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Artikel

28. Februar 2025 werk, bauen + wohnen

Leuchtturm der Sozialarbeit

Gemeinschaftszentrum im belgischen Kortrijk von Atama Architecten

Das neue Zentrum ist mehr als ein Treffpunkt im Quartier: Es ist mit über einem Dutzend Läden und Work­shops auch ein Markplatz des Teilens, Tauschens und Reparierens. Die fein­sinnige Transformation mit bescheide­nen Mitteln hat dem Baudenkmal zu einem zweiten Leben verholfen. Ent­standen ist ein würdevoller Ort für die Bedürftigen der Gesellschaft.

31. Januar 2025 werk, bauen + wohnen

Stupfen, nicht stechen

Drei Fixpunkte im publizistischen Koordinatensystem der Burckhardts

Wie nähert man sich dem reichhaltigen Werk von Annemarie und Lucius Burckhardt? Die Auswahl von drei Schlüsseltexten bietet eine Einstiegshilfe. Die Kontextualisierung der Texte eröffnet Einblicke in die Biografie zweier aussergewöhnlicher und wacher Geister.

19. Januar 2024 werk, bauen + wohnen

Richtig verdichten

Ein Besuch auf den Baustellen der Innenentwicklung

Das Schweizer Stimmvolk hat sich für das revidierte Raumplanungsgesetz ausgesprochen. Seit 2014 ist es in Kraft – eine Epochenwende. Zehn Jahre danach stellen wir fest: Der Weg ist harzig. Warum eigentlich?

6. Oktober 2023 werk, bauen + wohnen

Zweites Leben

Umbau des Felix Platter-Spitals von Müller Sigrist und Rapp Architekten

Nach breitem Widerstand gegen den Abriss des Felix Platter-Spitals hat eine Genossenschaft die zündende Idee: Aus dem Spital werden Wohnungen. In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege entstand ein Konzept mit geringer Eingriffstiefe. Das hat das Basler Denkmal der Nachkriegsarchitektur vor dem Verschwinden bewahrt.

10. Mai 2022 mit Jenny Keller
werk, bauen + wohnen

«Wir bauen lieber selbst»

Häuser aus Stroh: vom Eigenbau zum grossen Massstab

Atelier Schmidt in Trun ist Pionier im Bauen mit Stroh, über 60 Bauten hat es realisiert. Jüngst haben seine Köpfe gar Herzog & de Meuron beim Bürohausprojekt in Allschwil beraten. Im Gespräch verraten Vater und Sohn, was sie am Bauen mit Stroh fasziniert und was man ändern müsste, um dem Material zum Durchbruch zu verhelfen.

27. März 2022 werk, bauen + wohnen

Blickregie

Mehrfamilienhaus in Freiburg von Aviolat Chaperon Escobar Architectes

Von aussen sei das Haus verschwiegen, im Inneren entfalte es seinen Reichtum, liess Adolf Loos einst verlauten, als hätte er dieses Haus in Freiburg schon gekannt. In einem aussergewöhnlichen Bau haben Aviolat Chaperon Escobar den entwerferischen Zauber für einmal in den Grundriss eingebaut, der über zwei lange Enfiladen erschlossen wird. Dabei entsteht ein Sog in die Tiefe, dem man sich schwer entziehen kann.

12. Oktober 2020 werk, bauen + wohnen

Der Freiraum als Bühne

Wohnensemble Moos in Cham von Loeliger Strub mit Schmid Landschaftsarchitekten

So etwas ist rar in der Schweizer Agglomeration: eine Wohnsiedlung mit grosszügigem Freiraum in ihrer Mitte. Zwei Holzbauten mit breit vorgelagerter Veranda sind Bühne für die Erholung im eigenen Aussenbereich.

6. März 2020 mit Tibor Joanelly
werk, bauen + wohnen

Die Welt als Kontext

Dominique Gauzin-Müller und Sascha Roesler im Gespräch mit Tibor Joanelly und Roland Züger

Beispiele in diesem Heft zeigen: Die Kombination von modernen Techniken und altbewährten Materialien weist einen alternativen und architektonisch spannenden Weg in die Zukunft. Welche Herausforderungen stellen sich, und wie können die Projekte aus der Nische heraus eine grössere Nachfrage finden?

8. März 2019 werk, bauen + wohnen

Lebende Architektur

Was die Architektenschaft vom Vertikalgrün wissen sollte

Nicht nur Hitzeprognosen und das Verdichtungsgebot in unseren Städten sprechen für bepflanzte Fassaden. Vertikalgrün bedeutet Gestaltung und ist deswegen eine Entwurfsaufgabe der Architektur. Das Spektrum an technischen und gestalterischen Möglichkeiten ist breit.

9. März 2018 werk, bauen + wohnen

Urbanes Regal

Public Condenser in Paris–Saclay von Muoto

Der Kunstgriff, mit prekärem Budget die architektonische Wirkung zu maximieren, ist im Süden von Paris eindrucksvoll gelungen. Muoto liessen alles überflüssige weg, reduzierten die Baustruktur bis aufs Knochengerüst und öffneten dadurch den Raum: baulich und metaphorisch.

2. Juni 2017 mit Caspar Schärer
werk, bauen + wohnen

Schall und Wahn

Augenschein der Redaktion

Selbst nach den Sturmfluten des Publikums auf die Plaza seit November 2016 und den überschwänglichen Pressemeldungen nach der Eröffnung des Saals im Januar 2017 ist das Interesse an der Elbphilharmonie nicht abgeflaut. Nach der Party also kein Kater, ganz im Gegenteil.

8. Mai 2017 werk, bauen + wohnen

Die Guten unter den Schönen

Fünf Punkte für eine bessere Architekturfotografie

Regelmässig erreichen unsere Redaktion Fotos, die weder das Werk noch seine Idee angemessen repräsentieren. Sie sind farblich stilisiert und beschnitten an Kontext, leer an Menschen und Menschlichem. Das soll nicht länger so sein: fünf Verbesserungsvorschläge.

15. Mai 2016 werk, bauen + wohnen

Herzblut ist kein Argument

Im Schatten des neuen Hauptbahnhofs Wien wächst auf ehemaligen Gleisfeldern ein neues Viertel heran. Im Süden des ausgedehnten Helmut-Zilk-Parks bilden nun sieben Blöcke ein neues Stadtquartier. Ein Spaziergang durch die nördlichen drei bietet Einblick in die Konflikte der Stadtentwicklung.

11. Oktober 2015 werk, bauen + wohnen

Blickregie vom Wohnregal

Wohnen am Schaffhauserrheinweg in Basel von Jessenvollenweider

Vier dreieckige Häuser mit abgerundeten Ecken und dunkel gestrichenen Holzfassaden machen neugierig. Gerade durch die Fassaden entsteht bei hoher Dichte grosse Wohnlichkeit: ein Augenschein von der Veranda.

29. Juni 2015 mit Tibor Joanelly
werk, bauen + wohnen
24. April 2015 Bauwelt

Bescheidenheit war gestern

Vals soll Elite-Bad werden

Die Ankündigung, Thom Mayne werde einen 380 Meter hohen Turm neben dem Hotel Therme Vals bauen, hat Wellen geschlagen. Wird das beschauliche Baden für Normalsterbliche bald ein Ende haben? Eine Rekonstruktion der Ereignisse.

23. April 2009 mit Nicolas Förster
Bauwelt

Zwischen Szczepanów und Katowice

Schlesien bietet auch Architekturtouristen Reiseziele. Die Abspaltung des östlichen Teils von Oberschlesien im Jahr 1922 bescherte dem industriellen Kern der Region eine Entwicklung, die sich heute als Bestandteil der deutschen wie der polnischen Moderne lesen lässt.

In welchem Zustand erwarten den Besucher die Bauten, die bis heute durch das baugeschichtliche Gedächtnis geistern? Zwei junge Architekten wollten es genau wissen und begaben sich auf eine Rundfahrt zum architektonischen Erbe der Moderne in Schlesien: 26 Reiseziele in 14 Städten und Dörfern.

Presseschau

26. Januar 2018 Markus Peter
werk, bauen + wohnen

Muster oder Komposition?

Über die Aktualität von Grands Ensembles

Schon in jungen Jahren haben Marcel Meili und Markus Peter Texte zur Vorfabrikation veröffentlicht. In den letzten drei Jahrzehnten haben sie sich mit mehreren Grosssiedlungen beschäftigt. Vor dem Hintergrund der Sanierungsstrategie zum Telli B und C haben wir Markus Peter zu einem Gespräch getroffen. Wir wollten wissen, was man von seiner Erfahrung lernen kann.

Publikationen

2025

SAY 25/26
Schweizer Architektur Jahrbuch 2025/26

30 herausragende Bauten der letzten zwei Jahre, ausgewählt von einer unabhängigen Jury, und thematische Essays zu Architektur und Baukultur der Gegenwart in der Schweiz
Hrsg: Roland Züger, S AM Schweizerisches Architekturmuseum, Andreas Ruby, werk, bauen + wohnen, SAS Stiftung Architektur Schweiz
Verlag: Park Books