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Artikel

22. September 2003 Salzburger Nachrichten

Aufgewerteter Stadtplatz

Das Architektenteam „one room“ hat den internationalen Wettbewerb für die Gestaltung des Max-Reinhardt-Platzes im Festspielbezirk gewonnen.

Das Projekt, das am Dienstag nach einer zweitägigen Sitzung von einer Jury unter dem Vorsitz von Klaus Kada den ersten Preis zuerkannt bekam, sieht eine Art Befreiungsschlag vor. Der Max-Reinhardt-Platz hat deshalb einen so hohen Rang, weil er das Zentrum des Festspielbezirks bildet. Sein derzeitiger...

8. April 2003 Salzburger Nachrichten

Einladung an die Leser

Der Bau könnte fast ein Wahrzeichen sein. Wiens neue Hauptbücherei am Gürtel ist Bildungszentrum und öffentlicher Raum zugleich.

Der Standort ist, gelinde gesagt, ungewöhnlich: Vierspurig auf der einen Seite und vierspurig auf der anderen Seite braust den ganzen Tag der Verkehr vorbei, und Lärm und schlechte Luft gibt es genug. Hier ist ein Bau entstanden, der nach größtmöglicher Intimität verlangt, ein Haus der Bücher, in dem...

14. März 2003 Salzburger Nachrichten

Albertina fast ganz neu

Heute, Freitag, wird in Wien mit einem großen Festakt die Albertina nach zehn Jahren wieder eröffnet. In dieser Zeit hat sie sich sehr stark verändert.

Die Albertina hieß früher „Graphische Sammlung Albertina“. Heute, Freitag, wird sie als Museum Albertina nach zehn Jahren, die ausgefüllt waren mit Diskussionen, Planungen, mit Restaurieren, Rekonstruktionen und Neubauten, wieder eröffnet. Die wichtigen Elemente, die hinzu kamen, machen aus dem Komplex...

15. Januar 2003 Salzburger Nachrichten

Wozu man eine Jury braucht

Die Architekten wollen sich die Art, wie in jüngerer Zeit in Salzburg mit Juryentscheidungen umgegangen wird, nicht länger gefallen lassen.

Der Eklat, den es im Juli vergangenen Jahres mit dem Landes-Architekturpreis gegeben hatte, wirkt nach. Damals hatte eine von der Salzburger Landesregierung eingesetzte Jury das Schweizer Architektenbüro Bètrix/Consolascio für das Betriebsgebäude des Heizkraftwerks Mitte als Preisträger benannt. Die...

24. Dezember 2002 Salzburger Nachrichten

Arbeit für eine optimale Lösung

Für den Umbau des Kleinen Festspielhauses wählte das Festspieldirektorium das Projekt Holzbauer/Valentiny aus. Die SN fragten Peter Ruzicka nach den Gründen.

SN: Bitte nennen Sie die Gründe für Ihre Entscheidung, dem Projekt von Holzbauer/Valentiny den Vorzug zu geben. Sie taten dies übrigens schon vor dem Spruch der Bewertungskommission in einem Interview.

Ruzicka:
Das Modell, das Wilhelm Holzbauer und Francois Valentiny gemeinschaftlich erarbeitet...

13. Dezember 2002 Salzburger Nachrichten

Chronik der Ereignisse

Im Salzburger Künstlerhaus dokumentiert die Initiative Architektur die Suche nach einem Projekt für den Umbau des Kleinen Festspielhauses.

Erstmals werden der Öffentlichkeit jene Entwürfe gezeigt, über die in den vergangenen zwei Jahren heftig gestritten worden ist. Dieser Streit ist aber vor allem auf juristischer Ebene geführt worden und ließ architektonische Kriterien außer Acht.

Wohl gab es zweimal die Entscheidung einer neunköpfigen...

6. Dezember 2002 Salzburger Nachrichten

Alternatives Mozart-Haus

Der Umbau des Kleinen Festspielhauses ist ein Jahrhundert-Vorhaben. Architekt Garstenauer belebt die Diskussion mit einer Planungsidee.

Kommende Woche werden im Salzburger Künstlerhaus die fünf Projekte zum Umbau des Kleinen Festspielhauses ausgestellt, die in den vergangenen eineinhalb Jahren in verschiedenen Gremien, aber nie in der Öffentlichkeit diskutiert worden sind.

Ungeachtet dieser Tatsache stellten am Donnerstag die Initiative...

28. November 2002 Salzburger Nachrichten

Bezirk der Festspiele

Eine umfassende Initiative plädiert dafür, die Bauvorhaben im Salzburger Festspielbezirk als ein aufeinander abgestimmtes Konzept zu sehen.

Die Stadtplanung, der Gestaltungsbeirat und die für die Altstadt zuständige Sachverständigenkommission nahmen am Mittwoch in einer gemeinsamen Pressekonferenz zur Zukunft des Festspielbezirks Stellung. Die Salzburger Festspiele wollen dort zwei gewichtige Bauvorhaben verwirklichen: den Umbau des Kleinen...

23. November 2002 Salzburger Nachrichten

Umstrittene Vergabe

Die Festspiele glauben, dass die Auftragsvergabe an Wilhelm Holzbauer rechtlich standhalten werde. Schausberger fühlt sich nicht verantwortlich.

Von den Architekten, die sich zuletzt im Wettbewerb um den Umbau des Kleinen Festspielhauses zu einem „Haus für Mozart“ befunden hatten, wurde mit Genugtuung registriert, dass die Vorgänge, die zur Auftragsvergabe an Architekt Holzbauer (mit Valentiny als Subunternehmer) geführt hatten, doch noch öffentlich...

22. November 2002 Salzburger Nachrichten

„Grob rechtswidrig“

Die Auftragsvergabe zum Umbau des Kleinen Festspielhauses wirft viele Fragen auf. Die Belege zweier Politiker werfen Licht auf dubiose Vorgänge.

Schwere Vorwürfe gegen die Akteure im Zusammenhang mit der Vergabe des Planungsauftrags für den Umbau des Kleinen Festspielhauses zu einem „Haus für Mozart“ an die Architekten Holzbauer und Valentiny (als Subunternehmer) erhoben am Donnerstag Landtagsabgeordneter Cyriak Schwaighofer von den Grünen und...

16. November 2002 Salzburger Nachrichten

Braunbär und Schiele

Zum Kunsthaus in Bregenz und dem Essl-Museum in Klosterneuburg kommt nun das Niederösterreichische Landesmuseum von Architekt Hans Hollein.

Die Herausforderung für den Architekten Hans Hollein war höchst ungewöhnlich. Er hatte die Aufgabe, im Kulturbezirk von St. Pölten ein Haus zu planen, in dem nicht nur die Kunstsammlung des Landes, sondern auch die naturkundlichen Sammlungen und die Dokumentation der Landeskunde unterkommen sollten....

29. Oktober 2002 Salzburger Nachrichten

So sehen Sieger aus

Ein Schmierenstück der übelsten Sorte erreicht seinen Höhepunkt.

Auf der Bühne schlugen sich etliche Architekten, und die unausgesprochene, dennoch aber eiserne Regel lautete, dass ähnlich wie in einem blutigen Shakespeare-Drama nur einer übrig bleiben dürfe. Der Richtige. Angefangen hatte es am 21. September vorigen Jahres. Damals endete der erste Akt damit, dass...

25. Oktober 2002 Salzburger Nachrichten

Kleines Festspielhaus: mit Stolpersteinen

Intervention des Architektenteams Be`trix/Consolascio - Vertrauensverlust

Die Vergabe des Auftrags zum Umbau des Kleinen Festspielhauses, die vor einem Jahr hätte erfolgen sollen, steht vor neuen Schwierigkeiten. Am 10. Oktober hatte sich das Festspielkuratorium für das Projekt Wilhelm Holzbauers ausgesprochen, obwohl dieses Projekt in zwei Bewertungsstufen nicht an die erste...

16. Oktober 2002 Salzburger Nachrichten

Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg

Den Vorgang, wie Architekt Willi Holzbauer ausgewählt wurde, damit er das Kleine Festspielhaus umbaue, konnte einer aus dem Festspielkuratorium aus Gründen der Selbstachtung nicht länger mit ansehen. Die vier anderen konnten.

Einen Tiefpunkt in dem unwürdigen Spiel von Seiten der Politik stellt wohl die Tatsache dar, dass am Ende noch ein Gutachten aufgeboten wurde, mit dem das Holzbauer-Projekt vorgereiht wurde. Davor hatte ihn eine neunköpfige Bewertungsstelle zwei Mal als Zweiten qualifiziert. Und es war ein verlässlicher...

16. Oktober 2002 Salzburger Nachrichten

Festspielhaus: Bedenken

Die Entscheidung für Holzbauer durch das Festspielkuratorium erfolgte nicht einmütig. Ein Zivilingenieur für Tunnels hatte das Sagen.

Zum Verlauf der Sitzung des Festspielkuratoriums am Donnerstag ist nachzutragen, dass das Kuratoriumsmitglied Armin Fehle - er vertritt in dem Gremium das Finanzministerium - den Saal verlassen hat. Fehle wollte, wie er auf SN-Anfrage sagte, die Entscheidung, dass Wilhelm Holzbauer mit dem Umbau des...

5. Oktober 2002 Salzburger Nachrichten

Festspielhaus für Juristen

Über das „Haus für Mozart“ streiten sich Rechtsanwälte. Eine saubere Lösung ist nicht denkbar. Der Termin der Fertigstellung ist unrealistisch.

Am Donnerstag, 10. Oktober, will das Kuratorium der Salzburger Festspiele einen neuerlichen Versuch machen, den Umbau des Kleinen Festspielhauses in die Wege zu leiten. Die Bemühungen dazu dauern schon sehr lange an. Bereits vor einem Jahr stand ein Wettbewerbssieger fest. Doch das war nicht der Auftakt...

17. September 2002 Salzburger Nachrichten

Glanzstück eines Kunstzentrums

In München wurde Montag die Pinakothek der Moderne, der größte Museumsbau Deutschlands, eröffnet. Eine Million Besucher werden jährlich erwartet.

Als München in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ein „Haus der Deutschen Kunst“ baute, sah es aus wie ein Tempel, und eine der prominentesten Ausstellungen darin war zu dieser Zeit Hitlers Schau der „Entarteten Kunst“. Danach wurden andere Museen gebaut, die Neue Pinakothek und seit 1996 die...

14. September 2002 Salzburger Nachrichten

Festspielhaus: vor Entscheidung

In der Sondersitzung des Festspielkuratoriums wurde die Entscheidung über den Umbau des Kleinen Festspielhauses auf Oktober verschoben.

Dem Festspielkuratorium genügten die zur Verfügung stehenden Grundlagen nicht. Daher wird erst in einer neuerlichen Sitzung, die am 10. Oktober stattfinden soll, eine Entscheidung fallen. Das sagte Landeshauptmann Schausberger am Freitag nach dem Ende der Sitzung. Zur Auswahl stehen die Projekte der...

7. September 2002 Salzburger Nachrichten

Wege aus der Krise

Nicht nur das Verfahren um den Umbau des Kleinen Festspielhauses, auch die vorliegenden Projekte lassen alles andere als eine Ideallösung erwarten.

Die Entscheidung darüber, wie das Kleine Festspielhaus zu einem „Haus für Mozart“ umgebaut werden soll, wird seit einem Jahr in verschiedenen Gremien unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehandelt. Eine Entscheidung soll womöglich am 13. September durch das Kuratorium der Festspiele getroffen werden....

31. August 2002 Salzburger Nachrichten

Wolken über dem „Haus für Mozart“

Weiterer Rechtsstreit noch vor der Auftragsvergabe für den Umbau des Kleinen Festspielhauses

Ob das Festspielkuratorium am 13. September im Stande sein wird, einem Architekten oder einer Architektengruppe den Auftrag zum Umbau des Kleinen Festspielhauses zu einem „Haus für Mozart“ zu erteilen, ist mehr als fraglich.

Inzwischen zeichnen sich weitere rechtliche Auseinandersetzungen im Fall...

25. Juni 2002 Salzburger Nachrichten

Jetzt geht's ums Ganze

Die Salzburger Banken sind bereit, das Hollein-Projekt zu verwirklichen. Diese volkswirtschaftlich vorteilhafte Variante könnte den Durchbruch bringen.

In dem langwierigen Ringen um eine Museumslösung für Salzburg ist heute, Dienstag, ein wichtiger Lostag. Heute wird die Überprüfung des Hollein-Projekt auf seine Verwirklichung auf den Tisch gelegt, ebenso die Überprüfung des Betreiberkonzepts. Zugleich ist von einer überraschenden Initiative für das...

24. Juni 2002 Salzburger Nachrichten

„Trautes Heim, Glück allein“

„Wohnen in der Peripherie“: ein Symposion der Salzburger „Initiative Architektur“ im Saal der „Salzburger Nachrichten“

Das frei stehende Einfamilienhaus ist nach wie vor der Traum vieler. Es verheißt ungestörtes Glück, engen Bezug zur Natur und ist auch prestigeträchtig, denn es gilt als eine Art Leistungsnachweis für den, der es gebaut hat. Die Raumplaner haben diesen Haustyp nicht sehr gerne. Sie argumentieren, dass...

7. Mai 2002 Salzburger Nachrichten

Innovativ und kreativ

Das Projekt eines Museums im Berg in Salzburg hat auch auf Bundesebene starke Befürworter. Ministerin Benita Ferrero-Waldner gehört dazu.

Wie Außenministerin Benita Ferrero-Waldner in einem SN-Gespräch sagte, sei sie eine nachhaltige Befürworterin des Projekts von Architekt Hans Hollein für ein Museum im Berg in Salzburg. Die Begeisterung dafür sei nicht erst jüngeren Datums, sondern reiche zurück in die Zeit, als dieses Projekt vor rund...

24. September 2001 Salzburger Nachrichten

Ende der Unzulänglichkeit

Bis 2006 werden die Mängel des Kleinen Festspielhauses beseitigt sein. Versprochen ist von Hermann & Valentiny ein attraktives
„Haus für Mozart“.

Wie in der Samstagausgabe berichtet, fiel am Freitag die Entscheidung darüber, welches Architektenteam das Kleine Festspielhaus zu einem „Haus für Mozart“ umbauen wird. Eine neunköpfige Jury hatte fünf Projekte zu beurteilen. Am Freitagabend begründeten einige der Jurymitglieder - Carl Fingerhuth, Helga...

15. September 2001 Salzburger Nachrichten

Lostag für die Museen

Stadt und Land Salzburg stimmen ihre Ansichten über ein „Kunstzentrum Mönchsberg“ und das weitere Vorgehen ab. Es gibt reife Konzepte.

Kommende Woche werden in Salzburg die Weichen gestellt, wie mit dem Thema Museen weiter verfahren werden soll. Stadt und Land treffen einander am Dienstag, um ihre Vorstellungen aufeinander abzustimmen. Bekanntlich drängt das Land darauf, die „kleine Lösung“, den Bau eines Museums auf dem Mönchsberg,...