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Artikel

18. Februar 2016 Neue Zürcher Zeitung

Kristalline Kuben

Wie eine Krone erhebt sich die «Frutt Family Lodge» über dem Melchsee in den Obwaldner Alpen. Dem Zürcher Philip Loskant ist mit dem vierteiligen Gebäude ein interessanter Hotelbau gelungen.

Hotelarchitektur boomt weltweit. Vorzeigebauten aber entstehen meist nur auf Papier – hierzulande etwa der Davoser Schatzalp-Turm von Herzog & de Meuron oder die Glasnadel von Vals. Etwas weiter ist man in Andermatt, doch erfüllen die dort entstehenden Bauten die architektonischen Erwartungen bis anhin...

7. Januar 2016 Neue Zürcher Zeitung

Pädagogische Baukunst

In Engelberg haben Rahbaran Hürzeler zusammen mit BGM Architekten ein Schulhaus nach neusten pädagogischen Erkenntnissen realisiert. Es schreib die skulpturale Dorfschule von Ernst Gisel präzis fort.

Dem wilden Stilgemisch seiner Hotels und Ferienhäuser zum Trotz ist Engelberg ein attraktives Dorf geblieben – dies nicht zuletzt dank der Strahlkraft seiner prachtvollen Klosteranlage. Unmittelbar daneben realisierte Ernst Gisel 1967 am Berghang eine abgetreppte, durch eine Rue intérieure erschlossene...

17. Dezember 2015 Neue Zürcher Zeitung

Mit dem Tram durch Jerusalem

Santiago Calatravas Tram-Brücke ist das weithin sichtbare Zeichen des modernen Jerusalem. Dabei erweist sich das neue Tram als urbanistisches Bindeglied, wie eine informative Schau in Hohenems zeigt.

Erreicht man, von Tel Aviv her kommend, Jerusalem, so schwingt sich kurz vor der Central Station – dem 2001 erneuerten Busbahnhof, neben dem derzeit die Endstation der neuen Hochgeschwindigkeitsbahn entsteht – eine harfenartige Tram-Brücke über den tosenden Verkehrsfluss. Das sich wie ein futuristisches...

5. November 2015 Neue Zürcher Zeitung

Suburbane Atmosphäre

Ein neuer Park in Genf

Auf dem Areal des ehemaligen Fussballstadions Charmilles konnte jüngst der Parc Hentsch von Hüsler & Associés eröffnet werden. Trotz zentrumsnaher Lage eignet der Anlage leider etwas Suburbanes.

Historische Parkanlagen mit reichen Pflanzenschätzen sind der Stolz von Genf. Aber dort, wo neue Grünräume entstehen, ist das Resultat kaum besser als in Zürich – der Stadt der modisch kargen Parks. Immerhin kann die vor zehn Jahren vollendete Überdachung der Gleise im Quartier Saint-Jean mit einem stimmungsvollen Wechsel von hölzernen Kulturpavillons und wildem Buschwerk aufwarten. Westlich davon wurde jüngst gegenüber dem romantischen Châtelaine-Friedhof ein drei Hektaren grosser, nach der Stifterfamilie Hentsch benannter Park eingeweiht. Er ist das Herz eines neuen Wohngevierts auf dem Areal des ehemaligen Fussballstadions Charmilles und einiger stadtseitig anschliessender Fabriken. Erinnern an das Stadion nur noch Rasenflächen und ein an der Stelle der Nordtribüne aufgeschütteter terrassierter Hang, so wurden die klassisch moderne Tavaro-Fabrik und der elegante Elna-Sitz restauriert, die Produktionshallen aufgestockt, in Lofts umgewandelt und erweitert. Damit wäre eigentlich genug Substanz vorhanden, um den beiden anonym wirkenden, aber dank sorgfältigen Grundrissen und Loggien nicht unattraktiven Wohnscheiben von Dahl Rocha und von Ris Chabloz Halt zu bieten. Doch die kahlen Rasenflächen zwischen den Bauten verleihen dem Ensemble trotz seiner zentrumsnahen Lage etwas Suburbanes. Dabei hätten die Landschaftsarchitekten von Hüsler & Associés mit mehr Bäumen und einer echten Wasserfläche statt der Springbrunnen-Treppe dem Parc Hentsch leicht eine städtische, dem Quartier entsprechende Note geben können.

5. November 2015 Neue Zürcher Zeitung

Schwimmende Linden

Im Basler Vorort Riehen beeinträchtigen banale Nachkriegsbauten beim Rathaus die Dorfmitte. Dieser hat nun das Büro Stauffenegger & Stutz mit minimalen Interventionen eine neue Identität verliehen.

Mit barocken Herrensitzen und hübschen Gassen weiss Basels Vorort Riehen selbst den von weit her angereisten Besuchern des Beyeler-Museums zu gefallen. Doch immer wieder wird das Bild gestört durch banale Nachkriegsbauten. Dies gilt besonders für die Dorfmitte beim Rathaus, wo sich Schmiedgasse, Wettsteinstrasse...

22. Oktober 2015 Neue Zürcher Zeitung

Das Haus als Dach

Schon bevor der Tokioter Architekt Kengo Kuma das neue Kulturgebäude der ETH Lausanne plante, thematisierte er in einem widersprüchlichen Bau in Besançon das Dach als Rückgrat seiner Architektur

Auch wenn seit Jean Nouvels KKL-Erfolg hierzulande immer öfter internationale Architektenstars zum Zuge kommen, entstehen höchstens mittelmässige Werke, wie etwa David Chipperfields Zürcher Kunsthauserweiterung zeigt. Mit Nouvels Ikone messen kann sich bisher nur das Rolex Learning Center des japanischen...

22. Oktober 2015 Neue Zürcher Zeitung

Genf leuchtet

Es sind nicht spektakuläre Kulturbauten, die in Genf für Aufsehen sorgen. Der Stadtkanton weiss vielmehr mit Quartierplaungen, mit Wohn- und Industriebauten sowie mit Platzgestaltungen zu glänzen.

Mutige Architektur zeichnete das Genf der Nachkriegszeit aus. Doch bald begannen pseudopostmoderne Banalitäten das Stadtbild zu bedrängen. Vor gut zwanzig Jahren sorgten dann junge Architekten für einen Neuanfang, so dass der Stadtkanton heute wieder als baukünstlerisches Labor glänzen darf. Dabei sind...

8. Oktober 2015 Neue Zürcher Zeitung

Baukunst und Ökologie

Dass ökologische Architektur auch elegant sein kann, beweist seit kurzem ein Hotelneubau in Sitges bei Barcelona. Das Werk der Katalanen Balaguer Bover wurde vom Green Building Council ausgezeichnet.

Sie gilt nicht als besonders innovativ: die Hotelarchitektur. Das beweist ein Blick auf das in Form moderner Chalets errichtete Hotel «Chedi» in Andermatt oder auf die postmodernen Gästeburgen Spaniens. Dass es auch anders geht, demonstriert das von einem regionalen Unternehmer zusammen mit dem wenig...

8. Oktober 2015 Neue Zürcher Zeitung

Bauen in Zeiten der Diktatur

Barcelonas klassische Moderne

Barcelona bewundert man für seine Meisterwerke der Gotik, des Jugendstils und der Gegenwart. Doch in den schwierigen Jahren von Bürgerkrieg und Diktatur sind Juwelen der modernen Baukunst entstanden.

In Carles Portas brandneuem Endzeitfilm «Segon origen» liegt Barcelona in Trümmern. Ein Bild, das schmerzt, denn kaum eine andere Stadt darf sich mit mehr Recht rühmen, ein Freilichtmuseum zu sein. Architekturausstellungen finden hier aber nur noch selten statt, seit das unweit der Kathedrale in einem 1962 vollendeten Hochhaus residierende Col.legi d'Arquitectes seine Aktivitäten reduziert hat. Wer mehr über das von Picasso dekorierte Gebäude wissen möchte, findet Antwort in der Galerie von Roca, dem katalanischen Spitzenproduzenten von Sanitärkeramik. In dem 2009 von Carlos Ferrater errichteten Glasschrein am vornehmen Carrer Joan Güell werden unter dem Titel «Modernitats. Arquitectura a Barcelona 1924–1975» insgesamt 26 Hauptwerke der Barceloner Moderne anhand von Fotos, Modellen und Plänen vorgestellt und in den historischen Kontext von der Diktatur Primo de Riveras bis zum Ende des Franco-Regimes eingebettet. Sechs dieser Bauten sind in einer kleinen Gratispublikation dokumentiert. Sie und die Schau verdeutlichen, dass Grosses auch unter schwierigen Verhältnissen entstehen kann.

30. September 2015 Neue Zürcher Zeitung

Wiedergeburt von Bunker Hill

In den vergangenen Jahren hat Downtown Los Angeles an Attraktivität gewonnen. Dank der Disney Hall und weiteren Musentempeln wurde die Grand Avenue zur Kulturmeile. Hier präsentiert sich nun das Broad Museum als neuste Attraktion.

Los Angeles lebt. Die lähmende Finanzkrise von 2008 und mehr noch die düsteren Zeiten der Rodney King Riots sowie des Northridge-Erdbebens, die den Angelenos das labile Gleichgewicht der Stadt vor Augen führten, scheinen Lichtjahre entfernt. Im urbanen Gefüge kam es in dieser Zeit zu erstaunlichen Verschiebungen:...

12. September 2015 Neue Zürcher Zeitung

Auferstanden aus Ruinen

Heute wird das neue Kulturzentrum von Lugano (LAC) eröffnet. Obwohl architektonisch nicht durchwegs überzeugend, dürfte es als Leuchtturm des Tessiner Kunstlebens weit über Lugano hinaus ausstrahlen.

Lugano, die Königin des Ceresio, ist noch immer eine Perle unter den Städten unseres Landes – und dies, obwohl sie mit jedem in ihr Weichbild gewuchteten Neubau etwas mehr von ihrem mediterranen Charme verliert. Man schaue sich nur das vom Lokalmatador Giampiero Camponovo erdachte, glasgrüne Monster...

10. September 2015 Neue Zürcher Zeitung

Atmosphärische Dichte

Westlich der kleinen Altstadt von Mellingen an der Reuss hat Dietrich Schwarz aus Zürich ein vorbildliches Wohnquartier errichtet. Es vermittelt städtische Eleganz und Geborgenheit zugleich.

Das mittelalterliche Städtchen Mellingen ist in den letzten Jahren schnell gewachsen. So trifft man zwischen dem höher gelegenen Bahnhof und dem alten Zentrum an der Reuss wie überall im zersiedelten Mittelland auf banale Wohnkisten mit verputzten Hüllen aus Gipskarton und gläsernen Balkonen inmitten...

27. August 2015 Neue Zürcher Zeitung

Urhütte und Hightech-Tempel

Wie kein anderer Meister der Moderne erfand Le Corbusier die Architektur immer wieder neu. Die Quintessenz seiner Arbeit bildet der kurz nach seinem Tod vollendete Pavillon in Zürich.

Le Corbusier ist ein Kontinent. Diesen versucht ein Heer von Wissenschaftern mittels einer Flut von Publikationen, Retrospektiven und Spezialausstellungen (über Le Corbusiers Frühwerk, Stadtplanung, Purismus, Brutalismus, Bücher, Innenarchitektur, Kunst und Fotografie) zu erforschen. Die jüngst mit Blick...

13. August 2015 Neue Zürcher Zeitung

Glaspavillon im Park

Die Rotunde, in der seit 1961 Marquard Wochers grandioses Thun-Panorama gezeigt wird, ist ein Juwel der Fünfziger-Jahre-Architektur. Nun wurde es um einen gläsernen Eingangspavillon erweitert.

Man sieht sie kaum mehr: Neubauten, die sich ganz selbstverständlich in ein Quartier oder in die Landschaft fügen. Stattdessen spielen sich hysterische Bauten auf, deren billige Materialisierung der Profitgier der Investoren geschuldet ist, während die banalen Formen aus der Phantasielosigkeit all jener...

13. August 2015 Neue Zürcher Zeitung

Perlen im architektonischen Wildwuchs

Das Tessin ist seit jeher ein Land der Architekten. Doch viel bauen konnten sie nie. Dies gilt auch heute. Trotz architektonischem Wildwuchs muss man die Juwelen suchen. Dabei hilft ein neuer Führer.

Die legendäre «Tendenza»-Ausstellung von 1975 an der ETH Zürich begründete den Ruhm der Tessiner Baukunst sowie der Architekten Botta, Galfetti, Snozzi und Vacchini. Davon zehrt man im Tessin bis heute, obwohl ein Blick auf die unzähligen Bauten, die in den letzten Jahren in die Städte und Landschaften...

10. August 2015 Neue Zürcher Zeitung

Klassische Perfektion

Mit einem elegant proportionierten Hochhaus in Lausanne wurde Jean-Marc Lamunière 1964 international bekannt. Nun ist der am 4. Juli 1925 geborene Genfer Architekt im Alter von 90 Jahren gestorben.

Das Streben nach dem Klassisch-Perfekten bestimmte das Werk des Genfer Architekten Jean-Marc Lamunière. Der 1925 in Rom geborene und in Genf aufgewachsene Lamunière studierte in Florenz Architektur und bereiste 1957 die USA. Er kannte die italienische Architektur genauso gut wie das Werk von Mies van...

5. August 2015 Neue Zürcher Zeitung

Athen in Baden

Als Gegenstück zur absolutistischen Planstadt Karlsruhe realisierte Friedrich Weinbrenner die bürgerlich-klassizistische Schlossstrasse. Nun feiert ihn Karlsruhe mit einer grossen Schau.

Aus einer kleinen Verrücktheit heraus, man kann es nicht anders sagen, gründete der Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach im Sommer 1715 wenige Kilometer westlich seiner ebenso kleinen wie bescheidenen Residenzstadt Durlach eine barocke Planstadt mit einem radial vom Schlossturm ausstrahlenden Strassennetz....

30. Juli 2015 Neue Zürcher Zeitung

Das neue Museum Unterlinden wird ein Meisterwerk

Vor sechs Jahren haben Herzog & de Meuron mit einem überzeugenden Konzept den Wettbewerb für die Erweiterung des Museums Unterlinden in Colmar gewonnen. Nun ist der neue Museumscampus fast vollendet.

Dank seinen malerischen Gassen und stolzen Kirchen lockt die Elsässer Kleinstadt Colmar jährlich rund 3,5 Millionen Besucher an. Von diesen fand bisher nur ein Teil den Weg zum grössten Schatz der Stadt: zum Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Nun ist er neben Martin Schongauers «Madonna im Rosenhag»...

16. Juli 2015 Neue Zürcher Zeitung

Das Werk des Meisters weiterdenken

Zum 50. Todestag von Le Corbusier zeigen zehn Stararchitekten in einer stimmigen Schau in der Villa „Le Lac“ in Corseaux, wie man das kleine Frühwerk des Meisters hyptothetisch weiterbauen könnte.

Mit Le Corbusier verhält es sich ganz ähnlich wie mit Richard Wagner. Es mag noch so viel Haarsträubendes über ihn bekanntwerden, das Interesse an seinem Werk flaut deswegen nicht ab. Zu wegweisend war sein Aufbruch in eine kompromisslose Moderne, der sich mit der Erfindung des Domino-Systems 1915 und...

2. Juli 2015 Neue Zürcher Zeitung

Lichtbalken und Auto-Rimesse

Mit dem MAX Museo und der Spazio Officina genannten Kunsthalle besitzt Chiasso seit zehn Jahren ein Kunstquartier. Nun werden dessen Architekten, Durisch & Nolli aus Lugano, mit einer Schau geehrt.

Vor zehn Jahren herrschte in Chiasso Aufbruchstimmung. Der Corso San Gottardo, durch den sich einst der Ferien- und Fernverkehr nach Italien wälzte, wurde zur eleganten Fussgängerstrasse aufgewertet. Und neben dem Cinema Teatro, einem zwischen Art déco und Moderne oszillierenden Kino von Amerigo Marazzi,...

2. Juli 2015 Neue Zürcher Zeitung

Ein Gedicht in gegossenem Stein

Vor 75 Jahren wurde die von Denis Honegger realisierte Université Miséricorde in Freiburg eingeweiht. Noch heute erweist sich der modern-klassizistische Bau als vorbildich, wie eine Publikation zeigt.

Architekten lieben Beton; doch Laien hassen seine Kälte. Dass Beton aber auch sinnliche Qualitäten entfalten kann, hat schon Auguste Perret mit seinen tektonisch durchstrukturierten Bauten gezeigt. Noch weiter ging sein Genfer Schüler Denis Honegger (1907–1981) und schuf zwischen 1937 und 1944 mit der...

23. Juni 2015 Neue Zürcher Zeitung

Siegerprojekt von Moreau Kusunoki

Das 2011 in Paris gegründete Büro Moreau Kusunoki Architectes konnte den im Juni 2014 international ausgeschriebenen Wettbewerb für ein Guggenheim-Museum in Helsinki für sich entscheiden.

Am Wettbewerb nahmen 1715 Architekturbüros aus 77 Ländern teil. In die von sechs Finalisten bestrittene Endrunde gelangte auch ein Schweizer Team: AGPS Architecture aus Zürich.

Die Jury der Solomon R. Guggenheim Foundation lobte das Siegerprojekt von Moreau Kusunoki für das kunstfreundliche Konzept...

18. Juni 2015 Neue Zürcher Zeitung

Architekturmodelle und Kunstwerke

Im Helsinki-Turm in Basel haben Jacques Herzog und Pierre de Meuron ihren architektonischen „Nachlass“ in einem grandiosen „Kabinett“ untergebracht. Leider ist es noch nicht öffentlich zugänglich.

Alle sprechen vom Verdichten. Doch in Industriezonen wird mit Flachbauten und Parkplätzen weiterhin viel Land verschwendet. Da macht das vor über 100 Jahren angelegte Basler Dreispitzareal eine lobenswerte Ausnahme. Wie in einer traditionellen Stadt werden Lagerhäuser und Gewerbebauten durch schmale...

5. Juni 2015 Neue Zürcher Zeitung

Eine hölzerne Arche

Vor vier Jahren erweiterten Behnisch Architekten den Wipo-Sitz im Genfer UNO-Viertel um einen langgestreckten Neubau. Nun ergänzten sie den Komplex mit einem Kongresshaus zu einer baulichen Einheit.

Neben der calvinistisch-noblen Altstadt, dem kunstreichen Quartier des Bains und den Uferanlagen ist das Uno-Viertel eine der Attraktionen von Genf. Auf dem parkartigen Gelände rund um die Place des Nations sind im Laufe der Zeit neben dem Uno-Hauptsitz die Gebäude zahlreicher Weltorganisationen entstanden,...

21. Mai 2015 Neue Zürcher Zeitung

Ein weisser Kunst-Würfel

Als Ergänzung zum schwarz glänzenden Kunstmuseum Liechtenstein konnten die Basler Architekten Morger & Dettli in Vaduz einen weissen Würfel bauen. Er beherbergt Meisterwerke der Hilti Art Foundation.

Mit einem schwarzen Monolithen sorgte das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz vor 15 Jahren für Aufsehen und begründete damit auch das Renommee des Planerteams Morger, Degelo und Kerez. Nun konnte Meinrad Morger zusammen mit Fortunat Dettli einen 2008 konzipierten Erweiterungsbau für die auf klassische...