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Staatspreis Architektur 2014 für Tourismus und Freizeit

Im Rahmen einer Festveranstaltung überreichte Staatssekretär Harald Mahrer am Donnerstagabend den Staatspreis Architektur 2014 für Tourismus und Freizeit des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Kuppelsaal der TU-Wien. Aus knapp 70 eingereichten Projekten, verteilt über ganz Österreich, hat die Jury in ihrer ersten Sitzung insgesamt 20 Projekte ausgewählt, die bereist und vor Ort besichtigt wurden. Von diesen wurden neun Projekte ausgezeichnet und zwei davon mit dem Staatspreis Architektur 2014 geehrt.

Mit dem Staatspreis Architektur für Tourismus und Freizeit soll der Tourismus als wesentlicher Bereich der österreichischen Wirtschaft öffentlich sichtbar und die Leistungen der Architektur für ein qualitätsvolles und zeitgemäßes Angebot transparent gemacht werden. Der Staatspreis Architektur wird alle zwei Jahre mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten verliehen. Ausgelobt wird der Staatspreis vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Mitveranstalter sind die Architekturstiftung Österreich Gemeinnützige Privatstiftung, die Wirtschaftskammer Österreich sowie die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten.

GerambRose 2014

Es ist ein menschliches Bedürfnis, sich eine Umgebung zu schaffen, die Sicherheit und Vertrautheit gewährleistet und dem Menschen als soziales Wesen einen Rahmen gibt. Die ersten baulichen Manifestationen dienten eben diesem Bedürfnis. Der etymologische Ursprung der Wörter Bauen und Wohnen ist eng mit dem Sein des Menschen verbunden.

In dieser Kategorie sollen Bauten prämiert werden, die in besonderer Weise den Menschen als Individuum in den Blickpunkt des Bauens rücken, wie beispielsweise: Wohnhäuser (vom Einfamilienhaus bis zum sozialen Wohnbau), Klöster, Heime, Orte temporären Wohnens wie Hotels, Pensionen oder Bildungshäuser, Bauten für unterschiedliche Wohnformen wie Generationen übergreifendes Wohnen, Verbindung von Wohnen und Arbeiten (vom Bauernhof bis zum Home-Office); private Freiräume wie Gärten oder Terrassen, etc.

Es sollen Neubauten ebenso wie Umbauten und Adaptierungen gewürdigt werden.

Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2014

Aus den 66 Projekten, die 2014 zum Wettbewerb eingereicht wurden, hat die Jury - Susanne Fritzer, Anna Popelka und Hannes Stiefel - 14 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Zwei Auszeichnungen und zwei Anerkennungen wurden für Bauten vergeben, die dem Kriterium einer besonders vorbildlichen Auseinandersetzung mit den architektonischen Herausforderungen unserer Zeit sowohl in ästhetischer wie auch in innovatorischer Hinsicht entsprechen.

Im Rahmen einer Festveranstaltung am Donnerstag, 9. Oktober im Großen Saal des Landhaus 1 in Innsbruck hat Landesrätin Beate Palfrader die Entscheidung bekanntgegeben und die Auszeichnungen und Anerkennungen überreicht..

Architekturpreis Land Salzburg 2014

51 Projekte wurden für den Architekturpreis 2014 eingereicht. Das belegt den Stellenwert dieser Auszeichnung. Ein Blick in den Katalog zeigt, wie viele und unterschiedliche Qualitäten entstehen und wie schwer eine Auswahl ist. Neben einem Stipendium und zwei Anerkennungen hat die Jury unter dem Vorsitz von Gerda Maria Gerner den Architekturpreis Land Salzburg 2014 an die Erweiterung des Gusswerkareals vergeben.

Das Generalat Halleiner Schwestern Franziskanerinnen von Heinz Tesar sowie die Kirche und Gemeindezentrum Rif von Georg Kleeberger und Walter Klasz erhalten eine Anerkennung.

Das mit EUR 7.500,- dotierte Stipendium geht an Thomas Harlander (Salzburg) für das Projekt "Kybernetische Modelle für die Suche nach Überschaubarkeit und Einfachheit".

Architekturpreis des Landes Burgenland 2014

Die Verleihung des 7. Architekturpreises des Landes Burgenland fand am Donnerstag, 12. Juni 2014, Projektraum der Landesgalerie in Eisenstadt statt. Kulturlandesrat Bieler überreichte die – gleichwertigen - Auszeichnungen an vier Preisträger, die von einer fünfköpfigen Jury aus 16 Einreichungen ausgewählt wurden. „Mit der Verleihung des Architekturpreises wollen wir Impulse für ein modernes und innovatives Bauen und Wohnen setzen. Wir wollen damit zeigen, dass Architektur das Land gestaltet. Die eingereichten Projekte unterstreichen eindrucksvoll, über welche großartigen Möglichkeiten und Ressourcen die Architektur in unserem Land verfügt“, sagte Bieler.

Der Architekturpreis wird alle zwei Jahre vergeben; die diesjährige Verleihung bildete einen zentralen Programmpunkt des „Jahres der Baukultur 2014“, einer Initiative des Kulturreferates des Landes. In der Ausstellung im Kulturraum sind die Architekturpreise und Auszeichnungen des Landes Burgenland von 2002 bis 2014 samt den aktuellen Preisen und Einreichungen zu sehen.

Holzbaupreis Niederösterreich 2014

Am 19. Mai wurde im „Büro Ideen Zentrum Blaha“ in Korneuburg zum 14. Mal der Niederösterreichische Holzbaupreis 2014 vergeben. Eine Jury aus sieben Experten aus den Bereichen Tragwerksplanung, Architektur und Holzbau ermittelten aus insgesamt 61 Einreichungen in den Kategorien „Wohnbauten“, „Um- und Zubau, Sanierung“, „Öffentliche und Kommunalbauten“, „Nutzbau“ und „Außerhalb von Niederösterreich“ fünf Preisträger und sechs Anerkennungen.

Kärntner Landesbaupreis 2013

Im Klagenfurter Napoleonstadel wurden die Trophäen unter 22 eingereichten Projekten vergeben. Die Neue Mittelschule Wölfnitz von Winkler + Ruck schaffte es auf das Siegerpodest und erhielt dafür aus den Händen von Landeskulturreferent Wolfgang Waldner den Landesbaupreis 2013.
Anerkennungspreise gab es für die folgenden fünf Projekte: den Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel (Klaura Kaden + Partner ZT GmbH), das Pfarrgemeindehaus Mieger/Medgorje (Arch. Ferdinand Certov), das Treffener Wohnheim „Meierei Neu“ (Arch. Robert Rauchenwald), Büro und Lagerhalle Zultner in Klagenfurt (dreiplus Architekten GmbH) und die Tourismusberufsschule Villach (Marte.Marte Architekten).

Architekturpreis des Landes Steiermark 2013

Am 25. November 2013 wurden im Rahmen der Kulturpreisverleihung des Landes Steiermark im Künstlerhaus Graz _ Halle für Kunst und Medien, die diesjährige Preisträgerin, die beiden Anerkennungspreise und die zum Architekturpreis nominierten Projekte bekannt gegeben.

Mit der Vergabe des Architekturpreises des Landes Steiermark werden Projekte gewürdigt, die einen Beitrag zur zeitgenössischen qualitätsvollen Architektur in der Steiermark leisten. Die Zuerkennung des Preises erfolgt jeweils über den Beschluss eines Kurators / einer Kuratorin. 2013 wurde Nathalie de Vries / Rotterdam, NL als Kuratorin für den Architekturpreis bestellt.

Der Architekturpreises des Landes Steiermark ist mit einem Preisgeld von € 10.000 dotiert. Die Vergabe erfolgt seit der Neuordnung der Landeskulturpreise im Jahr 2011 im Dreijahresrhythmus. Zuletzt wurde der Architekturpreis im Jahr 2010 vergeben, die nächste Vergabe wird 2016 stattfinden.

Holzbaupreis Kärnten 2013

Zwei Holzbaupreise, drei Auszeichnungen, acht Anerkennungen und ein Sonderpreis – das ist das Ergebnis des Holzbaupreises Kärnten 2013, der von proHolz Kärnten in Zusammenarbeit mit dem Architektur Haus Kärnten veranstaltet wird. Mit 77 Einreichungen war die Teilnahme auch in diesem Jahr wieder sehr stark.

Die Holzbaupreise gingen an den Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel und eine Privatkapelle im Bezirk St. Veit. Der Sonderpreis wurde im Bereich von Kunst am Bau vergeben. In acht Kategorien wurden insgesamt 14 Bauwerke prämiert.

Staatspreis Architektur & Nachhaltigkeit 2012

99 Gebäudeprojekte sind für den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit eingereicht worden, den das Lebensministerium zum dritten Mal ausgeschrieben hat. Anspruchsvolle Architektur vereint mit ressourcenschonender Bauweise zeichnet jene fünf Projekte aus, die am 14. Februar 2013 mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit prämiert wurden.

Umweltminister Niki Berlakovich verlieh die diesjährigen Staatspreise an das Energiespar-Wohngebäude U 31 in Wien, das Verwaltungsgebäude „Niederösterreichhaus“ in Krems, die Wohnanlage Messequartier in Graz, die Allgemeine Sonderschule 4 in Linz sowie an das AgrarBildungsZentrum Salzkammergut in Altmünster.

Kärntner Landesbaupreis 2012

Seit 1992 zeichnet das Amt der Kärntner Landesregierung gemeinsam mit der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs, Landesverband Kärnten und dem Architektur Haus Kärnten vorbildliche Bauten in Kärnten aus.

Aus den 22 Projekten, die 2012 zum Landesbaupreis eingereicht wurden, hat die Jury – Architekt Gerhard Mitterberger (Graz), Architekt Siegfried Delueg (Brixen, Italien), Architektin Irene Kristiner (Graz), DI Erich Fercher (Landeshochbauabteilung) und DI Georg Wald (Stadtplanung Klagenfurt) - 8 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Drei Auszeichnungen und eine Anerkennung werden heuer für Bauten vergeben, bei welchen der baukünstlerische Raum, die städtebaulichen Beziehungen, Planung, Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und deren Verarbeitung wie auch die sinnvolle Energieverwendung vorbildlich berücksichtigt sind.

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Architektur Haus Kärnten am Donnerstag, 06. Dezember wird die Juryentscheidung bekannt gegeben und die Anerkennung und die drei Auszeichnungen überreicht.

OÖN Daidalos-Architekturpreis 2012

Eine unabhängige Fachjury unter dem Vorsitz der Wiener Architektin Marie-Therese Harnoncourt (the next ENTERprise- architects), mit Architekt Hanno Vogl-Fernheim aus Innsbruck und dem OÖ Nachrichten-Architekturkritiker Lorenz Potocnik nominieren die besten Projekte und küren die Preisträger. Die Siegerehrung sowie eine Präsentation der Einreichungen fand im Rahmen der Daidalos-Gala in der Tabakfabrik statt.

Preisträger

Kategorie Wohnen
Notschlafstelle/ Wohnheim B29, Steyr, Architekt Fritz Matzinger (Leonding)

Kategorie Arbeitswelten
Peneder Basis, Atzbach, LP architektur (Altenmarkt, Salzburg)

Kategorie Landwirtschaftliches Bauen
Hackguthalle, Paschallern, bogenfeld Architektur (Linz)

Nominierungen:
In der Kategorie Wohnen kamen drei Projekte ins Finale: Das Easy Generations Wohnhaus in Wels von Christoph Schöggl, ein Einfamilienhaus der besonderen Art. Das Wohnheim mit Notschlafstelle B29 in Steyr von Architekt Fritz Matzinger reizt die Möglichkeiten des schwierigen Bauplatzes geschickt aus und bietet hohe Raumqualität für Menschen in Not.
Die Büroaufstockung von Luger & Maul in Wels beeindruckt nicht nur durch feine und reduzierte Konstruktion aus Holz und Glas, sondern auch durch Flexibilität. Nach Bedarf kann das Objekt leicht zu Wohnungen oder Lofts umgebaut werden. Antizipieren von Lebensphasen im Einfamilienhausbau, Architekturqualität für soziale Nutzungen und Flexibilität durch Low-Tech sind wichtige Beiträge zur Wohn-Frage.

Aluminium-Architektur-Preis 2012

An das Vorarlberger Architekturbüro Marte.Marte ging der Aluminium-Architektur-Preis 2012 der Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER. Ausgezeichnet wurden die Architekten für den Neubau des Schulzentrums Grieskirchen im oberösterreichischen Grieskirchen.

Diese Einreichung überzeugte die Jury insbesondere durch die Situierung des Gebäudes im Gelände und die differenzierten Erschließungen. Als bemerkenswert hervorgehoben wurde zudem die elegante architektonische Lösung, die das große Volumen geschickt bewältigt. Speziell für eine Ortschaft dieser Größe in einem ländlichen Umfeld ist das Projekt vorbildlich. Das Schulzentrum überzeugt mit innen- und außenräumlichen Qualitäten, wobei speziell der kreative Umgang mit dem vorgesetzten Sonnenschutz das Gebäude gelungen strukturiert. Die bodenbündigen Fenster aus schwarzen Aluminiumprofilen sorgen für eine lebendige Fassade. Das Aluminium-Profilsystem ist bestimmend für die Struktur.

Bis in die Schlussrunde schaffte es Architekt Rainer Köberl mit der Vierländerbank (BTV) in Innsbruck. Die auffällige Gebäudehülle setzt sich durch Form und Gestaltung von der Umgebung ab und schafft Aufmerksamkeit. Aluminium ist hier äußerst zweckmäßig und intelligent eingesetzt.

Insgesamt wurden der Jury – Christian Ambos (SUE Architekten, Preisträger Aluminium-Architektur-Preis 2010), Kinayeh Geiswinkler-Aziz (Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten), Robert Lechner (Österreichisches Ökologie Institut), Andreas Renner (Aluminium-Fenster-Institut) und Much Untertrifaller (Architekturstiftung Österreich) – 30 Projekte zur Bewertung vorgelegt.

Der Preis wurde von der Architekturstiftung Österreich, der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und dem Aluminium-Fenster-Institut (AFI) heuer zum achten Mal vergeben. (Text: Dr. Hanna Brugger-Dengg)

Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2012

Aus den 71 Projekten, die 2012 zum Wettbewerb eingereicht wurden, hat die Jury – Bettina Brunner (x architekten, Linz), Maria Flöckner (Architektin, Salzburg) und Christian Kühn (Architekturkritiker, Wien) – 22 Projekte in die engere Wahl aufgenommen und besichtigt. Drei Auszeichnungen und sechs Anerkennungen wurden für Bauten vergeben, die dem Kriterium einer besonders vorbildlichen Auseinandersetzung mit den architektonischen Herausforderungen unserer Zeit sowohl in ästhetischer wie auch in innovatorischer Hinsicht entsprechen.

Im Rahmen einer Festveranstaltung im Großen Saal des Landhaus 1 am Donnerstag, 18. Oktober hat Landesrätin Beate Palfrader die Juryentscheidung bekannt gegeben und die Auszeichnungen und Anerkennungen überreicht.

GerambRose 2012

Jede Gesellschaft braucht Orte, an denen Menschen ihr gesellschaftliches Leben organisieren. Orte, an denen Waren und Dienstleistungen hergestellt und ausgetauscht werden. Das Gemeinwesen braucht neutrale Orte für Verwaltung, Rechtsprechung und Gesetzgebung ebenso wie für die Weitergabe und Erforschung von Wissen.
In dieser Kategorie sollen Bauten prämiert werden, die sich in besonderer Weise mit den kollektiven Bedürfnissen des Menschen auseinander setzen, wie beispielsweise:
Gebäude für Gewerbe, Handel und Industrie, Landwirtschaftsbauten, Bildungseinrichtungen, Verwaltungsbauten, Gerichtsgebäude, Kulturbauten, Bauten für die Gesundheitsversorgung, Bauten für Freizeit und Sport, Bauten von Kirchen und Religionsgemeinschaften, der kommunale Hochbau, Bauten, die verschiedene Funktionen erfüllen (z.B. Gemeindezentren mit Gemeindeamt, Bank, Tourismusinformation und Musikheim), Restaurants, Geschäfte, etc.
Es sollen Neubauten ebenso wie Umbauten und Adaptierungen gewürdigt werden.

Zum Themenbereich der GerambRose 2012 „Gemeinschaftliche Räume – zu den Themen Arbeit, Bildung, Kultur und Soziales“ sind 73 Projekte eingereicht worden.
Von der Jury wurden letztendlich 9 Auszeichnungen vergeben.

ZV-Bauherrenpreis 2012

Der Bauherrenpreis wird seit 1967 jährlich von der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs ausgelobt und vergeben. Bis heute zählt diese undotierte Auszeichnung zu den prestigereichsten Architekturpreisen im Land. Es werden damit Funktionalität, Formgebung und gesellschaftliche Relevanz vorbildlicher Bauwerke und Freiraumgestaltungen gewürdigt,für deren Konzeption und Ausführung das Engagement der Bauherrschaft und ihre Kooperation mit den PlanerInnen wesentlich zum Gelingen beitrugen. Diese spezifischen, für die Weiterentwicklung von Baukultur und Lebensqualität grundsätzlichen Aspekte können heute umso differenzierter gewertet werden, als im Vergleich zu früheren Jahrzehnten, ein
breiteres und höheres Niveau aktueller Baukunst in Österreich gegeben ist.

Insgesamt 109 in den letzten drei Jahren ausgeführte Bauten oder Freiraumgestaltungen aus ganz Österreich wurden diesmal eingereicht. Pro Bundesland wurden von Nominierungsjurien,die alle eingereichten Projekte besichtigten, ein bis fünf Objekte
ausgewählt, deren AuftraggeberInnen und MentorInnen sich in besonderer Weise um die Konzipierung und Realisierung architektonischer Qualität verdient gemacht haben. Aus diesen 27 Nominierungen kürte schließlich die prominent besetzte Jury – Patrick Gmür, Klaus Kada, Franziska Leeb, Anna Popelka – nach Besichtigungen an Ort und Stelle jene sechs, die mit dem Bauherrenpreis 2012 ausgezeichnet werden.

Die 6 Preisträger und weitere 21 Nominierungen sind bis 22.12. im aut. in Innsbruck ausgestellt.

Architekturpreis Land Salzburg 2012

Der Architekturpreis des Landes Salzburg wurde 1976 erstmals vergeben. Erst seit dem Jahr 2000 wird diese Auszeichnung zur Förderung und Anerkennung beispielgebender Leistungen auf dem Gebiet der Architektur alle zwei Jahre ausgeschrieben. Der Verein INITIATIVE ARCHITEKTUR hat nun bereits zum siebten Mal die Organisation und der Erstellung der Publikation im Auftrag der Salzburger Landesregierung durchgeführt.

Mit 50 Objekten, welche der Jury zur Beurteilung vorlagen, gab es heuer gegenüber dem Jahr 2010 eine deutliche Steigerung an Einreichungen zu verbuchen.

Das mit EUR 7.500,- dotierte Stipendium wird gleichzeitig mit dem Preis an eine Person vergeben, die sich beispielgebend mit Architektur befasst und das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Erstmals wurde die Förderung an ein konkretes Projekt oder Forschungsvorhabens im Bereich der zeitgenössischen Architektur, der Stadt- oder Landschaftsplanung gebunden, das binnen eines Jahres zu realisieren ist. Viele qualitätsvolle Einreichungen bestätigten diese Änderung in den Ausschreibungskriterien.

PREISTRÄGER

Unipark Nonntal
Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg
Salzburg Stadt
Architekt: SEP – Storch Ehlers Partner GbR Architekten BDA , Hannover
Bauherr: BIG Bundesimmobilienges.m.b.H., Wien
Landschaftsplaner: WES & Partner, Hamburg

ANERKENNNUNGEN

Lokalbahnhof Lamprechtshausen
Architekt: udo heinrich architekten, Salzburg
Bauherr: Salzburg AG – Salzburger Lokalbahnen
Landschaftsplaner: udo heinrich architekten mit allee 42 landschaftsarchitekten

Umbau und Erweiterung der Bauakademie Salzburg
Architekt: soma ZT GmbH, Salzburg
Bauherr: Wirtschaftskammer Salzburg – Landesinnung Bau

Neues mobiles Dach für die Felsenreitschule, Salzburg
Architekt: Architekturbüro HALLE 1, Arch. DI Gerhard Sailer und Arch. DI Heinz Lang, Salzburg
Bauherr: Salzburger Festspielhäuser Erhaltungs- und Nutzungsverein

STIPENDIUM

Julia Körner (Salzburg), Projekt: „Tangible Data“

Die Ausstellung zeigte alle von der Jury in die Bewertung aufgenommenen Einreichungen und bot einen guten Überblick über das Baugeschehen der letzten zwei Jahre in Stadt und Land Salzburg.

Ein reich bebilderter, Katalog, in dem alle Preisträger, Anerkennungspreise und Einreichungen dargestellt sind, wurde ebenfalls publiziert. Er kann über das Büro der Initiative Architektur bezogen werden.

Oberösterreichischer Holzbaupreis 2012

Bereits zum fünften Mal wurde 2012 der OÖ. Holzbaupreis als Kooperation zwischen dem Land Oberösterreich, der Initiative proHolz OÖ, der Landesin-nung Holzbau OÖ, dem Möbel- und Holzbau-Cluster und der Fachgruppe der Holzindustrie OÖ ausgelobt. Zielsetzung war und ist, beispielhafte Lösungen des Holzbaus in Oberösterreich zu würdigen und vor den Vorhang zu holen.

Mit 131 eingereichten Projekten ist die Beteiligung so hoch wie nie zuvor. Noch erfreulicher als die hohe Zahl der eingereichten Projekte ist jedoch die inhaltliche Bandbreite der Einreichungen: Schulen und Kindergärten, Büro- und Gewerbebauten, Gemeindezentren, Sporthallen, Wohnbauten, Aufsto-ckungen und Umbauten. Alle diese Betätigungsfelder hat der Holzbau für sich erobert.

Die Wanderausstellung Best of Holzbaupreis 2012 zeigt alle Projekte, die von der hochkarätig besetzten, unabhängigen Jury nominiert oder ausgezeichnet wurden. Für die Bewertung war nicht nur die architektonische Gestaltung ausschlaggebend, es wurden auch der fachgerechte Holzeinsatz, die konst-ruktive Lösung, ein nachhaltiges Energiekonzept und die benutzerorientierte Funktionalität in die Beurteilung einbezogen.

ZV-Bauherrenpreis 2011

Insgesamt 123 in den letzten drei Jahren ausgeführte Bauten oder Freiraumgestaltungen aus ganz Österreich wurden diesmal eingereicht. Pro Bundesland wurden mit Nominierungsjurien, die alle eingereichten Projekte besichtigten, ein bis fünf Objekte ausgewählt, deren AuftraggeberInnen und MentorInnen sich in besonderer Weise um die Konzipierung und Realisierung architektonischer Qualität verdient gemacht haben. Aus diesen 37 Nominierungen kürte schließlich die prominent besetzte Jury – Architektin Eva Rubin aus Klagenfurt, Architekturkritiker Otto Kapfinger aus Wien und Architekt Jurij Sadar aus Laibach – nach Besichtigungen an Ort und Stelle jene fünf, die mit dem Bauherrenpreis 2011 ausgezeichnet werden.