Bauwerk

Helene-Deutsch-Park
Karl Grimm - Wien (A) - 2011
Helene-Deutsch-Park, Foto: Karl Grimm
Helene-Deutsch-Park, Foto: Karl Grimm
10. Juli 2018 - next.land
Der Park entstand im Inneren eines Gebäudeensembles durch die Öffnung der Außenanlagen historischer Sozialanstalten. In die Bauten zogen nun Büros sowie Kindergarten- und Jugendgruppen ein. Die Neugestaltung bindet die intensive Spielnutzung der Institutionen in einen Park für alle ein.
Ein „Regenbogenband“ ist neues Leitelement. Der Regenbogen ist Symbol der Vielfalt. Er steht für Menschen vieler Farben und Eigenschaften sowie für Toleranz, Freiheit und Frieden und kann so Sinnbild für den Umgang mit Menschen sein.
Das Regenbogenband zieht sich als schmales, buntes Modulmöbel mit Wellen und flachen Abschnitten durch den ganzen Park. Es leitet von der Straße in den Park hinein und verbindet Spielbereiche. Das markante Element ist Sitzmöbel für alle, Jugendmöbel und Spielgerät. Die bunten Farben setzen einen heiteren Akzent in der Innenhofsituation.
Beim Haupteingang wurde ein offener Vorplatz geschaffen, der zum Parkbesuch einlädt, Einblicke ermöglicht und zu mehr Sicherheit durch soziale Kontrolle beiträgt. Ein gut entwickelter Altbaumbestand und Gräserovals unterstreichen den Parkcharakter trotz dichter Ausstattung.
Eine neue Wegeführung bildet drei Schleifen, die zum Laufen und Fahren mit Dreirad, Trittroller und Kinderfahrrad animieren. Ein Sand-Wasser-Spielbereich wurde in einen Geländesprung eingebettet. Tetraeder aus Robinienrundholz auf einer Wiese können mit Tüchern und Planen zu temporären Spielzelten umgestaltet werden. Drei gemischte Rabatte mit niedrigen Sträu¬chern und Stauden mit den Leitfarben blau, rot und gelb spielen auf das Regenbogenmotiv an. (Text: Karl Grimm)

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