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Staatspreis Architektur & Nachhaltigkeit 2017

Hervorragende Leistungen von BauherrInnen, ArchitektInnen und FachplanerInnen - 76 Architekturprojekte wurden für den zum fünften Mal vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft (BMFLUW) ausgeschriebenen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit eingereicht. Bundesminister Andrä Rupprechter überreichte den Staatspreis am 4. Oktober 2017 in Innsbruck.

Die hochkarätige, international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Roland Gnaiger nominierte elf Projekte. Bewertet wurden architektonische Qualität und die ökologische und energetische Qualität der Bauprojekte anhand des klimaaktiv Gebäudestandards.

Vorarlberger Holzbaupreis 2017

Einmal mehr fährt der Vorarlberger Holzbaupreis eine überreiche Ernte ein. Die Früchte sind einem 50-jährigen, kontinuierlichem Wachstum anzurechnen. Die Zunahme ist an Wirtschaftsdaten messbar, aber auch am gesellschaftlichen und kulturellen Rang. Holzbau wurde zu einem Teil der Vorarlberger Landesidentität - und ihrer Außenwirkung! Der Großteil der Beachtung, die Vorarlbergs Architektur international erfährt, ist dem Holzbau zu verdanken. Die Grundlage dieses Erfolgs ist so schlicht wie selten anzutreffen: nämlich Kooperation statt Konkurrenz, die Zusammenarbeit über traditionelle und mentale Grenzen hinweg, zwischen Wirtschaft und Kultur, konkret zwischen Holzbau und Architektur.

Die aktuellen Einreichungen, von weit gespannten Hallenkonstruktionen bis zu kleinen, feinen Ausbauten, bezeugen eine enorme wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit, eine bis ans Kunsthandwerk reichende Verfeinerung und höchste Gestaltungskreativität. Und sie zeugen von einem handwerklichen Reifegrad, der kaum noch überbietbar ist.

Wenn eine Entwicklung ein solches Niveau erreicht, dann wird die Arbeit einer Jury vergnüglich, aber nicht leichter. Konnte man vor 20 Jahren Bewerbungen wegen mangelhafter Ausführung oder fehlerhafter Konstruktion ausscheiden, so ist dies heute praktisch unmöglich. Auch die Symbiose, die Handwerk und Architektur eingegangen sind, ist schwer zu toppen, so wie die Vielfalt architektonischer Positionen nicht.

Markiert ein derartiger Höhepunkt zugleich den Endpunkt einer Entwicklung? Einen Wendepunkt allemal! Gefahren sind evident: Wachsamkeit ist gefragt, wenn die Ergebnisse des Holzbaupreises vor allem am Neuigkeitsgrad gemessen werden, wenn Meisterschaft die Grenze zur sterilen Perfektion übersieht, wenn Stil Wohnlichkeit verdrängt, oder die Bemühung um „leistbares Wohnen“ eine neue Form des Armenhauses zu produzieren droht. Es geht um nichts weniger als um den Grad, vor allem die Sinnorientierung des Weiterwachsens. Vorarlberg ist und bleibt ein europäisches Labor des Holzbaus! (Text der Jury: Roland Gnaiger, Marlene Gujan, Tom Lechner)

OÖN Daidalos-Architekturpreis 2017

In seiner dritten Auflage wurde der Daidalos 2017 in den Kategorien „Mutiges Experiment“, „Freundlicher Freiraum“ und „Gelungene Reparatur“ vergeben. Zum Architekturpreis konnten Projekte eingereicht werden, die in den vergangenen vier Jahren in Oberösterreich fertiggestellt wurden. Aus den rund 70 eingesendeten Projekten wurden pro Kategorie drei nominiert, aus denen je ein Hauptpreisträger hervorging.

Die OÖNachrichten haben den Daidalos initiiert. Partner sind die Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten, Energie AG Power Solutions, Hypo Oberösterreich, WAG, Land Oberösterreich und afo architekturforum oberösterreich.

Kärntner Landesbaupreis 2016

Aus den 24 Projekten, die 2016 zum Landesbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury – Sven Matt (Bezau), Donatella Fioretti (Berlin), Armando Ruinelli (Soglio, Schweiz), Gerhard Kresitschnig (Landeshochbauabteilung Kärnten) und Guido Mosser (Stadtbaudirektor Villach) - 7 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Zwei Anerkennungen werden heuer für Bauten vergeben, bei welchen der baukünstlerische Raum, die städtebaulichen Beziehungen, Planung, Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung wie auch die sinnvolle Energieverwendung vorbildlich berücksichtigt sind.

Architekturpreis des Landes Burgenland 2016

Zum achten Mal hatte das Kulturreferat der Burgenländischen Landesregierung den Architekturpreis des Landes Burgenland für hervorragende Bauten ausgelobt. Die dafür bestellte Jury setzte sich aus András Pálffy, Andreas Cukrowicz, Christine Horner, Albert Kirchengast und Wolfgang Wallner zusammen. Diese sprach in ihrer Jurysitzung vom 29. September 2016 in Eisenstadt Purpur Architektur, Doris Dockner und Henke Schreieck Architekten in gleichrangiger Wertigkeit die Landes-Architekturpreise 2016 zu.

Drei Projekte wurden am Dienstag, 22. November 2016 gleichrangig mit dem Architekturpreis des Landes Burgenland 2016 ausgezeichnet.

Architekturpreis des Landes Steiermark 2016

Am 17. November 2016 wurde im Rahmen der Kulturpreisverleihung des Landes Steiermark der Architekturpreis 2016 vergeben. Mit der Vergabe des Architekturpreises des Landes Steiermark werden Projekte gewürdigt, die einen Beitrag zur zeitgenössischen qualitätsvollen Architektur in der Steiermark leisten. Die Zuerkennung des Preises erfolgt jeweils über den Beschluss eines Kurators / einer Kuratorin. 2016 wurde Tina Gregorič / Ljubljana, Slowenien, als Kuratorin für den Architekturpreis bestellt.
Tina Gregorič ist Mitbegründerin und Partnerin des international renommierten Architekturbüros dekleva gregorič arhitekti sowie seit 2014 Universitätsprofessorin und Leiterin des Instituts für Architektur und Entwerfen an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien.

Der Architekturpreis des Landes Steiermark ist mit einem Preisgeld von € 10.000 dotiert. Die Vergabe erfolgt im Dreijahresrhythmus. Die Zuerkennung des Architekturpreises des Landes Steiermark erfolgt nach öffentlicher Ausschreibung. Mit der Durchführung war das HDA – Haus der Architektur Graz betraut. Prämiert wird ein in der Steiermark innerhalb der letzten 3 Jahre errichtetes Objekt.

ZV-Bauherrenpreis 2016

Am 4. November wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung in der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz die diesjährigen Gewinner:innen des ZV-Bauherrenpreises ausgezeichnet. Aus insgesamt 100 Einreichungen wurden zuvor 27 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Daraus ermittelte die Hauptjury bestehend aus Julia Bolles-Wilson (Münster), Falk Jaeger (Berlin) und Martin Kohlbauer (Wien) nun sechs Preisträger:innen des ZV-Bauherrenpreises 2016.

Nominierungsjurien in den Bundesländern:

WIEN
Markus Geiswinkler
Gabriele Kaiser
Markus Pernthaler

NIEDERÖSTERREICH
Erich Bernard
Ulrich Huhs
Franziska Leeb

OBERÖSTERREICH
Dieter Klammer
Christa Lepschi
Walter Schuster

BURGENLAND
Michael Loudon
Werner Neuwirth
Anna Wickenhauser

STEIERMARK
Burkhard Schelischansky
Bernd Vlay
Helena Weber

KÄRNTEN
Ferdinand Certov
Peter Jungmann
Christine Lechner

SALZBURG
Alexander Hagner
Barbara Poberschnigg
Michelangelo Zaffignani

TIROL
Renate Benedikter-Fuchs
Thomas Lechner
Wolf-Dieter Schwarz

VORARLBERG
Gerd Erhartt
Maria Flöckner
Peter Nagelschmiedt

Architekturpreis Land Salzburg 2016

Marte.Marte Architekten werden für die Autobahnmeisterei Salzburg mit dem Architekturpreis Land Salzburg 2016 ausgezeichnet.
Etwas Verbindendes zeichnet die beiden Objekte aus, welche mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet wurden: Der neue „Zugang Schallmoos“ zum Hauptbahnhof Salzburg verbindet, was die Gleisanlagen Jahrzehntelang skalpell-artig zerschnitten haben. Die Stadt wächst hier wieder zusammen, weil in der notwendigen Größenordnung und Qualität mutig geplant und gebaut wurde. Auch die Panzerhalle verbindet – Quartiere einerseits – andererseits aber auch den großzügigen Altbestand der ehemaligen Kaserne mit moderner Funktion und Architektur.

Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein, wird aber nicht nur bereits Gebautes ausgezeichnet. Mit einem Stipendium im Wert von 5.000 Euro wird dieses Jahr Wilhelm E. Scherübl in seinem Forschungsvorhaben unterstützt. Mit seinem Projekt „Urbane Adaptation“ erforscht und dokumentiert er multimedial, welche Möglichkeiten Städte bieten und wie diese vom Menschen auf unterschiedlichste Art genutzt und verändert werden.

Eine von fünf Salzburger Institutionen (ZT-Kammer für Oberösterreich und Salzburg, Initiative Architektur, Landesbaudirektion sowie Kulturabteilung des Landes und Landes-Kulturbeirat) vorgeschlagene Jury (Marie-Claude Bétrix, Eva Hody und Roland Winkler) beurteilte die 35 eingereichten Bauten sowie die zwölf eingereichten Objekte zum Stipendium.

Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2016

Aus den 70 Projekten, die 2016 zum Wettbewerb eingereicht wurden, hat die Jury - Wolfgang Feyferlik (Feyferlik/Fritzer, Graz), Tina Saaby (Stadtarchitektin, Kopenhagen), Roland Winkler (winkler + ruck architekten, Klagenfurt) - 24 Projekte in die engere Auswahl aufgenommen und besichtigt.

Zwei Auszeichnungen und vier Anerkennungen wurden für Bauten vergeben, die dem Kriterium einer besonders vorbildlichen Auseinandersetzung mit den architektonischen Herausforderungen unserer Zeit sowohl in ästhetischer wie auch in innovatorischer Hinsicht entsprechen. Zudem hat die Jury in diesem Jahr erstmals drei lobende Erwähnungen ausgesprochen.

Im Rahmen einer Festveranstaltung am Mittwoch, 21. September 2016 im aut in Innsbruck hat Landesrätin Beate Palfrader die Entscheidung bekanntgegeben und die Auszeichnungen und Anerkennungen überreicht.

GerambRose 2016

Die GerambRose 2016 widmet sich dem Thema „ Arbeitswelten “. Diese prägen den Alltag der Menschen und üben bei entsprechender baulicher Qualität maßgeblichen Einfluss auf Wohlbefinden und Zufriedenheit aus. Dabei spielt nicht nur die Ausstattung des Arbeitsplatzes eine Rolle, sondern auch die räumliche Konfiguration im weiteren Sinn. Das betrifft sowohl die unmittelbare Umgebung bzw. die Einbettung des betreffenden Gebäudes in den städtebaulichen Kontext, die Freiraumgestaltung, die Funktionalität, die Ausformulierung unterschiedlicher Zonen ( Arbeits-, Kommunikations- und Pausenbereiche, Erschließung etc.) sowie generelle Parameter der den Aufgabenbereichen adäquaten Gegebenheiten wie Belichtung, Belüftung, Materialien, Oberflächen etc.
Zur GerambRose 2016 wurden 46 Projekte eingereicht, davon 15 besichtigt. Prämiert wurden schließlich jene sieben Projekte, die den Anforderungen an eine je nach inhaltlicher Ausrichtung stimmige Arbeitsumgebung in den genannten Aspekten gerecht werden und optimale Voraussetzungen für ein erfülltes und produktives Arbeitsleben bieten. Um das Engagement Einzelner sowie die städtebauliche Komponente als Voraussetzung für gelungene Arbeitswelten hervorzuheben, vergab die Jury einen Sonderpreis „Leben und Arbeiten im Quartier“.

Holzbaupreis Niederösterreich 2016

Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung wurde am 23. Mai im „Büro Ideen Zentrum Blaha“ in Korneuburg zum 15. Mal der Niederösterreichische Holzbaupreis 2016 vergeben. Eine Jury aus sieben Experten aus den Bereichen Tragwerksplanung, Architektur und Holzbau ermittelten aus insgesamt 98 Einreichungen in den Kategorien „Wohnbauten“, „Um - und Zubau, Sanierung“, „Öffentliche und Kommunalbauten“, „Nutzbau“ und „Außerhalb von Niederösterreich“ die fünf Preisträger und fünf Anerkennungen.

Holzbaupreis Burgenland 2016

Am 25. Februar 2016 fand im Hotel Vila Vita Pannonia die Preisverleihung des Holzbaupreises Burgenland im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung statt. Unter 85 Einreichungen wurden in sechs Kategorien fünf Auszeichnungen und zehn Anerkennungen verliehen. Eine fünfköpfige Jury bestehend aus Architekt Michael Schluder, Univ.-Prof. Wolfgang Winter, Susanne Schmall, Claudia Pingitzer und Zimmermeister Siegfried Fritz vergaben die Auszeichnungen und Anerkennungen.

Kärntner Landesbaupreis 2015

Seit 1992 zeichnet das Amt der Kärntner Landesregierung gemeinsam mit dem Architektur Haus Kärnten vorbildliche Bauten in Kärnten aus.
Aus den 22 Projekten, die 2015 zum Landesbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury 6 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Eine Auszeichnung zum Landesbaupreis, ein Sonderpreis und zwei Anerkennungen werden heuer für Bauten vergeben, bei welchen der baukünstlerische Raum, die städtebaulichen Beziehungen, Planung, Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung wie auch die sinnvolle Energieverwendung vorbildlich berücksichtigt sind.

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Architektur Haus Kärnten am Mittwoch, 02. Dezember wurde die Juryentscheidung bekannt gegeben und die Preise überreicht.

Holzbaupreis Steiermark 2015

Die Jury kürte aus 111 Einreichungen zehn Sieger, zusätzlich wählten alle Holzbau-Interessierten online einen „Publikumspreis“.
Die öffentliche Präsentation der Siegerprojekte und die feierliche Überreichung der Preise erfolgt im Rahmen einer Festveranstaltung am Donnerstag, 29. Oktober 2015 in der Helmut-List-Halle in Graz.

Der Holzbaupreis Steiermark 2015 zeichnet den innovativen, hochwertigen und zukunftsweisenden Einsatz von Holz in Bauwerken aus. Die herausragenden Leistungen in der Verwendung von Holz sollen gefördert und bekannt gemacht werden.

ZV-Bauherrenpreis 2015

Am 23. Oktober wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Werkraum Bregenzerwald die diesjährigen GewinnerInnen des ZV-Bauherrenpreises ausgezeichnet. Aus insgesamt 74 Einreichungen wurden zuvor 24 Projekte für die Shortlist ausgewählt. Daraus ermittelte die Hauptjury bestehend aus Walter Angonese (Kaltern, Südtirol), Hemma Fasch (Wien) und Otto Kapfinger (Wien) nun sechs PreisträgerInnen des ZV-Bauherrenpreises 2015.

„Als diesmal spezifisch möchten wir Folgendes ansprechen: Es fällt auf, dass die Entwicklung des Schulbaus, des gebauten pädagogischen Raumes, der generellen Bildungsreform sichtlich voraus ist und dass der geförderte Wohnbau hervorragende Einzelbeispiele verzeichnet. Geförderter, sozialer Wohn- und Städtebau auf bestmöglichem Niveau muss im öffentlichen Interesse liegen! Darum sollten in dieser Sparte endlich garantierte Qualitäten für jedes Bauvorhaben obligatorisch sein. Es fällt außerdem auf, dass die besten Projekte öffentlicher wie auch privater Bauherrn aus Wettbewerben hervorgehen – aus einem qualitätssichernden Instrument, das international die Basis vieler herausragender Bauten ist, das national dem öffentlichen Auftraggeber im Vergabegesetz vorgegeben ist.“ (Statement der Hauptjury)

Holzbaupreis Kärnten 2015

Der Gewinner des Holzbaupreises ist das Kulturhaus in Mörtschach. Weiters wurden ein „Preis der Jury“, zwei Auszeichnungen und sieben Anerkennungen sowie eine „Lobende Erwähnung“ vergeben. Die Jury konnte aus insgesamt 85 eingereichten Bauten wählen. Die Preisträger wurden im Rahmen einer Veranstaltung im Architektur Haus Kärnten am 15. Oktober 2015 bekannt gegeben.

Gesucht waren Bauten aus Kärnten, in denen vorrangig der heimische Werkstoff Holz auf materialgerechte, innovative und zeitgemäße Art und Weise unter Ausnützung seiner konstruktiven und ökologischen Vorzüge eingesetzt wurde.

wienwood 15

Bauen mit Holz in der Stadt

Für wienwood 15 wurden aus 76 eingereichten Projekten 5 Auszeichnungen und 6 PreisträgerInnen ermittelt. Ziel des wienwood ist es, das Bewußtsein für die hohen gestalterischen Möglichkeiten und ökologischen Qualitäten des Baustoffes Holz zu stärken und die Arbeit von ArchitektInnen, BauherrInnen, ausführenden Firmen und EntscheidungsträgerInnen, die in den vergangenen Jahren das Bauen mit Holz vorangetrieben haben, zu würdigen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 21.000 EUR.

Vorarlberger Holzbaupreis 2015

„Alte“ Baukultur, neue Interpretationen und präzises Handwerk

Die Juryarbeit war für uns eine beeindruckende Bestätigung der Vorarlberger Kultur im Allgemeinen und der Baukultur im Besonderen! Es gibt wohl nur einen baukünstlerischen Preis, bei dem man als Juror sowohl Beurteilender als auch Lernender ist. Der augenscheinlich intensive Dialog zwischen Bauherr, Architekt und Handwerker sucht seinesgleichen in einer europäischen Kulturregion. Und neue Ansätze sind in der Vorarlberger Holzbauarchitektur nicht mehr von der Hand zu weisen: Neben den nach wie vor „schönen Kisten“ gibt es eine junge Generation von Baukünstlern, die Tradition durchaus anders interpretieren, und das vermeintlich Bekannte im regionalen Umgang mit dem Werkstoff Holz neu denken. Erfreulich in Bezug auf die „Baukultur des Alltages“ ist nach wie vor das uneingeschränkt hohe Engagement vieler Gemeinden im Bereich des öffentlichen Bauens: Altstoffsammelzentren, Sporthallen, Kindergärten, Schulen, Feuerwehrhäuser, Gemeindezentren und Bibliotheken werden in einer ausnehmend hervorragenden städtebaulich-architektonischen Qualität und einer hohen handwerklichen Präzision realisiert! Prägnant ist auch die Intensivierung des Themas „Mehrgeschossiger Holzbau“. Besonders findet dabei der hybride Konstruktionsansatz eine zunehmende Beachtung: Die urbanen Räume Europas verlangen nach Vorarlberger Holzbaukunst! Dazu trägt sicher auch die Wettbewerbskategorie „Außer Landes“ bei, in der Architekten, Ingenieure und Holzbaubetriebe ihre enorme Leistungsfähigkeit jenseits der Grenzen präsentieren. (Text der Jury: Arch. Tom Kaden, Arch. Milena Karanesheva, Arch. Josef Hohensinn)

7. Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis 2015

Bereits zum 7. Mal wurde der Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis im Herbst 2014 ausgeschrieben. BauherrInnen und ArchitektInnen waren aufgefordert, gemeinsam erarbeitete und realisierte Bauwerke einzureichen. Gemäß der Ausschreibung sollten diese von Juli 2010 bis Dezember 2014 fertiggestellt worden sein und eine hohe architektonische, raumplanerische und energetische Qualität aufweisen. 135 Einreichungen wurden nach Prüfung durch das vai zur Begutachtung durch eine vierköpfige Jury zugelassen, die vom 3. bis 6. März 2015 das vorliegende Ergebnis erarbeitete. Der Einladung zur Begutachtung der eingereichten Projekte folgten Kathrin Aste, LAAC Architekten, Innsbruck; Arno Brandlhuber, Berlin; Mathias Heinz, pool Architekten, Zürich; und Marta Schreieck, henke und schreieck Architekten, Wien und Präsidentin der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs. Alle Jurymitglieder haben langjährige Erfahrung mit eigenen Bauprojekten, als unabhängige GutachterInnen und JurorInnen, und wurden von zwei organisatorischen MitarbeiterInnen des vai, Isabella Marte und Julia Grund, begleitet.

Das Spektrum der Einreichungen erstreckte sich von Wohn- und Gewerbebauten über kommunale Bauten und Sanierungen bis hin zu Freiraumgestaltungen. Die Aufgabe der Jury bestand in der Auswahl der fünf PreisträgeInnen und einer freien Anzahl von Auszeichnungen aus der Fülle der eingereichten Projekte. Der erste Tag war einer Vorauswahl im vai gewidmet. Der Ausstellungsraum des Vorarlberger Architektur Instituts war reserviert für Hunderte Projekttafeln, die eng aneinander gereiht die einzelnen Projekte repräsentierten. Fotos und Texte wurden gesichtet. Aus den ersten Wortmeldungen der Jurymitglieder entwickelten sich Diskursanfänge. Im Zentrum der Debatte standen der Qualitätsbegriff und damit die Ausformulierung gemeinsamer Kriterien für die Besichtigungstour durch Vorarlberg. Die Jury wählte 26 Objekte aus, die besichtigt werden sollten. Für die ambitionierte Tour standen zwei Tage zur Verfügung. Die Fahrt begann in Dornbirn und führte bis ins Ebnit, nach Hohlen, zu Privathäusern, Brücken, Kirchen, Schulen. Unterwegs im Kleinbus wurde diskutiert, Projektbeschreibungen wurden vorgelesen, es wurde Ausschau gehalten nach dem nächsten Objekt. Stationen waren im Bregenzerwald und in der Landeshauptstadt, in Feldkirch, im Montafon – kaum ein Winkel von Vorarlberg wurde ausgelassen. Vor Ort wurde konzentriert geschaut. Die Jury wurde von BauherrInnen, ArchitekInnen und Projektverantwortlichen empfangen. Fragen wurden gestellt und beantwortet. Das Bild verdichtete sich.

Am Ende des dritten Tages fällte die Jury ihre Entscheidung. Sie ist auch eine Botschaft an die Baukulturverantwortlichen in Vorarlberg. Als solche wirkt sie bis zum nächsten Preis, der in fünf Jahren erneut vergeben werden wird. (Text: Verena Konrad, Direktorin vai)

Staatspreis Architektur & Nachhaltigkeit 2014

In den Bereichen „Neubau“ und „Sanierung“ gab es insgesamt 74 Einreichungen. Zwölf ausgewählte Projekte wurden für den Staatspreis nominiert, fünf prämiert. Eine international besetzte Jury unter dem Vorsitz von Roland Gnaiger bewertete sowohl die architektonische Qualität als auch – anhand des klimaaktiv Gebäudestandards – die ökologische und energetische Performance der Bauprojekte.

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird im Rahmen von klimaaktiv, der Initiative für aktiven Klimaschutz, vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) ausgeschrieben. Abgewickelt wird der Wettbewerb von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Linz.

Kärntner Landesbaupreis 2014

Aus den 24 Projekten, die 2014 zum Landesbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury 6 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Zwei Auszeichnungen und eine Anerkennung werden heuer für Bauten vergeben, bei welchen der baukünstlerische Raum, die städtebaulichen Beziehungen, Planung, Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung wie auch die sinnvolle Energieverwendung vorbildlich berücksichtigt sind.

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Architektur Haus Kärnten am Dienstag, 09. Dezember wird die Juryentscheidung bekannt gegeben und die Anerkennung und die zwei Landesbaupreise überreicht. Ab dem Abend der Preisverleihung sind die eingereichten, bereisten und ausgezeichneten Projekte im Architektur Haus Kärnten zu sehen.

Seit 1992 zeichnet das Amt der Kärntner Landesregierung gemeinsam mit dem Architektur Haus Kärnten vorbildliche Bauten in Kärnten aus.

OÖN Daidalos-Architekturpreis 2014

Der Architekturpreis wurden am 25. November in der Linzer Tabakfabrik an drei „zukunftsweisende und innovative Lebensorte“ vergeben. Die Vorsitzende Kathrin Aste erklärte, dass die Jury die Einreichungskategorien (Wohnen und Bildungsbau sowie Sonderpreis für Kommunalbau) während ihrer Beratungen aufgelöst habe. Bei der Begutachtung sei klar geworden: „Die guten Projekte entzogen sich der Festlegung auf eine bestimmte Nutzung oder Typologie. Stattdessen sind sie vielschichtige Bauwerke, in denen Lernen, Wohnen, Kultur, Essen, sprich das Leben zusammenkommt.“

Der Daidalos wurde nach 2012 zum zweiten Mal vergeben: Knapp 90 Einreichungen gab es heuer. „Das zeigt, dass der Daidalos funktioniert“, sagten die Juryvorsitzende Kathrin Aste und ihre Kollegen in dem Gremium, Lorenz Potocnik und Simon Speigner.

ZV-Bauherrenpreis 2014

Aus insgesamt 110 eingereichten Bauten haben neun Nominierungsjurys die Anwärter auf den Siegertitel ausgewählt. 27 Bauten aus ganz Österreich waren nominiert, sieben wurden nun mit dem begehrten ZV-Bauherrenpreis ausgezeichnet. Eine dreiköpfige Hauptjury, bestehend aus Architekt Zvonko Turkali, Architekturpublizist Otto Kapfinger und ZV-Präsidentin Architektin Marta Schreieck, hat jene 27 Bauten besichtigt, die im Sommer aus 110 Einreichungen aus allen neun Bundesländern von den Nominierungsjurys für den Preis vorgeschlagen wurden und daraus die Bauherrenpreisträger 2014 gekürt. Die sieben Gewinner kommen aus dem Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Wien.

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Odeon in Wien wurden Sie in Beisein von Herrn Bundesminister Josef Ostermayer und Frau Vizebürgermeister Maria Vassilakou geehrt.

Aluminium-Architektur-Preis 2014

Die Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH, Wien wurde für das Projekt Kultur Kongress Zentrum in Eisenstadt mit dem Aluminium-Architektur-Preis 2014 der Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER prämiert. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde vom Aluminium-Fenster-Institut (AFI) in Zusammenarbeit mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur vergeben.

Das Niveau der Einreichungen war dieses Jahr besonders hoch. Neben dem Siegerprojekt wurden daher auch vier weitere Bauwerke vor den Vorhang geholt: Lobend erwähnt wurden die Landesberufsschule Bludenz der ARGE Bernardo Bader Architekten und ao-architekten aus Dornbirn, der Science Park der Johannes Kepler Universität in Linz der Caramel architekten zt gmbh aus Wien sowie das Wohn- und Geschäftshaus Raxstraße der ARTEC Architekten, Bettina Götz und Richard Manahl aus Wien und der Wohnbau Sonnwendviertel der Delugan Meissl Associated Architects aus Wien.

Lebenszyklusbetrachtungen, Nachhaltigkeitskonzepte und Gebäudezertifizierungen waren bei der Beurteilung der eingereichten Projekte ebenso Kriterien, wie technische und ästhetische Aspekte inklusive qualitativ hochwertiger Oberflächenveredelung.

Eingereicht werden konnten in Österreich ausgeführte Bauten, die nach dem 1. Jänner 2011 fertiggestellt wurden und bei denen überwiegend Aluminium-Profilsysteme verwendet wurden, die die Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER führen (Systeme HUECK und SCHÜCO).

Über den Aluminium-Architektur-Preis

Der Aluminium-Architektur-Preis wird seit 1998 alle zwei Jahre vergeben. Ausgezeichnet werden innovative, herausragende architektonische Leistungen, die die gestalterischen sowie technischen Möglichkeiten von Aluminiumprofilen aufzeigen und die Dauerhaftigkeit sowie Wertbeständigkeit von Aluminiumanwendungen dokumentieren.