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Artikel

23. Februar 2018 Bauwelt

Wir müssen mehr experimentieren!

Christoph Roedig und Ulrich Schop haben in Adlers­hof eines der ersten Neubauprojekte einer Berliner Wohnungsbau­gesellschaft fertiggestellt. Das „Wohnen am Anger“ ist keine WDVS-Kiste mit kleinen Fenstern. Der Weg dahin war nicht ganz leicht.

9. Februar 2018 Bauwelt

Wie wollen wir wohnen, wenn wir alt sind?

Ulrike Scherzer forscht zum Wohnen im Alter. Ihr Buch „Altweiberwohnen“ por­trätiert hochbetagte Frauen, die noch alleine klar­kommen. Ein Gespräch über zu große Häuser, eigensin­nige Nutzungsstrategien und Planungsgrundsätze, die nicht immer aufgehen.

3. November 2017 Bauwelt

Mies und Saarinen in der South Side

Interview mit dem Fotografen und Architekturkritiker Lee Bey

Die Downtown von Chicago ist das Mekka des Architekturtourismus. In die berüchtigte South Side ver­irrt sich kaum jemand, um Architektur zu sehen. Doch es lohnt sich, meint Fotograf Lee Bey.

19. Mai 2017 Bauwelt

Das Wohnhochhaus ist ein teures Produkt

Das Wohnen im Hochhaus war in Deutschland lange stigmatisiert. Die Hochhauserfahrungen der sechziger und siebziger Jahre haben dazu geführt, dass die Bauaufgabe als Ganzes in Frage gestellt wurde. Heute ist das Wohnhochhaus wieder im Kommen, aber bislang nur im oberen Marktsegment, finanziert von privaten Inves­toren, in guter Lage. Aber kann das Hochhaus heute mehr? Quartiere nachverdichten, Nachbarschaften bilden? Gibt es Modelle für bezahlbares Wohnen mit Aussicht?

23. Dezember 2016 mit Friederike Meyer
Bauwelt

Exil Europa

Die Flüchtlingsfrage hat Europa verändert. 2016 wurden Grenzen geschlossen und Transitrouten versperrt. Die EU findet bis heute keine Antwort auf die Frage nach einer gerechten Verteilung von Flüchtlingen, stattdessen zahlt sie der Türkei Milliarden. Aber auch das ist Europa: Viele Städte handeln mit pragmatischer Offenheit, Freiwillige engagieren sich. Eine Reise durch einen Kontinent voller Widersprüche.

26. August 2016 Bauwelt

Der Volkspark des 21. Jahrhunderts

Ein Zaun, ein paar Eingänge und eine magische Weite mitten in Berlin: 2014 entschied die Bevölkerung, dass das Tempelhofer Feld nicht bebaut werden soll. Nach einem aufwendigen Partizipationsverfahren liegt jetzt ein Entwicklungs- und Pflegeplan für die 303 Hektar große Fläche vor: ein gigantisches Leistungsverzeichnis, das nicht nur die Rasenpflege beschreibt, sondern auch die sozialen Beziehungen.

15. Juli 2016 Bauwelt

Mehr als Wohnen

Mit dem „Berlin Award 2016 – Heimat in der Fremde“ wurden Unterkünfte und Wohnprojekte für Geflüchtete ausgezeichnet. Die Jury hat auch Arbeiten prämiert, die über das Wohnen.

27. Mai 2016 Bauwelt

Im Mischgebiet

Lager, Werkstatt und Atelier in Gleißenberg

In der Oberpfalz, unweit der tschechischen Grenze, haben Florian Nagler Architekten für einen Künstler einen Neubau errichtet, der so gar nicht ins Dorfidyll passen will. Dem Entwurf liegt ein unsentimentaler Kunstbegriff zugrunde: In diesen Räumen kann produziert werden, heute Bilder, morgen vielleicht etwas andere.

15. April 2016 Bauwelt

In der Komfortzone

Symposien in München und Berlin zu Integration und bezahlbarem Wohnraum

Einhellig bekunden Politiker wie Planer ihren Willen zur Integration von Flüchtlingen und zum Bau von bezahlbarem Wohnraum. Doch die Situation wird zunehmend absurder: Europa macht die Grenzen dicht und wir reden über den Energiestandard von Holzmodulen. Trotzdem führt kein Weg daran vorbei.

4. März 2016 Bauwelt

Die Höhle

Konzerthaus in Thorn

Organische Architektursprache in Polen, importiert von den Kanaren: Fernando Menis hat das Kultur- und Kongresszentrum Jordanki tief in die Wallanlagen der Stadt Thorn eingegraben.

27. Dezember 2015 mit Friederike Meyer
Bauwelt

Flüchtlingskrise? Wohnungsfrage!

In einer Situation, in der hunderttausende Wohnungen fehlen und allein 2015 fast eine Million Menschen die Grenze passiert hat, sollte man meinen, dass Architekten alle Hände voll zu tun haben. Dass eilig Wettbewerbe ausgelobt werden, dass jetzt endlich im großen Stil bezahlbare Wohnungen gebaut und mit neuen Wohnformen experimentiert wird. Doch die Aufbruchstimmung ist verhalten. Dabei könnte 2016 das Jahr der Architekten werden.

8. Mai 2015 Bauwelt

Wohnen im Versuchsobjekt

Das einstige Oberstufenzentrum Wedding, 1974–76 von Pysall Jensen Stahrenberg erbaut, könnte bald für Wohnen, Soziales und Kultur genutzt werden – wenn der Berliner Senat nicht auch dieses Modellprojekt verhindert.

27. Juni 2014 Bauwelt

Abgehängte Decken und die brutale Schönheit Italiens | Elements und Monditalia

Architekturbiennale in Venedig 2014

Die Erwartungen an Rem Koolhaas waren hoch, und er hat sie wieder einmal erfolgreich unterlaufen. Als Direktor der Architekturbiennale in Venedig verwirrt er all jene, die nach einfachen Antworten suchen. In den Arsenale legt er die italienische Halb­insel auf den Seziertisch, in den Giardini gar die Architektur selbst.

14. März 2014 Bauwelt

Die Reste der IBA

Urban Living – neue Formen des städtischen Wohnens in Berlin

2020 hätte es in Berlin eine Internationale Bauausstellung geben sollen. Die Mittel dafür wurden der Senatsbaudirektorin im vergangenen Jahr kurzerhand gestrichen. Regula Lüscher hat dennoch weitergearbeitet und präsentiert nun 31 Entwürfe für urbane Wohnformen: eine Steilvorlage für die Berliner Wohnungsbaugesellschaften, die jetzt nicht mehr so tun können, als wäre es unmöglich, kostengünstig und zeitgemäß Wohnungen zu bauen.

13. Dezember 2013 Bauwelt

Ein wenig Offenheit

Neubau des Strafjustizzentrums in Nürnberg

Während der Nürnberger Prozesse 1945–46 stand der Justizpalast im Fokus der Weltöffentlichkeit. Der Schwurgerichtssaal 600, in dem sich die Hauptkriegsverbrecher der NS-Zeit verantworten mussten, ist bis heute in Betrieb und soll in Zukunft Museum werden. Diesen längst überfälligen Schritt soll ein Neubau ermöglichen, durch den der Altbau entlastet und das abweisend wirkende Areal mit Justiz und Strafvollzug städtebaulich eingebunden wird.

22. November 2013 Bauwelt

Was ist das, die Krise?

Wie gehen südeuropäische Städte mit der Krise um? „We-Traders“, ein Projekt des Goethe-Instituts, erforscht diese Frage mit einer ungewöhnlichen Versuchsanordnung. Die Kuratorinnen Angelika Fitz und Rose Epple bringen 25 städtische Initiativen aus fünf Ländern an einen Tisch und lassen sie gemeinsam eine Ausstellung erarbeiten, ja sogar ein Manifest formulieren.

11. Oktober 2013 Bauwelt

Auf 5,6 Quadratmetern

Ludwig-Leo-Ausstellung in Berlin

Man kann sich keinen besseren Ort für eine Ausstellung über Ludwig Leo vorstellen als die 5,6 Quadratmeter große Galerie „die raum“. Jeder Quadratzentimeter wurde genutzt. Dicht und lebendig wie auf einer Tuschezeichnung von Leo geht es zwischen den Betonwänden zu.

12. Juli 2013 Bauwelt

Der moderne Dreiseithof

Wie bringt man 2000 Quadratmeter Ausstellungs- und Seminarfläche in einem kleinen Dorf unter? rw architekten aus Berlin ist es gelungen, eine ländliche Bautypologie neu zu interpretieren. Das „Barnim Panorama“ in Wandlitz nimmt Material und Formensprache Brandenburger Höfe auf und wirkt dabei kein bisschen volkstümelnd.

7. Juni 2013 Bauwelt

„Wir hatten die Vorstellung, dass der Stadtraum ein Zuhause ist“

Interview mit Paul Robbrecht und Marie-José Van Hee

Die beiden Büros Robbrecht en Daem architecten und Marie-José Van Hee architecten sind eigenständig, teilen sich aber gemeinsame Räume in einer umgebauten Gewerbehalle aus den 70er Jahren in Gent und arbeiten seit 25 Jahren immer wieder projektbezogen zusammen.

17. Mai 2013 Bauwelt

Der Fall Woodcube

Wem gehört ein Wettbewerbsentwurf, wenn sich Investor und Architekt nicht einig werden? Im Fall des Woodcube, einem Modellwohnhaus der Hamburger IBA, baute der Investor kurzerhand mit einem anderen Büro weiter. Was war da los? Die Wettbewerbsgewinner Christoph Roedig und Daniel Rozynski von IfuH erläutern ihre Sicht der Dinge.

8. März 2013 Bauwelt

Selfstorage - Editorial

Eine neue Bautypologie zwängt sich in die Wohnviertel hiesiger Großstädte: das Mietlager für den persönlichen Gebrauch. An manchen Orten, wie an der Perleberger Brücke in Berlin, wird es zur städtebaulichen Dominante.

5. Oktober 2012 Bauwelt

Middle Ground. Die 13. Architekturbiennale in Venedig

David Chipperfield , Kurator der 13. Architekturbiennale in Venedig, richtet mit dem Motto „Common Ground“ in aller Bescheidenheit den Blick auf „das Normale, das Soziale und das Gemeinsame“ – und geht damit den Weg weiter, den Kazujo Sejima 2010 eingeschlagen hat. Dabei hätte die saturierte Veranstaltung dringend eine Neuausrichtung nötig.

11. Mai 2012 Bauwelt

Der lineare Campus

Erweiterung der Europäischen Schule in München

Mit einem linearen Schulhaus, das sich entlang der Bahntrasse erstreckt, bekommt die Europäische Schule München einen zweiten, imagebildenden Standort im grünen Süden der Stadt.

Publikationen

2021

Die Stadt nach Corona

Homeoffice, Onlineshopping, Undertourism: Die disruptiven Umbrüche durch die Covid-19-Pandemie fordern Architektur und Stadtplanung heraus. Neue Handlungsräume eröffnen sich, aber werden sie auch genutzt? Von der fairen Verteilung des Verkehrsraums bis zu städtischer Ernährungspolitik, von neuen Orten
Hrsg: Doris Kleilein, Friederike Meyer
Verlag: JOVIS