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Artikel

4. November 2018 mit Ita Heinze-Greenberg
Neue Zürcher Zeitung

«Der Bauhaus-Homunkulus mit dem Grammophon ist ein Scherz, aber kein Kulturziel»

Die Schweizer Moderne gilt als moderate Verbindung zwischen traditionellen und progressiven Standpunkten. In der zeitgenössischen Debatte wurde die eigene Position oft durch Abgrenzung gegen radikalere Ansätze aus dem deutschen Bauhaus definiert. Dass dort bisweilen Schweizer den fortschrittlichen Ton angaben, wird dabei oft übersehen.

Die Geburtsstunde der modernen Schweizer Architektur wird gerne in das Frühjahr 1923 datiert. Damals versammelte sich die Basler und Zürcher Avantgarde in einer von Paul Artaria errichteten Holzhütte auf dem Tessenberg über dem Bielersee, um sich auf eine gemeinsame Stossrichtung zu verständigen. Die...

Publikationen

2019

Die Schweizer Avantgarde und das Bauhaus
Rezeption, Wechselwirkungen, Transferprozess

War die Schweizer Moderne der 1920er und 1930er Jahre tatsächlich das moderate, ausgleichende Verbindungsglied zwischen traditionellen und progressiven Standpunkten? Im zeitgenössischen Diskurs definierte sie selbst ihre Haltung oft durch Abgrenzung gegen eine radikale Avantgarde, die vor allem am Bauhaus
Hrsg: Gregory Grämiger, Ita Heinze-Greenberg, Lothar Schmitt
Verlag: gta Verlag