Bauwerk

Ars Electronica Center - Erweiterung
TREUSCH architecture - Linz (A) - 2008
Ars Electronica Center - Erweiterung, Foto: Andreas Buchberger
Ars Electronica Center - Erweiterung, Foto: Andreas Buchberger
Ars Electronica Center - Erweiterung, Foto: Josef Pausch

Leitgedanke des Entwurfs ist die Ausbildung eines skulpturalen Gebäudes, deren Struktur begehbar und somit erlebbar ist.
Das bestehende Ars Electronica Center und die neue Erweiterung werden zu einer Einheit verknüpft und als Ganzes wahrgenommen. Die kristalline Form bildet in seiner Umgebung ein homogenes Ensemble und ein Landmark.

Städtebauliches Konzept
Das städtebauliche Konzept beruht auf dem Prinzip des Dialogs mit der Umgebung. Unter Berücksichtigung der städtebaulich wichtigen Gegebenheiten, wie Erhaltung der freien Sicht auf die Donau sowie Bewahrung des historischen Ensembles, wird ein attraktives Ambiente erzeugt.

Gliederung der Erweiterung des Ars Electronica Centers
1. Mehrgeschossiges Haupt- und Versorgungsgebäude, angrenzend an das bestehende AEC
Der neue Baukörper bildet mit dem bestehenden Ars Electronica Center eine Einheit. Durch die Ausbildung eines Glaskubus mittels doppelschaliger Fassade wird der Eindruck der Homogenität vermittelt.
2. Ausstellungsflächen unter dem Platz - Maindeck
Unter dem Platz erstrecken sich Ausstellungsflächen, welche mittels Schiebewänden flexibel in kleinere bzw. größere Ausstellungsbereiche unterteilt werden können.
3. Future Lab mit Upperdeck
Das Medienkunstlabor beinhaltet im Untergeschoss Labors und Werkstätten. Darüber befinden sich Büros und Aufenthaltsräume. Das Upperdeck stellt zusätzliche Freiflächen für Ausstellungen, Veranstaltungen, etc. zur Verfügung

Fassadengestaltung - Projektionsflächen
Eine Konstruktion aus Stahl und Glas verbindet das bestehende Ars Electronica Center mit dem Haupt- bzw. Versorgungsgebäude.
Die matt und teils transparent ausgeführten Glasflächen können vom Zwischenbereich aus hinterleuchtet werden.
Der durch die doppelschalige Fassade gebildete Kubus kann optional als Projektionsfläche genutzt werden.
Durch die Projektion auf die bespielbare Hülle entsteht abends eine transluzente Lichtskulptur mit hohem Erkennungsmerkmal.

Platzgestaltung
Der großzügige Veranstaltungsplatz als Kernstück der Anlage stellt Freiluftausstellungsflächen bereit.
Als Kulisse dient einerseits die umgebende Donaulandschaft und die historische Bausubstanz, andererseits das neue Ars Electronica Center.
Sitzstufen des Futurelabs stellen Sitzmöglichkeiten für Freilufttheater- und Kinoveranstaltungen bereit (es besteht die Option, die Sitzstufen zu überdachen).
Der neutrale Platz kann zu bestimmten Anlässen auch für Kulturveranstaltungen und künstlerische Installationen verwendet werden oder einfach nur als Treffpunkt zum ungezwungenen Verweilen dienen.
(Text: Architekten)

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