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14. Oktober 2026 Neue Zürcher Zeitung

Von Baden, Zurzach und einem Hörnchen namens Gurnigel – auf der Spur der Schweizer Bäder

Sich im Wasser zu bewegen, zu heilen oder es einfach nur zu geniessen, entspricht einem menschlichen Urbedürfnis. Warme Quellen waren ein so grosses Geschenk, dass sie auch in den hintersten Winkeln der Schweiz für möglichst alle zugänglich gemacht wurden und dadurch zu klingenden Namen wurden.

Die Schweizer Mutter aller Bäder ist wohl unbestritten – mindestens dem Namen nach – Baden. Die Aargauer Stadt am Limmatknie blickt auf eine jahrtausendealte Bäderkultur zurück. Bereits die Römer bauten bei den 47 Grad heissen Thermalquellen grosse Heilthermenanlagen und nannten sie Aquae Helveticae....