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Alles auf Anfang
Die Entscheidung der Vergabekammer des Bundeskartellamts gegen den Vertrag mit Franco Stella und seinen Partnerbüros beim Berliner Schloss hat für Wirbel gesorgt. Da nun auch noch bei archäologischen Grabungen auf dem Areal immer mehr Reste des Untergeschosses zu Tage treten, muss darüber nachgedacht werden, ob das Projekt Schlossarchitektur eine neue Grundlage braucht.
Wie man die Staatsoper retten könnte
Zuletzt hörte man von 200 Millionen Euro, die der Bund für die Sanierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden bereitstellen will. Doch bevor das Großprojekt beginnt ist es erforderlich, grundlegend über das Profil der Institution, das architektonische Bild des Gebäudes und den städtebaulichen Gesamtzusammenhang nachzudenken.
Die Staatsoper ist, verdient oder nicht, von den drei Berliner Opern die meistbeachtetste, und sie ist zugleich die gefährdetste – sie ist, in Teilen, als Bauwerk marode. Der Vorschlag, der im Folgenden unterbreitet wird, erweitert das Feld der bisherigen Diskussion, um neben der musikalischen und der betrieblichen eine dritte Ebene ins Spiel zu bringen, die des Städtebaus, ein Minimum an ästhetischer Ehrlichkeit in Beurteilung des architektonischen Ist-Zustandes nicht zu vergessen. Und dies mit Blick genau auf das Grundproblem, wie man drei Opernhäuser erhalten will, wenn diese sich im Angebot kaum voneinander unterscheiden.