Bauwerk

Park Monte Laa
Martha Schwartz Partners, 3:0 Landschaftsarchitektur - Wien (A) - 2006
Park Monte Laa, Foto: Rupert Steiner
Park Monte Laa, Foto: Rupert Steiner
13. Februar 2007 - next.land

Der Park Monte Laa ist das Herzstück, Ausgangs- und Treffpunkt für das neue Wohnquartier Monte Laa. Die zeitgenössische Grünanlage stellt eine Klammer von unverwechselbarem Charakter dar, die die unterschiedlichen Bereiche zusammenfasst. Der Park bildet eine separate und starke Einheit von unverwechselbarem Charakter.

Konzept
Eine Konfiguration aus skulpturalen Landformen, Linien aus säulenförmigen Bäumen und Bänder aus unterschiedlichsten Materialien arbeiten zusammen, um die Linearität der Parkanlage zu unterstützen. Die Rampenflächen setzen sich aus grünen Rasenrampen zusammen, die in Höhe und Ausbildung aber unterschiedlich ausgeführt werden. Die Landformen ermöglichen das Erleben der Parkanlage von drei unterschiedlichsten Ebenen: Das Oben, in Form der begrünten Rasenflächen die zum ruhigen Verweilen einladen. Das Unten, als lineare Bewegungsfläche mit urbanem Charme und die Rampenköpfe, als Orte des Spiels, Treffens, Repräsentierens und der Kommunikation. Diese drei Ebenen verschmelzen zum modernsten Park Wiens auf der Überplattung der A 23.

Plätze
Die Abfolge von Plätzen und Promeniermeile lädt zum Verweilen und Flanieren ein. Schattenspendende Zierkirschenhaine überstellen die Plätze, spiegelnde Wasserflächen schaffen ein repräsentatives Entree zur angrenzenden Shopping - Mall und bieten einen idealen Ort zum Lunch- und Shopping Break sowie Verweilen im Außenraum. Sämtliche Plätze werden thematisch unterschiedlich geprägt. Mit einem Raster aus Baumstämmen überstellt, mit eleganten Holzsitzbänken bestückt, als Wasserplatz mit dem Reflexionsbecken ausgebildet, als Kinderspielplatz den jungen Generationen überlassend, bildet jeder Platz seinen eigenen Charakter für Jung und Alt.

Die 5. Fassade
Als zusätzlicher Aspekt ist der Blick von oben, sowohl von den Bürohäusern, wie den Wohnbauten zu nennen, der durch die Rasenrampen einen starken grafischen, grünen Eindruck vermittelt. Die Linearität und der Wechsel zwischen grünen und befestigten Bändern in Farbe und Struktur und vor allen Dingen die unterschiedlichen, abwechselnd aufeinander folgenden rosa und weißblühenden Zierkirschenhaine, die die Platzflächen im Frühsommer in Farbe tauchen, geben dem Park seinen unverwechselbaren Charakter.

Bepflanzung
Die Bepflanzung der Parkanlage versteht sich aus einem Konzept aus blühenden Zierkirschenhainen, hunderten von säulenförmigen Bäumen (Säulenhainbuchen), bänderförmige Ausführung von Gräsern und Stauden, Begrünung der Rasenrampen mit Rasen, einzelnen Heckenpflanzungen und den berankten Rampenwänden. Die Wege werden von säulenförmigen Bäumen begleitet, die die Linearität des Raumes unterstützen. (Text: Martha Schwartz)

teilen auf

Für den Beitrag verantwortlich: next.land

AnsprechpartnerIn für diese Seite: Sekretariat ÖGLAsekretariat[at]oegla.at

Akteure

Landschaftsarchitektur

Bauherrschaft

Tragwerksplanung

Fotografie