Arbeitsumgebung in den genannten Aspekten gerecht werden und optimale Voraussetzungen für ein erfülltes und produktives Arbeitsleben bieten. Um das Engagement Einzelner sowie die städtebauliche Komponente als Voraussetzung für gelungene Arbeitswelten hervorzuheben, vergab die Jury einen Sonderpreis „Leben und Arbeiten im Quartier“.

Holzbaupreis Niederösterreich 2016

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung wurde am 23. Mai im „Büro Ideen Zentrum Blaha“ in Korneuburg zum 15. Mal der Niederösterreichische Holzbaupreis 2016 vergeben. Eine Jury aus sieben Experten aus den Bereichen Tragwerksplanung, Architektur und Holzbau ermittelten aus insgesamt 98 Einreichungen in den Kategorien „Wohnbauten“, „Um - und Zubau, Sanierung“, „Öffentliche und Kommunalbauten“, „Nutzbau“ und „Außerhalb von Niederösterreich“ die fünf Preisträger und fünf Anerkennungen.

Holzbaupreis Burgenland 2016

Am 25. Februar 2016 fand im Hotel Vila Vita Pannonia die Preisverleihung des Holzbaupreises Burgenland im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung statt. Unter 85 Einreichungen wurden in sechs Kategorien fünf Auszeichnungen und zehn Anerkennungen verliehen. Eine fünfköpfige Jury bestehend aus Architekt Michael Schluder, Univ.-Prof. Wolfgang Winter, Susanne Schmall, Claudia Pingitzer und Zimmermeister Siegfried Fritz vergaben die Auszeichnungen und Anerkennungen.

Kärntner Landesbaupreis 2015

Seit 1992 zeichnet das Amt der Kärntner Landesregierung gemeinsam mit dem Architektur Haus Kärnten vorbildliche Bauten in Kärnten aus.
Aus den 22 Projekten, die 2015 zum Landesbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury 6 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Eine Auszeichnung zum Landesbaupreis, ein Sonderpreis und zwei Anerkennungen werden heuer für Bauten vergeben, bei welchen der baukünstlerische Raum, die städtebaulichen Beziehungen, Planung, Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung wie auch die sinnvolle Energieverwendung vorbildlich berücksichtigt sind.

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Architektur Haus Kärnten am Mittwoch, 02. Dezember wurde die Juryentscheidung bekannt gegeben und die Preise überreicht.

Holzbaupreis Steiermark 2015

Die Jury kürte aus 111 Einreichungen zehn Sieger, zusätzlich wählten alle Holzbau-Interessierten online einen „Publikumspreis“.
Die öffentliche Präsentation der Siegerprojekte und die feierliche Überreichung der Preise erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am Donnerstag, 29. Oktober 2015 in der Helmut-List-Halle in Graz.

Der Holzbaupreis Steiermark 2015 zeichnet den innovativen, hochwertigen und zukunftsweisenden Einsatz von Holz in Bauwerken aus. Die herausragenden Leistungen in der Verwendung von Holz sollen gefördert und bekannt gemacht werden.

ZV-Bauherrenpreis 2015

Am 23. Oktober wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Werkraum Bregenzerwald die diesjährigen GewinnerInnen des ZV-Bauherrenpreises ausgezeichnet. Aus insgesamt 74 Einreichungen wurden zuvor 24 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Daraus ermittelte die Hauptjury bestehend aus Walter Angonese (Kaltern, Südtirol), Hemma Fasch (Wien) und Otto Kapfinger (Wien) nun sechs PreisträgerInnen des ZV-Bauherrenpreises 2015.

„Als diesmal spezifisch möchten wir Folgendes ansprechen: Es fällt auf, dass die Entwicklung des Schulbaus, des gebauten pädagogischen Raumes, der generellen Bildungsreform sichtlich voraus ist und dass der geförderte Wohnbau hervorragende Einzelbeispiele verzeichnet. Geförderter, sozialer Wohn- und Städtebau auf bestmöglichem Niveau muss im öffentlichen Interesse liegen! Darum sollten in dieser Sparte endlich garantierte Qualitäten für jedes Bauvorhaben obligatorisch sein. Es fällt außerdem auf, dass die besten Projekte öffentlicher wie auch privater Bauherrn aus Wettbewerben hervorgehen – aus einem qualitätssichernden Instrument, das international die Basis vieler herausragender Bauten ist, das national dem öffentlichen Auftraggeber im Vergabegesetz vorgegeben ist.“ (Statement der Hauptjury)

Holzbaupreis Kärnten 2015

Der Gewinner des Holzbaupreises ist das Kulturhaus in Mörtschach. Weiters wurden ein „Preis der Jury“, zwei Auszeichnungen und sieben Anerkennungen sowie eine „Lobende Erwähnung“ vergeben. Die Jury konnte aus insgesamt 85 eingereichten Bauten wählen. Die Preisträger wurden im Rahmen einer Veranstaltung im Architektur Haus Kärnten am 15. Oktober 2015 bekannt gegeben.

Gesucht waren Bauten aus Kärnten, in denen vorrangig der heimische Werkstoff Holz auf materialgerechte, innovative und zeitgemäße Art und Weise unter Ausnützung seiner konstruktiven und ökologischen Vorzüge eingesetzt wurde.

wienwood 15

Bauen mit Holz in der Stadt

Für wienwood 15 wurden aus 76 eingereichten Projekten 5 Auszeichnungen und 6 PreisträgerInnen ermittelt. Ziel des wienwood ist es, das Bewußtsein für die hohen gestalterischen Möglichkeiten und ökologischen Qualitäten des Baustoffes Holz zu stärken und die Arbeit von ArchitektInnen, BauherrInnen, ausführenden Firmen und EntscheidungsträgerInnen, die in den vergangenen Jahren das Bauen mit Holz vorangetrieben haben, zu würdigen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 21.000 EUR.