Bauwerk

croma Firmensitz
querkraft architekten - Leobendorf (A) - 2017
croma Firmensitz, Foto: Hertha Hurnaus
croma Firmensitz, Foto: Hertha Hurnaus
croma Firmensitz, Foto: Hertha Hurnaus
09. Februar 2018 - newroom

Der Betrieb ist geprägt durch ein dynamisches Wachstum seiner Abteilungen, was in einem starken Widerspruch zu der klassischen Zellenstruktur für Arbeitsplätze bei herkömmlichen Büroplanungen steht. Dieser Anspruch wird durch ein völlig offenes Raumkonzept gelöst. Für die auf zwei Geschoßebenen flexibel angelegten Büro- und Arbeitszonen wurden modulare Möbel entwickelt, die es ermöglichen, auf die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Abteilungen zu „reagieren“, als auch bei Bedarf geschützte Ruhebereiche bzw. Kommunikationsräume zu schaffen.
Auch das oberste Geschoß ist als flexibles Plateau angelegt, auf dem ein offener, erweiterbarer Veranstaltungsbereich fließend in die pavillonartig arrangierten Büros der CEO's übergeht, aber auch gänzlich davon abtrennbar ist.
Ein weiterer Schwerpunkt der Planung liegt auf niederschwellig zugänglichen Gemeinschaftszonen, die sich durch eine spezielle Farbgestaltung herausheben und die interne Kommunikation fördern. So wurde im Untergeschoß auch ein großzügiger Fitnessraum für die MitarbeiterInnen realisiert. Ebenfalls im Untergeschoß befindet sich die Kantine, die sich sowohl zu einem vorgesetzten Atrium im Außenraum als auch zum darüber liegenden Erdgeschoß hin öffnet.

Ingo Nussbaumer, Künstler und Farbtheoretiker, setzt konzeptionell mit seiner das Restaurant und Atrium „umlaufenden“ Arbeit „Inkarnat“ bei der Spezialisierung des Pharmaunternehmens auf ästhetische Dermatologie an. Als Inkarnat bezeichnet man in der Bildenden Kunst den Hautton bzw. die Hautfarbe, demfolgend fächert er die dafür verwendete Farbpalette räumlich auf.
Für die Ausgestaltung der vertikalen Haupterschließung hat die österreichische Künstlerin Esther Stocker eine Wandmalerei konzipiert, die alle Gesetze der Geometrie auszuhebeln und damit visuell den Raum aufzulösen scheint.

Das Volumen des Baukörpers ist schlicht und kompakt. Mittels variierender Fugenstärken und unterschiedlich breiter Alucobondelemente erhalten die Parapete der Bandfassade eine vertikale Rhythmisierung. (Text: Architekten)

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