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Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2026

Das Interesse der Fachwelt am Österreichischen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit ist weiterhin hoch: 65 Projekte aus ganz Österreich bewarben sich für die renommierte Auszeichnung, die bereits zum neunten Mal vergeben wird. 13 Projekte wurden von einer unabhängigen Jury vorausgewählt und im Rahmen einer Juryreise vor Ort besichtigt.

Sieben Projekte, die sowohl architektonisch als auch in Sachen Nachhaltigkeit gleichermaßen überzeugten, sind nun nominiert. Die Siegerprojekte werden im November in Wien bekanntgegeben.

Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2026

Zur "Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2026" wurden insgesamt 84 Projekte eingereicht. An zwei intensiven Tagen im Juli hat die Jury – Gernot Hertl (hertl.architekten, Steyr), Sonja Hohengasser (Hohengasser Wirnsberger Architekten, Spittal / Drau) und Astrid Staufer (Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld, Schweiz) – die eingereichten Projekte begutachtet, quer durch Tirol eine Reihe von Bauwerken vor Ort besichtigt und sich für 14 Nominierungen entschieden.

Verena Konrad – Transformationsverstärkend wirken

Wie thematisieren die Architekturhäuser in Österreich den Einfluss des Bauens auf den Klimawandel? Welche Rolle spielen Ökologie und Nachhaltigkeit in der Architekturvermittlung? Verena Jabkoubek-Konrad leitet seit 2013 das Vorarlberger Architektur Institut (vai). Sie hat sich auch für House Europe! engagiert, eine europäische Bürgerinitiative, die nun in Right to Housing! weiterlebt. Im Gespräch erzählt sie, warum die Klimaanpassung trotz politischer Rückschritte heute dringlicher ist denn je und wie das vai durch Wissensvermittlung die Transformation unterstützen will.

Anne Isopp, nextroom fragt:, 06.10.2026