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Artikel

7. Mai 2024 Bauwelt

Hamburger Schale

Die Alsterschwimmhalle, vor 47 Jahren als einer der größten Schalenbauten Europas errichtet, hatte eine Modernisierung dringend nötig. Innerhalb von drei Jahren sanierten gmp die „Schwimmoper“ sorgsam und ohne Identitätsverlust.

4. August 2023 Bauwelt

Wache im Dreiklang

Nachdem die Hilfsfrist der Wiesbadener Feuerwehr nicht mehr gewährleistet war, benötigte die Kurstadt einen Neubau. Auf einem ehemaligen Erdbeerfeld am Ortseingang des Vororts Igstadt haben Bayer & Strobel Architekten in einem kompakten Klinkerbau drei Nutzer unter einem Dach vereint.

14. April 2023 mit Sebastian Redecke
Bauwelt

Olaf Scholz und sein Pavillon

Wenn der Bundeskanzler an seinem Schreibtisch sitzt, umgeben ihn Architekturfotos. Ein Grund ihn zu fragen, warum er sie seit Jahren in seine Büros in Hamburg und Berlin mitnimmt. Nach einem Besuch des brasilianischen Staatspräsidenten im Januar ließ er sich Bra­sília zeigen und war beeindruckt. Was Olaf Scholz an Architektur und Stadtplanung interessiert, deutet er nur an.

4. Februar 2022 Bauwelt

Solide Formvollendung

Herzog & de Meuron haben nach einer Wiedervorlage das Museum Küppersmühle in Duisburg erweitert. Der Backsteinbau bietet ausreichend Platz für eine private Sammlung und vervollständigt als einer der letzten Bausteine im städtebaulichen Masterplan die Umwandlung des einst größten Binnenhafen Europas.

1. April 2021 Bauwelt

Am Ende von Kreuzberg

In nur vier Jahren Bauzeit haben OMA für den Axel-Springer-Verlag in Berlin ein neues Medienhaus auf einem Areal realisiert, über das einst der Todesstreifen lief. Der dunkle Monolith soll den Anforderungen an modernes Arbeiten entsprechen und das Verlagsensemble im ehemaligen Zeitungsviertel in der Friedrichstadt mit öffentlichen Bereichen ergänzen.

3. Mai 2019 mit Benedikt Crone
Bauwelt

Meine Hoffnung ist, gemeinsam zu gestalten

Der Berliner Bezirksbaustadtrat Florian Schmidt setzt sich gegen die übergreifende Privatisierung und für die Kommunalisierung von Wohnungen ein. Ein Gespräch
über die Randbebauungen des Parks am Gleisdreieck und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklungspolitik.

14. Dezember 2018 Bauwelt

taz

Räumlich flexibel und möglichst hierarchielos wünschte sich die Taz ihren Neubau in Berlin-Kreuzberg. Das Schweizer Büro E2A hat der genossenschaftlichen Tageszeitung ein offenes, städtisches Haus gebaut, eine kommunikative Redaktionswerkstatt.

1. Juni 2018 Bauwelt

Blox in Kopenhagen

Für die Räume des Dänischen Architekturzentrums in Kopenhagen haben OMA bereits 2006 einen weiteren Mixed-Use-Bau ent­­wor­fen. Nach Finanzkrise, Baustopp, Umplanungen und fünfjähriger Bauzeit ist das anachronistisch wirkende Blox-Gebäude fertig­gestellt worden.

6. April 2018 Bauwelt

Pop-Art-Depot

Das gestiegene Konsumverhalten der Gesellschaft hat eine logische Folge: mehr Abfall. Die Stadt Augsburg hat die Architekten Knerer und Lang mit dem Neubau eines Wertstoff- und Straßenreinigungsdepots beauftragt. Es strahlt in Olympiablau.

1. Dezember 2017 Bauwelt

Rijnstraat 8

OMA, einst vor allem wegen seiner Kulturbauten gepriesen, zeigt sein Können vermehrt im Bau neuer Bürogebäude. In Den Haag sanierten sie ein bestehendes Ministerium und transformieren den riesigen Komplex in eine moderne Büromaschine.

21. April 2017 Bauwelt

Unter Stroh

Für das Wattenmeer-Zentrum in Ribe hat die dänische Architektin Dorte Mandrup den Bestand saniert und erweitert. Inspiriert vom traditionellen Wikinger-Hofhaus und regio­nalem Handwerk, bildet ein neues Ensemble das Tor zum Weltnaturerbe.

25. November 2016 mit Sebastian Redecke
Bauwelt

Freier Wohnen in Bordeaux. Feines Shopping in Venedig

Mit einfachen Mitteln aber sehr effektiv haben die Architekten Lacaton & Vassal in Bordeaux 530 Sozialwohnungen mit Loggien erweitert. Das Beispiel zeigt, welche Möglichkeiten sich bieten, in den Großwohnsiedlungen der sechziger Jahre eine deutliche Aufwertung für die Bewohner zu erreichen.
Das ehemalige Handelshaus der deutschen Kaufleute neben der Rialtobrücke in Venedig wurde von Rem Koolhaas zu einer Mall umgebaut. Den alten Hof umgeben nun Shops der Luxusgüter für die Touristen. Die große Dachterrasse ist öffentlich zugänglich.

19. Februar 2016 mit Kirsten Klingbeil
Bauwelt

Ordinary Measures for Architecture

Die Arbeitsweise ist keine Unbekannte, das Büro ist keine Entdeckung, die Geheimnisse sind gelüftet, die Schüler bereits mit eigenem Büro auf internationalem Parkett unterwegs, die Neubauten auf Titelseiten publiziert, das Werk mit der Leitung der Architektur-Biennale in Venedig und unzähligen Preisen vergoldet. Der Blick auf drei kürzlich fertiggestellte Gebäude des Office for Metropolitan Architecture (OMA) lohnt aber in mehrfacher Hinsicht.

1. März 2015 Bauwelt

Get in my cloud

Kantine in Atsugi wird Kindergarten

In Atsugi, einem Vorort der Metropole Tokio-Yokohama, hat der Architekt Junya Ishigami die Kantine eines ehemaligen Geschäftshauses in einen Kindergarten aus Wolken umgebaut.

10. Januar 2014 Bauwelt

„Seit dem Abriss fehlt etwas“

Gustav Harm und seine Tankstelle in Bosau

Gustav Harm führte bis vor einem Jahr in seinem Wohnhaus eine Tankstelle. Seit der Eröffnung 1952 wurde das Haus am Plöner See ständig umgebaut.

15. November 2013 Bauwelt

Kammer als Wohnlabor

Im Frühjahr sind 13 „Probebewohner“ ins ehemalige Gebäude der Industrie- und Handelskammer in Offenbach ein­gezogen. Unter der Regie des Frankfurter Architekturbüros bb22 und finanziell unterstützt durch das BMVBS wandeln sie den jahrelang leerstehenden Bau vom Büro- zum Wohngebäude um.

10. Mai 2013 Bauwelt

Sehr gut

Der Kosmos Martin Kippenberger im Hamburger Bahnhof in Berlin

„Ja, Ja, Ja, Nee, Nee, Nee“, brabbelt Martin Kippenberger in einer Endlosschleife. Der ursprünglich von Joseph Beuys stammende Monolog (1968) steht als ironisches Sinnbild für alles und nichts und ist als vermeintlich sinnentleertes Ja/Nein dennoch die treffende Beschreibung einer ambivalenten Gemütslage.

16. November 2012 mit Nils Ballhausen
Bauwelt

Editorial

Wie sieht es eigentlich bei denen aus, die täglich über gutes Bauen nachdenken? Um das herauszufinden, haben wir im Sommer über 200 Architekten gebeten, uns dreierlei zuzusenden: ein Foto des Gebäudes, in dem sich ihr Büro befindet; ein Innenraumfoto; eine Grundrisszeichnung im Maßstab 1:100, in der die Arbeitsplätze der Inhaber markiert sind.

13. August 2010 Bauwelt

FischGrätenMelkStand

Die Temporäre Kunsthalle Berlin feiert einen fulminanten Abschied

„FischGrätenMelkStand“ heißt die Gruppenausstellung. Doch wer oder was genau soll auf dem Berliner Schlossplatz gemolken werden?

6. März 2009 Bauwelt

Hochwasserpumpwerk in Mainz

Der Monolith am nordwestlichen Rand des Mainzer Zoll- und Binnenhafens wird von Lagerhallen und Verladehöfen des Glasstellers Schott und vom Schnell-Imbiss „Zum Schorsch“ flankiert. Wir befinden uns im Vorort Mombach, unweit der Kaiserbrücke. Das junge Mainzer Architekturbüro Schoyerer errichtete den schwarzen „Steinblock“ als Korpus für die Technik eines Hochwasserpumpwerks.

27. Februar 2009 mit Ulrich Brinkmann
Bauwelt

„Wir wollen Oberflächenveränderung ohne Spannungsverluste“

BMW-Chefdesigner Chris Bangle und Architekt Frank Barkow zu ihrem Entwurfsstudio an der Harvard University

Bauwelt: Frank Barkow, wie kam es zu Ihrem Entwurfsstudio mit Chris Bangle an der Harvard University?

Frank Barkow: Im Frühjahr 2007 hatten Chris und einige seiner Kollegen von BMW unser Büro besucht. Chris war auf der Suche nach Architekten für ein neues BMW-Design- und -Konzepthaus. Schon bei diesem Treffen haben wir gemerkt, dass es eine Verbindung zwischen der eigenen und der Arbeit des anderen gab. Nach dem Wettbewerb für das Designhaus beschlossen wir, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen, aber in einem akademischen Kontext. Zeitlich passte alles zusammen: Im Frühjahr 2008 hatte Chris Bangle sein GINA Concept Car erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, und ich hatte gleichzeitig eine Einladung von Toshiko Mori erhalten, im Herbst an der Harvard Graduate School of Design zu unterrichten.