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Details

Adresse
Weingärtner Vorstadt 14, 71332 Waiblingen, Deutschland
Mitarbeit
Dennis Mueller, Ingo Pelchen (Projektleitung), Daniel Knieß, David Mathyl, Alex Pfeiffer (Wettbewerb), Markus Schied, Daniel Seiberts
Bauherrschaft
Stadt Waiblingen
örtliche Bauaufsicht
Erich Fritz
Maßnahme
Neubau
Wettbewerb
2004
Planung
2004 - 2207
Ausführung
2006 - 2008
Grundstücksfläche
7.600 m²
Bruttogeschossfläche
1.800 m²
Nutzfläche
1.760 m²
Bebaute Fläche
1.970 m²
Umbauter Raum
12.700 m³
Baukosten
4,5 Mio EUR

Preise und Auszeichnungen

Publikationen

Bauwelt, Sensible Orte, Bauverlag BV GmbH, Berlin 2008.
Bauwelt

Bildagentur

Presseschau

5. September 2008 Ursula Baus
Bauwelt

Fließender Raum, schwimmende Baukörper

Kulturelle Einrichtungen gelten in jeder Klasse, in der Städte um hoch qualifizierte Arbeitskräfte kämpfen, inzwischen als Trumpf. Hamburg leistet sich eine schicke Philharmonie, München ein Museum nach dem anderen, und die Provinz agiert nicht anders: Schwäbisch Hall lockt mit der Kunsthalle Würth, Baden-Baden mit dem Museum Frieder Burda, Waldenbuch mit der Sammlung Ritter – und nun Waiblingen. Der Ort vor den Toren Stuttgarts beheimatet etwa 53.000 Seelen und einigen schwäbischen Mittelstand. Ein am Ort angesiedelter Hersteller von Kettensägen und anderen Maschinen, die sich fürs Heimwerken trefflich eignen, ist allerdings längst zum Weltmarktführer aufgestiegen und erweist sich mit der Eva-Mayr-Stihl-Stiftung als kunstsinnig und wohltätig. Die Stadt Waiblingen konnte sich mit einer Zwei-Millionen-Euro-Spende dieser Stiftung eine Galerie und eine Kunstschule erlauben, die beide zusammen 6,3 Millionen Euro kosteten und als, im wahrsten Sinne des Wortes, „neue Leuchtkörper“ die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen sollen.

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