GIL 1, Foto: Margherita Spiluttini
GIL 1
GIL 1, Foto: Margherita Spiluttini
GIL 1, Foto: Margherita Spiluttini

GIL 1

Die bestehende Fassade wurde zur Gänze entfernt und das kleine Erdgeschoss aufgebrochen. Dadurch entstand ein fließender Übergang vom „Catwalk“ Mariahilferstrasse ins Innere des Unisex-Stores.

Durch die vollflächig verglaste Fassade wird der Schauraum nach aussen geöffnet und bietet voyeuristische Einblicke von der Stasse her. Ein asymmetrischer, schlanker Bügel aus Rundrohr definiert den grosszügigen Eingangsbereich. Von hier gelangt man über eine Stahltreppe in das Obergeschoss. Mit einer leichten Brücke wird eine Galerie mit den beiden Hauptverkaufsräumen verbunden.

Das Farbkonzept sorgt mit modischer, signalhafter Wirkung für eine entspannte Kauf-Atmosphäre. Gelbgrün wird mit Grau- und Weißtönen kombiniert. Auch die Inneneinrichtung wurde speziell für den GIL-Store konzipiert und geht mit der Kombination aus Display-, Ablage- und Sitzflächen bei der Verkaufspräsentation neue Wege. Mit zusätzlichen Features wie einer kleinen Bar, einem anspruchsvollen Soundsystem und einer Projektionsfläche als Schauplatz für visuelle Experimente trägt der GIL-Store auch dieser Entwicklung Rechnung. (06.08.2001)

Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien, 14.09.2003

AnsprechpartnerIn für diese Seite: Martina Frühwirth, Gabriele Kaiser

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