Bauwerk

Landschaftsgestaltung Wasserkraftwerk Sohlstufe Lehen
Freiland - Salzburg (A) - 2013
Landschaftsgestaltung Wasserkraftwerk Sohlstufe Lehen, Foto: Freiland Umweltconsulting ZT GmbH
Landschaftsgestaltung Wasserkraftwerk Sohlstufe Lehen, Foto: Freiland Umweltconsulting ZT GmbH
16. September 2016 - next.land

Der an das Flusskraftwerk Lehen in Salzburg angelagerte, 5,6 ha große Landschaftspark hat einerseits die Aufgabe, Eingriffe in den Gewässerlebensraum der Salzach und in den geschützten Landschaftsteil „Itzlinger Au“ im
Rahmen ökologischer Ausgleichsmaßnahmen zu kompensieren,
andererseits soll durch die gesetzten Maßnahmen ein attraktiver Erholungsraum für die Bevölkerung angeboten werden.
Die Gestaltungsmaßnahmen am Glankanal führen in Verbindung mit der Errichtung eines Umgehungsbaches zu einer Verbesserung der ökologischen Verhältnisse und bedingen einen durchgehenden naturnahen Fließgewässerlebensraum vom Unterwasser der Salzach bis zum Stauraum. Die Eingriffe in den geschützten Landschaftsteil Itzlinger Au wurden so gering wie möglich gehalten, nicht vermeidbare Verluste an Auwaldflächen werden durch Aufforstungen ausgeglichen.
Die neue Wegeverbindung über die Kraftwerksbrücke, der Austeg durch den Auwald und der rechtsufrige Radweg entlang des Umgehungsbaches verbessern die
Erschließung und Anbindung des Erholungsraumes.
Der Umgehungsbach teilt den Erholungsraum und stellt neben der ökologischen Ausgleichsfunktion einen attraktiven Spiel- und Erlebnisraum dar. Durch die Anlage von terrassierten Spiel- und Lagerwiesen und Flachuferzonen an beiden Ufern werden zugängliche Wassererlebnisbereiche sowie Rast- und Spielplätze im Nahbereich des Fließgewässers geschaffen.
Die linksufrig gelegene, nutzungsoffene Spielwiese, die Anlage eines Rodel- und Aussichtshügels und die Erweiterung des bestehenden Kinderspielplatzes stellen
eine deutliche Verbesserung des Aktivitätsangebots dar. Im Gegensatz dazu dient die Lager- und Picknickwiese am rechten Ufer des Umgehungsbaches mit Streuobstbestand und neuangelegtem Feuchtbiotop zum Ausruhen, Beobachten und Erholen. Hans-Jörg Raderbauer

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