Bauwerk

Hotel Forelle, Erweiterung
Architekten Ronacher - Weissensee (A) - 2017
Hotel Forelle, Erweiterung, Foto: Hannes Pacheiner
Hotel Forelle, Erweiterung, Foto: Hannes Pacheiner
13. November 2020 - Architektur Haus Kärnten
Das Projekt Genießerhotel Forelle wurde seit dem Jahr 2005 in mehreren Baustufen – welche die vollständige Sanierung und Neugestaltung des Altbestandes, einen pavillionartigen Holzanbau im Südosten, eine Speisesaalerweiterung im Westen, sowie die Herstellung eines privaten Wohnhauses für die Jungfamilie enthielten – erweitert, und im Herbst 2017 zum fünften Mal umgebaut. Dominierendes Element dieser Erweiterung ist der neue zweigeschoßige Suitentrakt mit einem rückseitigen Anbau für Mitarbeiterzimmer. Zudem wurden das Foyer und der Wellnessbereich erweitert und umgestaltet.

Der längsgestreckte Baukörper aus konstruktivem Holzbau beinhaltet in zwei Ebenen acht großzügige Suiten. Die Räume erhielten durch ein großes Aussichtsfenster zum Verweilen und Ruhen, in welchem man sitzend oder liegend verweilen kann, eine besondere Note. Wie durch einen Bilderrahmen kann man von hier den Blick auf den Weissensee genießen. Der Innenraum wird geprägt durch sichtbar bleibende konstruktive Holzelemente. Der Mitarbeitertrakt im nördlichen Bereich, tritt von der Hofseite lediglich ebenerdig in Erscheinung.

Die Restauranterweiterung trennt gleichsam als Bindeglied den neuen vom alten Baukörper und wurde ebenfalls in reiner Holzbauweise errichtet. Auch hier bleibt die Fichtenholzkonstruktion sichtbar, die Wände wurden zum Teil mit Tonspachtelung versehen.
Im Ostteil des Bestandes wurde zuletzt der Bar- und Loungebereich sowie die Rezeption neu gestaltet und vergrößert, wobei der bestehende schlichte Landhausstil mit neuen Designelementen – wie Holzkojen, hinterleuchteten Holzlamellen sowie große Aussichtsfenster ergänzt wurde. In all den neu gestalteten Bereichen dominiert das Eichenholz sowie weiß lasierte Fichte, kombiniert mit Naturmaterialien – wie Tonwänden, Leinenstoffen, edlen Designermöbeln und Lampen.

Im Frühjahr 2019 wurde die einstweilen letzte und sechste Baustufe – die Erweiterung der Küche – umgesetzt, um der 3-Hauben-Küche von Hannes Müller die gebührende Funktion und Arbeitsatmosphäre zu ermöglichen. Sie bildet nun mit dem Mitarbeiterhaus eine hofartige Einheit. Text: Architekten

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Für den Beitrag verantwortlich: Architektur Haus Kärnten

Ansprechpartner:in für diese Seite: Nadine Thalerthaler[at]architektur-kaernten.at

Akteure

Architektur

Bauherrschaft
Hannes Müller

Tragwerksplanung
Vitrag Ingenieure GmbH

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