ZOOM Kindermuseum - MuseumsQuartier Wien
pool Architektur - Wien (A) - 2001
ZOOM Kindermuseum - MuseumsQuartier Wien, Foto: Pez Hejduk
ZOOM Kindermuseum - MuseumsQuartier Wien, Foto: Pez Hejduk

ZOOM Kindermuseum - MuseumsQuartier Wien

Beitrag von Az W

Die 1.500 m2 Nutzfläche in den ehemaligen kaiserlichen Hofstallungen verteilen sich auf verschiedene Gebäudetrakte, sie wurden ursprünglich als Pferdeställe, Kohlebunker und Haferspeicher genutzt.

Mit der Erweiterung und dem Umzug ins neue Haus kann das ZOOM Kindermuseum nun eine optimale Infrastruktur anbieten - von der „Lesbar“ über die „Blaue Pause“ (der ZOOM Jausenraum) bis zum ZOOM Forum als Ort für Diskussionen und Vorträge. Die Innenraumgestaltung des neuen Museums hat das Wiener Architekturbüro pool übernommen.

Die Gesamtstruktur der Institution umfasst neben den 560 m2 Ausstellungsfläche den sogenannten ZOOM Ozean. Dies ist eine kindergerechte Umgebung mit vielfältigen Anregungen zum Entdecken und Ausprobieren. Unterschiedliche Installationen, die den jeweiligen Fähigkeiten und den verschiedenen Entwicklungsstufen der Kinder entsprechen, laden zum Spielen ein. Aus dieser bunten Unterwasserwelt führt eine Rampe nach oben, die sich allmählich zu einem Schiffsdeck entwickelt. Der Maschinenraum und eine Kapitänskajüte mit Navigationsinstrumenten animieren zum Entdecken „Ozean-Welt“. Dieser Kleinkinderbereich wurde vom Rotterdamer Designbüro ZEE gestaltet. Das ZOOM Atelier ist ein weiterer Teil des Kindermuseums. Es liegt direkt neben dem ZOOM Ozean, und daran anschließend befindet sich die Raumwerkstatt.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt das ZOOMlab – Multimedialabor dar, es definiert sich selbst als richtungsweisendes Multimedialabor für Kinder und soll ihnen die Möglichkeit geben, Abstraktionsebenen, die für die Anforderungen der Zukunft eine grosse Bedeutung haben werden, spielerisch kennenzulernen. Konzipiert für Schulklassen und EinzelbesucherInnen, ist das ZOOMlab in Stationen unterteilt, an denen die Kinder im Teamwork zu einem gemeinsamen Arbeitsergebnis gelangen. Diese Stationen wurden von UMA (uma information technology ag) eigens dafür entwickelt. Dessen Gestaltung erfolgte durch as_architecture. (22.10.2001)

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Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien, 14.09.2003

AnsprechpartnerIn für diese Seite: Martina Frühwirth

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