Bibliothek von Alexandria
Snøhetta - Alexandria (ET) - 2001

Österreichischer Architekt erhält Aga-Khan-Preis

Der in Graz geborene und derzeit in Los Angeles lebende Architekt Christoph Kapeller ist unter den Preisträgern des renommierten Aga-Khan-Preises für Architektur 2004. Das bestätigte der Architekt auf Anfrage der APA.

Offiziell werden die Namen der Preisträger erst bei der Überreichungszeremonie in Indien, die morgen in Anwesenheit des Aga Khan und des indischen Ministerpräsidenten stattfinden soll, bekannt gegeben. Kapeller wird gemeinsam mit seinen Partnern für die 2002 eröffnete neue Bibliothek von Alexandria geehrt.

Neues Wahrzeichen

Die um umgerechnet 224 Millionen Euro gebaute Bibliothek ist mit ihrem silbrigen Schrägdach und der grauen Granitfassade eines der neuen Wahrzeichen der Stadt, verfügt über den größten Lesesaal der Welt und bietet nicht nur Raum für acht Millionen Bücher, sondern beherbergt auch Museums-, Konferenz- und Theaterräume.

Der Aga-Khan-Preis für Architektur wurde im Jahre 1977 von Aga Khan, dem Oberhaupt der Ismailiten, gegründet. Er wird alle drei Jahre für einen bedeutenden Neubau in der islamischen Welt vergeben.

Für den Beitrag verantwortlich: oe1.ORF.at, 26.11.2004

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