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Ohne klare Grenzen erreichen wir die Ziele nicht
Andrea Gebhard ist seit 2021 Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. Die Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin beschäftigt sich seit ihrem Studium mit den Möglichkeiten einer nachhaltigen Stadtentwickung. Wir sprachen mit ihr darüber, wie sie sich auch in ihrem neuen Amt für ein zirkuläres und klimagerechtes Bauen einsetzen will.
Bergsport auf brennendem Müll
Als das Büro BIG 2011 den Wettbewerb zur Verschönerung eines geplanten Müllheizkraftwerks in Kopenhagen mit dem Konzept einer Skipiste auf dem Dach gewinnt, sieht man der tatsächlichen Umsetzbarkeit des Entwurfs durchaus mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis entgegen. Acht Jahre später nun feiern die Dänen Eröffnung.
Terrassenhaus Berlin
Da gibt es kein Chichi, das ist einfach kreuzehrliche, gute Architektur
Ohne Programm kein Schinkel
Ende vergangenen Jahres hat der Haushaltsausschuss des Bundestages 62 Millionen Euro für die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie bewilligt. Ein vom Bundesbauministerium initiiertes und von der Bundesstiftung Baukultur moderiertes Dialogverfahren schickt sich nun an, ein tragfähiges Nutzungskon-zept zu finden. Der Zwischenstand nach zwei Runden offenbart eine komplexe Gemengelage.
Der rote Kasten bleibt
Wiederaufbau der Berliner Bauakademie
Berlin, das stadtgewordene Bauproblem – ein Flughafen harrt seit fünf Jahren seiner Eröffnung, für jährlich 50.000 Zuzügler ist kein überzeugendes Konzept zur Wohnungsfrage in Sicht, und Geflüchtete sind in einem Hangar untergebracht. Doch zumindest eine, seit zwei Jahrzehnten debattierte Baufrage scheint nun beantwortet – die Schinkelsche Bauakademie wird auferstehen.
Fortschritt durch Rückgriff
Was ist von der Berliner WerkBundStadt zu halten?
Auf einem ehemaligen Öltanklager im Berliner Westen will der Werkbund beispielhafte Wohnformen der Zukunft realisieren. Die WerkBundStadt bricht dabei mit großen Vorgängern und versucht, Traditionalisten und Modernisten in einem kollektiven Entwurfsverfahren zu einen.