Details
- Adresse
- Weingärtner Vorstadt 14, 71332 Waiblingen, Deutschland
- Architektur
- Hartwig Schneider Architekten (Gabriele Schneider, Hartwig Schneider)
- Mitarbeit
- Dennis Mueller, Ingo Pelchen (Projektleitung), Daniel Knieß, David Mathyl, Alex Pfeiffer (Wettbewerb), Markus Schied, Daniel Seiberts
- Bauherrschaft
- Stadt Waiblingen
- Tragwerksplanung
- Fischer+Friedrich (Roland Fischer, Karl Friedrich)
- örtliche Bauaufsicht
- Erich Fritz
- Fotografie
- Christian Richters
- Maßnahme
- Neubau
- Funktion
- Museen und Ausstellungsgebäude
- Wettbewerb
- 2004
- Planung
- 2004 - 2207
- Ausführung
- 2006 - 2008
- Grundstücksfläche
- 7.600 m²
- Bruttogeschossfläche
- 1.800 m²
- Nutzfläche
- 1.760 m²
- Bebaute Fläche
- 1.970 m²
- Umbauter Raum
- 12.700 m³
- Baukosten
- 4,5 Mio EUR
Preise und Auszeichnungen
Publikationen
Bauwelt
Bildagentur
Presseschau
Fließender Raum, schwimmende Baukörper
Kulturelle Einrichtungen gelten in jeder Klasse, in der Städte um hoch qualifizierte Arbeitskräfte kämpfen, inzwischen als Trumpf. Hamburg leistet sich eine schicke Philharmonie, München ein Museum nach dem anderen, und die Provinz agiert nicht anders: Schwäbisch Hall lockt mit der Kunsthalle Würth, Baden-Baden mit dem Museum Frieder Burda, Waldenbuch mit der Sammlung Ritter – und nun Waiblingen. Der Ort vor den Toren Stuttgarts beheimatet etwa 53.000 Seelen und einigen schwäbischen Mittelstand. Ein am Ort angesiedelter Hersteller von Kettensägen und anderen Maschinen, die sich fürs Heimwerken trefflich eignen, ist allerdings längst zum Weltmarktführer aufgestiegen und erweist sich mit der Eva-Mayr-Stihl-Stiftung als kunstsinnig und wohltätig. Die Stadt Waiblingen konnte sich mit einer Zwei-Millionen-Euro-Spende dieser Stiftung eine Galerie und eine Kunstschule erlauben, die beide zusammen 6,3 Millionen Euro kosteten und als, im wahrsten Sinne des Wortes, „neue Leuchtkörper“ die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen sollen.