Kleinod weit hinten in der Türkei
Die Stadt Mardin, am Nordrand des Zweistromlandes und nahe der syrischen Grenze gelegen, hat viele Völker kommen und gehen sehen. Sie ist ein architektonisches Kleinod, das in der Region seinesgleichen sucht. Nun hofft Mardin auf Anerkennung als Unesco-Weltkulturerbe.
Ein kleiner Knabe hockt in einem aus ockerfarbenen Steinblöcken gemauerten Fenster. Hier und da ragt ein Kirchturm empor. Auf der Kuppel einer Moschee sitzen Tauben. Die Wände sind vielerorts mit geometrischen Motiven versehen und mit anderen, die Pflanzen, Tieren oder Wassertropfen nachempfunden sind....