Bauwerk

Aschrott-Altenheim
Otto Haesler - Kassel (D) - 1931
Aschrott-Altenheim, Foto: Architekturführer Kassel
Das Altenheim der „Marie von Boschan-Aschrott Stiftung“ ist nach der Tochter des Spekulanten Sigmund Aschrott benannt. Ihr Bruder äußert im Testament konkrete Vorstellungen vom Stiftungszweck bis zu den Räumlichkeiten. So enthält die Wettbewerbsauslobung, die 1929 parallel zu der des Aschrott-Wohlfahrtshauses erfolgt, die Vorgabe für Einzelzimmer. Haesler siegt vor Gropius und Tessenow: zwei fünfgeschossige Trakte mit 99 Südzimmern sind im Osten mit dem zweigeschossigen Gemeinschafts- und Wirtschaftstrakt verbunden; ein geplantes Glasgeschoß zum Wandeln und Gemüseanbau wird nicht ausgeführt. Daran schließt sich die Heizung mit darüberliegenden Personalzimmern und Krankenstation an. Die Zimmerfassade ist in Glas aufgelöst: zweiflügelige Balkontür mit Lüftungsflügel und Blumenfenster.
An der Nordseite des südlichen Flügels wird durch A. Engel (Kassel) derzeit kongenial erweitert.

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Akteure

Architektur

Bauherrschaft
Marie v. Boschan-Aschrott - Stiftung