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Profil

Seit 2025 Gestaltungsbeirat für Baukultur in St. Pölten
2024 Jury Naturhistorisches Museum Wien (Vorsitzender)
Seit 2021 Qualitätsbeirat Wien, Donaustadtstraße 37
Seit 2020 Fachbeirat MG Perchtoldsdorf für architektonische und städtebauliche Fragen
Seit 2018 TOS-Kommission des wohnfonds_wien (Bewertungskommission der Planungsqualität von Totalsanierungen)
2017 – 2020 Quartiers-Beirat Oberes Hausfeld Wien
2012 – 2018 Grundstücksbeirat wohnfonds_wien (z.T. Stv. Vorsitzender)
Seit 2011 Alleineigentümer und geschäftsführender Gesellschafter ArchiMedia ZT GmbH
Seit 2010 Schutzzonen- und Gestaltungsbeirat in Bad Vöslau (Vorsitzender)
Seit 2006 Gestaltungsbeirat für Wohnbauförderung der NÖ Landesregierung
2005 - 2022 Prüftätigkeit wohnfonds_wien gemäß § 58 Abs. 2 WWFSG 1989
seit 2001 zahlreiche Wettbewerbs-Jurien v.a. in Wien und NÖ (z.T. Vorsitzender)
Seit 1998 allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
Seit 1995 staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker / Architekt
1993 – 2001 Architekturkritiker „Kurier“
1988 – 1991 Chefredakteur „architektur.aktuell“

Lehrtätigkeit

Bis 1994 Studium und Lehrtätigkeit an der TU Wien

Mitgliedschaften

Künstlerhaus Wien
Arch+Ing, Bundeskammer der Ziviltechniker:innen
Hauptverband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Österreichs

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Bauwerke

Artikel

28. Juni 2001 Kurier

MQ: Operation gelungen, Patient tot

21 Jahre hat es gedauert, bis das Wiener Museumsquartier fertig geworden ist.

21 Jahre hat es gedauert, bis das Wiener Museumsquartier fertig geworden ist. Dabei hätte es noch viel schlimmer kommen können, denn dieses Bauvorhaben war so umstritten wie kaum ein anderes in der Zweiten Republik. Noch heftiger waren nur die Auseinandersetzungen um das Atomkraftwerk Zwentendorf und...

28. Mai 2001 Kurier

Riesen in schräger Beziehung

Der Twin-Tower am Wienerberg wird zum neuen Wahrzeichen

Sehen kann man den Twin-Tower, wie das voluminöse Hochhaus-Paar am Wienerberg kurz, prägnant und international verständlich heißt, von weitem schon. Geradezu mickrig nimmt sich das Hochhaus rechts daneben aus, das erst seit wenigen Jahren an der Wiener Südeinfahrt steht. Ganz zu schweigen vom historischen...

11. Oktober 2000 Kurier

Ein Flakturm kann nicht nur Gebäudesockel sein

Ein Hotelprojekt Wilhelm Holzbauers oben auf dem Flakturm im Esterhazypark sorgt für Diskussionen.

Hätte das Deutsche Reich den zweiten Weltkrieg gewonnen, würde heute in Wien wohl an jeder Ecke ein Nazi-Denkmal stehen. Sechs davon wären besonders monströs: Aus den bis zu 55 Meter hohen Flaktürmen hätten nach dem „Endsieg“ nämlich riesige, steinverkleidete „Ehrenmale“ und „Totenburgen“ werden sollen....

21. Juni 2000 Kurier

Wie ethisch ist ein Bauwerk

„Weniger Ästhetik – mehr Ethik“ – mit dieser Losung hat Biennale-Direktor Massimiliano Fuksas die Latte für Venedigs 7. Internationale Architektur-Ausstellung ziemlich hoch gelegt. Sind nicht gerade am globalen Markt der Baukunst spektakuläre Formen gefragt, deren Feuerwerk den Zynismus überstrahlt, der die Welt von heute dominiert? Ausgerechnet die Architekten sollen Moral vor jene Schönheit stellen, die in vielen Fällen eben nicht der Glanz des Wahren ist?

Einige der nach Venedig eingeladenen Baukünstler haben´s zumindest ernsthaft versucht. Die Schweizer zum Beispiel, die ihren Pavillon in fast beklemmender Weise nutzen: Ihn kann man nur durchs Dach betreten, nachdem man die Außenwand via Aluminiumgerüst überstiegen hat. Im Inneren bekommt man dafür politisch...

18. Juni 2000 Kurier

Bauen als moralische Verantwortung

Die Architektur-Biennale von Venedig öffnet sich heute für das Publikum

„Weniger Ästhetik - mehr Ethik“ wünschen sich die Veranstalter der Architektur-Biennale von Venedig, die heute öffnet. 90 Architekten sind geladen, auf zunehmend dramatische Lebensbedingungen zu reagieren. Antworten sind gefragt, die weniger vom Sinn für das Schöne als von moralischer Verantwortung getragen...

10. Mai 2000 Kurier

Der Europaplatz soll nicht mehr nach Ostblock riechen

Projekt von Wilhelm Holzbauer, Gustav Peichl

Der Europaplatz ist einer der wichtigsten Knotenpunkte Wiens. Ein „Platz“ ist der Europaplatz aber keineswegs. Wäre da nicht das Vorfeld des Westbahnhofs, mit dem der markante Stadtraum des Gürtels an dieser Stelle deutlich breiter wird - die mächtige Schneise im Häusermeer, die Vorstadt und Vororte...

3. April 2000 Kurier

Zwei unterschiedliche Architektur-Welten

Daniel Libeskind und Norman Foster präsentierten Projekte in Wien

Der eine wurde als Sohn polnischer Juden geboren, der andere stammt aus Großbritannien und hat es mittlerweile zum Lord gebracht. Eines aber haben Daniel Liebeskind und Norman Foster gemeinsam: Sie zählen beide zur Welt-Elite der Gegenwartsarchitektur.
Norman Foster unterhält zu Wien derzeit relativ...

8. März 2000 Kurier

Haifischflosse neben der Autobahn

Die Eurodrive-Montagehalle im Süden Wiens: Ein Beispiel für gelungene Industrie-Architektur

Der Industriebau ist eine sehr strenge Disziplin. Bei kaum einer Bauaufgabe stehen Funktionalität und Wirtschaftlichkeit so im Vordergrund wie hier. Folglich wird in diesem Bereich oft besonders anschaulich demonstriert, daß zwischen dem bloßem Bauen und der Produktion von Architektur ein doch erheblicher...

21. Dezember 1999 Kurier

Eine Stadt, die nie gebaut wurde

Das historische Museum zeigt das „ungebaute“ Wien

Ein Blatt Papier wiegt bekanntlich nicht viel. Würde man jedoch all die Blätter aufeinanderschichten, auf die nie verwirklichte Architekturprojekte für Wien gezeichnet sind, wären sie wahrscheinlich viele Tonnen schwer.
Mit leichter Hand und viel Umsicht haben Renata Kassal-Mikula, Vera Purtscher, Peter...

21. Dezember 1999 Kurier

Eine Stadt, die nie gebaut wurde

Das Historische Museum zeigt das „ungebaute Wien“

Ein Blatt Papier wiegt bekanntlich nicht viel. Würde man jedoch all die Blätter aufeinander schichten, auf die nie verwirklichte Architekturprojekte für Wien gezeichnet sind, wären sie wahrscheinlich viele Tonnen schwer. Mit leichter Hand und viel Umsicht haben Renata Kassal-Mikula, Vera Purtscher, Peter...

5. November 1999 Kurier

Seine Qualitäten offenbart das schlichte Gebäude fast zögerlich

Er steht da, als gäbe es ihn immer schon.

Er steht da, als gäbe es ihn immer schon. Der neue Behälter für zeitgenössische Kunst, in dem die kongeniale Partnerschaft des Sammler-Paares Essl mit dem Architekten Heinz Tesar sich zum zweiten Mal in größerem Maßstab materialisiert, drängt nicht mit großer Geste in den Vordergrund. Fast alles an ihm...

3. November 1999 Kurier

Ein Haus voller Musikalität

Es ist wieder ruhig geworden am Stadtrand von Wien - zumindest, wenn man das allgemeine Baugeschehen zum Maßstab nimmt. Mit dem vorläufigen Ende der „Stadterweiterung“ hat Wien freilich keineswegs zu wachsen aufgehört. Denn nun steht wieder die „innere“ Stadtentwicklung auf dem Programm.

Mühsam ist...

13. September 1999 Kurier

Energiegeladene Raumhülle

Die neue Konzernzentrale der Hypo Alpe-Adria Bank in Klagenfurt von Thom Mayne

Spektakulär ist die neue Konzernzentrale der Hypo Alpe-Adria-Bank in Klagenfurt zweifellos. So spektakulär, daß Thom Mayne, Gründer und Kopf der amerikanischen Architektengruppe „Morphosis“ dafür bereits 1997 einen Preis namens „Progressive Architecture Award“ erhielt.

„Progressiv“ und „dynamisch“...

6. September 1999 Kurier

Wunderbare Verschmelzung der Farben beruhigt und regt an

Jean Nouvels Interunfall-Haus in Bregenz

Spektakulär sind die Rahmenbedingungen nicht gerade, die Jean Nouvel in Bregenz für seinen soeben realisierten Büro- und Wohnhaus-Entwurf vorgefunden hat: Lediglich die Gelände-Neigung gibt dem Standort an der Brielgasse, knapp 10 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt, so etwas wie Charakter. Die unregelmäßig...

4. Februar 1999 Kurier

Der unsentimentale Lockruf des rechten Winkels

Die neue EVN-Verwaltung an der Stadtmauer von Wiener Neustadt legt Spuren der Vergangenheit frei

Die neue EVN-Verwaltung an der Stadtmauer von Wiener Neustadt legt Spuren der Vergangenheit frei.

Der Sündenfall liegt schon einige Jahrzehnte zurück. Damals, als überall die Rasterfassaden nur so aus dem Boden schossen und Tausende Wohnungen sich übereinander stapelten wie gigantische Legebatterien...

8. Dezember 1998 Kurier

Zu ebener Erde und im ersten Untergeschoß

Rund um die am Wochenende eröffnete U 3-Ottakring herrscht urbane Atmosphäre.

Jetzt fährt die Wiener U-Bahn also bis nach Ottakring. Zwei Kilometer ist die innerhalb von fünf Jahren errichtete Strecke lang, in drei Minuten kann man drei neue Stationen sehen. Irgendwie ist dabei alles schon Routine: Die von der „Architektengruppe U-Bahn“ gestalteten Haltestellen setzen das U3-Design...

27. November 1998 Kurier

Wohnen in einem echten Hutter

Wolfgang Hutter also auch. Verwunderlich ist es eigentlich nicht. Wenn der Fuchs es schon versucht hat und der Brauer. Der Hundertwasser macht praktisch ja nichts anderes mehr.

Aber der ist ohnehin ein Kapitel für sich. Warum also soll nicht auch dieser Phantastische Realist beweisen, daß man selbst dann Häuser gestalten kann, wenn man von Architektur nur wenig Ahnung hat?
Ob ihn der Ehrgeiz getrieben hat, es seinen Malerkollegen gleich zu tun; oder ob das Angebot schlicht...

16. Oktober 1998 Kurier

Kleiner Spielraum, große Leistung

Wie das Alte AKH zur Studentenstadt wurde: Viel Feingefühl und ein Fremdkörper

Ein Universitätscampus mitten in der Stadt, das ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Mit wenig Geld gute Architektur zu schaffen, angeblich auch. Doch manchmal passiert es, da stellen die Verhältnisse sich irgendwie auf den Kopf. Daß das Alte AKH eine Chance für Wien ist, wie sie nur alle hundert...

6. Oktober 1998 Kurier

Träume für die Stadt der Zukunft

„Traumstadt Wien - junge Ideen für Wien“: 260 Studenten präsentieren ihre Visionen

Was wäre, wenn hoch über dem Historischen Museum am Wiener Karlsplatz ein innen begehbarer Balken schwebte, der weit über die Fahrbahn kragt und sich im Lauf des Jahres rot verfärbt? Oder wenn eine riesige schiefe Ebene vor Schloß Schönbrunn Bussen Parkraum und den Touristen Platz zur Unterhaltung und...

24. September 1998 Kurier

Eine Brücke ins Jahrtausend

Günther Domenigs sensationeller Zubau zum renovierten Klagenfurter Stadttheater

Wenn im Stadttheater von Klagenfurt am Freitag nach langer Pause wieder der Vorhang hochgeht, ist das architektonisch gesehen fast eine Neugeburt: Alles an und in dem Jugendstilgebäude glänzt, als hätten es die k.&k.-Theaterspezialisten Helmer & Fellner erst gestern entworfen - und nicht 1908, als Kaiser...

16. September 1998 Kurier

Das Quadrat ist das Maß der Dinge

Klein ist es geworden, das neue ORF-Landesstudio von Niederösterreich, sehr klein sogar. Allein die steirische Zweigstelle des immer noch größten Medienunternehmens im Land ist gut dreimal so groß.

Dabei wirkt es gar nicht wirklich bescheiden, so wie es da in der Süd-West-Ecke des Regierungsviertels von St. Pölten steht. Nobel geht es zu den anderen Gebäuden auf Distanz.

Der Kontrast zu den Bürobauten schräg gegenüber fällt direkt beglückend aus: Ein so gut austariertes Verhältnis zwischen dem...

12. August 1998 Kurier

Die ÖBB bricht ihre Brücken ab

Im Kamptal sollen fünf alte Eisenbahnbrücken ersetzt werden

Langsam wird auch die gute alte Sommerfrische wieder modern. Schnelles Geld wird bei dem bescheidenen Fremdenverkehrs-Wachstum in den Erholungsgebieten rund um Wien zwar nicht zu holen sein. Aber das wäre ohnehin nicht gut, denn der Massentourismus bringt lokale Traditionen früher oder später doch fast...

16. Juli 1998 Kurier

Bauen, wie Ali boxt oder die Stones spielen

30 Jahre Architektenduo Coop Himmelb(l)au.

Sie wollen Städte planen, „wie Muhammad Ali boxt“. Und sie haben nichts dagegen, wenn man sie Rolling Stones der Architektur nennt. Schon auf den ersten Blick geben Coop Himmelb(l)au sich als Kinder der späten Sechzigerjahre zu erkennen. Aufmüpfige Geister wie Wolf D. Prix und Helmut Swiczinsky, damals...

4. Juli 1998 Kurier

In der Hauptrolle glänzt das Kino

Kristall-Palast: Coop Himmelb(l)au baute in Dresden das modernste Multiplex-Kino Europas

„Venedig des Ostens“ wurde Dresden früher einmal genannt. Doch das war noch, bevor die Stadt an der Elbe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in Schutt und Asche versank. Bis heute zieht der Wiederaufbau sich dahin. Seit der Wende geht alles freilich viel schneller als zu Zeiten der DDR. Überall in der...

13. Juni 1998 Kurier

Ein imposantes Spiel mit den Kräften der Natur

Kraftwerk Freudenau: Hier ist die Technik für die Menschen da

Schon während der Bauarbeiten hat das Kraftwerk Freudenau 60.000 Besucher an und über die Donau unterhalb Wiens gelockt. Manche Errungenschaften der Technik faszinieren also immer noch - auch wenn man dem Fortschritt insgesamt heute meist skeptisch gegenübersteht. An Superlativen mangelt es in der Freudenau...