Millenniumssiedlung
Am Westrand der Stadt sollte im Sinne des Stadtentwicklungskonzepts eine verdichtete Wohnbebauung entstehen, mit Bedacht auf den flachen Südhang, die Randlage und den grünen Höhenzug im Rücken des Areals. Zuerst kam ein Teilbebauungsplan (Werner Thurner), dann folgte ein Gutachterverfahren. Das Siegerprojekt Egger/Fercher entwickelte Zeilen mit 61 Reihenhäusern, zwei bis dreigeschossige Einheiten mit Dachterrassen und vier Trakte „in Falllinie“ mit Etagenwohnungen, die in den Höhen und Rhythmen mit den Zeilen korrespondieren. Die Anlage ist primär fußläufig, die Parkplätze sind außerhalb der Wohngassen. Ab 1999 in zwei Etappen von zwei verschiedenen Bauträgern umgesetzt: Lowcost ohne besondere Innovation, doch positiv in Maßstab, Dichte, Stellung zur Landschaft. (Text: Otto Kapfinger)
Für den Beitrag verantwortlich: Kärntens Haus der Architektur, 14.12.2009
AnsprechpartnerIn für diese Seite: Anja Maria Nussbaumer
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