Lehm fürs Bauen ohne Sünde
Die Baubranche zeichnet für 37 Prozent der internationalen CO2-Emissionen verantwortlich. Lösungen wären: Renovieren statt neu zu bauen, leben auf kleineren Flächen pro Person und die Verwendung recycelter und alternativer Rohstoffe. Neben Holz wird da vor allem Lehm genannt. Aber würde Lehm für eine Lösung im großen Stil taugen?
In der südjemenitischen Wüste befindet sich im Wadi Hadramaut die Stadt Schibam, wegen ihrer beachtlichen Skyline auch „Wüstenchicago“ genannt. Sie besteht aus Lehmbauten, die bis zu neun Stockwerke und 25 Meter hoch ragen und zum Teil 500 Jahren alt sind. Die Oberflächen müssen regelmäßig erneuert werden...