Wohnhaus und Atelier Tschachler
Südwesthang über dem Keutschachersee, unter der Aussichtswarte Pyramidenkogel; verstreute Häuser, schwierige Zufahrten, der „Höhenwirt“ als Orientierung. Eine frühe Arbeit von Sonja Gasparin. Das Programm – Wohnhaus, Atelier und Nebengebäude – ist so in Baukörper und Freiräume aufgeteilt, dass die Analogie zu alten Gehöften, zur Raumbildung der Weiler und „Haufendörfer“ sofort ins Auge springt, ohne dass da traditionelle Formen wiederholt wären. Der Wohntrakt schmiegt sich ohne Geländekorrektur parallel in den Hang, ein Laubengang verbindet zum solitär gestellten Atelier; Sitzplätze, Terrassen, Hofflächen angelagert, eine Esche im Zentrum; originäre Variation des Pultdaches mit Aufklappungen im Obergeschoß zur Sicht nach Osten und Westen. Holz-Riegelbau. (Text: Otto Kapfinger)
Für den Beitrag verantwortlich: Kärntens Haus der Architektur, 08.12.2009
AnsprechpartnerIn für diese Seite: Anja Maria Nussbaumer






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