Conradin Clavuot ist durch seinen unprätentiösen Umgang mit Architektur bekannt geworden. Er gehört zu einer Reihe jüngerer Architekten, von denen sich viele an der ETH Zürich im Traditionalismus der „analogen Architektur“ geübt und zudem einige Zeit im Atelier von Peter Zumthor gearbeitet haben. Architekten, die nicht auf eine bestimmte Formensprache fixiert sind und sich durch einen behutsamen und bewussten, gleichzeitig aber völlig unsentimentalen Umgang mit der Tradition auszeichnen, die sie weiterentwickeln, anstatt sie erstarren zu lassen.
Conradin Clavuot sieht die Architektur als „Vermittler zwischen Mensch und Umwelt“ und als „Inspiration für das tägliche Leben“. Für seine Arbeiten ist er national und international mehrfach ausgezeichnet worden.
In seinem „Skizzenbuch“ zeigt er seine Lieblingsbauten und -projekte, die seine Arbeit nachhaltig beeinflusst haben. Kein „Bildband“ sollte hier entstehen, sondern Skizzen, Momentaufnahmen in Bild und Text
Aus dem Inhalt:
Mehrzweckhalle und Schule St. Peter/GR, Bahnhof Chur, Ort der Besinnung/Autobahn Uri, Eissportzentrum Signal/St. Moritz, Bergasthaus Wildspitz/SZ u.a.
Akteure
Presseschau
Aufschlussreiche Skizzen
Das Buch mit dem einfachen Titel «Conradin Clavuot Architekt» war lange geplant und fast ebenso lange angekündigt. Dass es jetzt erschienen ist, hat mit Clavuots eben fertiggestellter Arbeit der Neugestaltung des Bahnhofareals von Chur zu tun.
Nicht nur ist dies das grösste Werk des 1962 geborenen Davosers, der sein Büro seit Jahren in Chur führt, es ist wohl auch ein passender Querschnitt durch sein vielfältiges - häufig als heterogen empfundenes - Schaffen.
Da ist zum einen die Verbindung zum Bestehenden, dem alten, nun renovierten spätklassizistischen...