Bauwerk

Fritz-Imhoff-Park
Karl Grimm - Wien (A) - 2009
Fritz-Imhoff-Park, Plan: Karl Grimm
Fritz-Imhoff-Park, Foto: Karl Grimm
14. Januar 2010 - next.land

Der Fritz-Imhoff-Park beim Gumpendorfer Gürtel entstand im Zuge der Stadterneuerung der 1980er Jahre im Straßenprofil der Mollardgasse und auf zwei Baulücken. Nun wurde er um einen Abschnitt der Wallgasse und eine weitere Bauparzelle von 2.200 m² auf 4.420 m² und bis zum Gürtel erweitert.

Durch einen bewusstes Eingehen auf die Schichten - Straßenräume, Park der 1980er Jahre und neuer Park - bleibt die Entwicklung des Freiraums nachvollziehbar. Materialien und Formen der 1980er Jahre werden als Kontrast zu den neuen Elementen wiederhergestellt. Eine neue Qualität des Parks ist die Ablösung der alten kleinteiligen Raumstruktur durch offene Achsen auf den ehemaligen Straßenräumen, die nun scheinbar aus dem Park hinaus bis jenseits des Gürtels reichen.

Die Mollardgasse mit einer gut entwickelten Zürgelbaum-Reihe wird zu einer von Gräser- und Staudenstreifen begleiteten Promenade aufgewertet. Eine Abfolge von Rankelementen reflektiert die Baumreihe. Entlang der Promenade öffnen sich Gartenzimmer mit unterschiedlichen Nutzungsangeboten: Gartenterrasse mit den 80er-Jahre Rondeaus, Piazza mit einer zarten Pergola, Brunnenplatz und Spielplätze. In der Wallgasse als Querachse schließt ein Tatarenahorn-Boskett mit flammender Herbstfärbung den Grünraum zum Gürtel ab. Der Jugendbereich ist mit einer begrünten Lärmschutzwand abgeschirmt und umfasst zwei Ballspielplätze und Aufenthaltsbereiche mit Sinuswellenbänken.

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