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Artikel

19. Januar 2016 Kurier

„Hochhäuser brauchen einen Mehrwert“

Welche Bedeutung haben Wolkenkratzer für Wien? Ein Gespräch mit Christoph Luchsinger, Professor für Städtebau und Entwerfen an der Technischen Universität Wien, über Potenziale und die Zukunft.

Ist Wohnen im Hochhaus ein Trend in der Bundeshauptstadt?
Christoph Luchsinger: In Wien schießen die Wohnhochhäuser noch nicht aus dem Boden, man ist im Vergleich zu anderen Städten relativ vorsichtig. Auch, weil der Großteil des Wiener Wohnbaus öffentlich gefördert ist, daher war es bis jetzt nicht...

18. Dezember 2015 Kurier

Mit Luft bauen

Beton und einen Ballon: Mehr benötigt Benjamin Kromoser nicht, um eine Kuppel zu konstruieren. Da dies ziemlich revolutionär ist, wurde der Bauingenieur nun mit dem „Fehrer-Preis“ ausgezeichnet.

Sechzehn Jahre dauerte es, bis der Rohbau der außergewöhnlichen Kuppel des Florenzer Doms finalisiert wurde. Benjamin Kromoser entwirft zwar keine Kirchen, dafür sind seine Wölbungen in ein paar Stunden fertig. „Wir wollten eine Methode finden, um Schalen einfach und schnell zu bauen und dadurch wirtschaftlich...

17. November 2015 Kurier

Neuer Glanz im Lichtspielhaus

Kinos sind magische Schauplätze, die Emotionen auslösen. Dass die Lichtspieltheater eine neue Wertschätzung erfahren, liegt auch an deren Gestaltung. Was zeichnet die Architektur eines guten Kinos aus? Ein Besuch bei ausgewählten Filmhäusern.

Jeder Kinobesuch gleicht einem Ritual: Die Wahl des Films, der Kauf der Tickets, das Verblassen des Lichts im Saal, das Ende des Abspanns. „Ein gutes Kino muss auf das Bevorstehende einstimmen, aber wenn der Film beginnt, den Raum vergessen lassen“, sagt Gregor Eichinger, Architekt und bekennender Cineast....

30. Oktober 2015 Kurier

Architektur kann tanzen

Das Wiener Architekturbüro heri&salli entwirft Räume der besonderen Art: Ein Büro als Landschaft, minimalistische Gästezimmer mit Geschichte oder ein Bad als Spiegelbild der Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Mensch. Ein Besuch bei Heribert Wolfmayr und Josef Saller.

Ein Büro in einem Altbau, sechster Wiener Gemeindebezirk. Weiße Flügeltüren, knarrender Boden. „Bitte nicht berühren“ steht auf dem Zettel unterhalb der Modelle, die im Besprechungsraum auf das Schaffen von heri&salli hinweisen. „Bitte nicht berühren“, das gilt nur für das Angreifen der fragilen Miniaturen....