Glashäuser des Botanischen Instituts der Universität Graz
Volker Giencke - Graz (A) - 1995
Glashäuser des Botanischen Instituts der Universität Graz, Foto: Atelier Giencke
Glashäuser des Botanischen Instituts der Universität Graz, Foto: Ralph Richter
Glashäuser des Botanischen Instituts der Universität Graz, Foto: Hans-Georg Tropper
Glashäuser des Botanischen Instituts der Universität Graz

Glashäuser des Botanischen Instituts der Universität Graz

Die Gesamtanlage besteht, bezogen auf die unterschiedlichen Klimazonen, aus drei parabolisch gebogenen Glasdächern, die diagonal zu einander versetzt angeordnet sind, sowie einem prismatischen Glasbaukörper mit einem schräg abfallenden Dach.
Dieser Bauteil ist für die Forschung und Anzucht bestimmt. Die parabolisch geformten Glashäuser sind öffentlich zugänglich und miteinander durch Stege und Brücken verbunden. Die Leichtkonstruktion, eine Tragkonstruktion aus Aluminium, erlaubt maximalen Lichteinfall. Eine Warmwasserheizung ist in den Rohren der Tragkonstruktion integriert. Für Kühlung sorgt ein Düsensystem, das mikroskopisch feinen Nebel erzeugen kann, was die Temperatur augenblicklich um 5 Grad C senkt.
Die Lüftung wird über Klappen im Sockelbereich bzw. über zu öffnende Glaselemente im Scheitelbereich der Glashäuser gesteuert. Die Verglasung besteht aus doppelschaligen Acrylglaselementen, die das Gerüst der tragenden Konstruktion wie eine Haut einhüllen. Diese kissenartigen bombierten Acrylglaselemente bestimmen den architektonischen Ausdruck, der sich vom bekannten Glashauscharakter löst und zu einer doppelt gespannten Körperlichkeit tendiert.

Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien, 14.09.2003

AnsprechpartnerIn für diese Seite: Martina Frühwirth, Gabriele Kaiser

Akteure   Akteure
Architektur
Volker Giencke

Bauherrschaft
Republik Österreich

Tragwerksplanung
Arup & Partners
Graber - Szyszkowitz