Glashäuser des Botanischen Instituts der Universität Graz
Die Gesamtanlage besteht, bezogen auf die unterschiedlichen Klimazonen, aus drei parabolisch gebogenen Glasdächern, die diagonal zu einander versetzt angeordnet sind, sowie einem prismatischen Glasbaukörper mit einem schräg abfallenden Dach.
Dieser Bauteil ist für die Forschung und Anzucht bestimmt. Die parabolisch geformten Glashäuser sind öffentlich zugänglich und miteinander durch Stege und Brücken verbunden. Die Leichtkonstruktion, eine Tragkonstruktion aus Aluminium, erlaubt maximalen Lichteinfall. Eine Warmwasserheizung ist in den Rohren der Tragkonstruktion integriert. Für Kühlung sorgt ein Düsensystem, das mikroskopisch feinen Nebel erzeugen kann, was die Temperatur augenblicklich um 5 Grad C senkt.
Die Lüftung wird über Klappen im Sockelbereich bzw. über zu öffnende Glaselemente im Scheitelbereich der Glashäuser gesteuert. Die Verglasung besteht aus doppelschaligen Acrylglaselementen, die das Gerüst der tragenden Konstruktion wie eine Haut einhüllen. Diese kissenartigen bombierten Acrylglaselemente bestimmen den architektonischen Ausdruck, der sich vom bekannten Glashauscharakter löst und zu einer doppelt gespannten Körperlichkeit tendiert.
Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien, 14.09.2003
AnsprechpartnerIn für diese Seite: Martina Frühwirth, Gabriele Kaiser
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Positions in the urban space focusing on the period as of 1990
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Positionen im Stadtraum mit Schwerpunkt ab 1990
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