Bauwerk

Aspern Seepark und Yella-Hertzka-Park
Lavaland GmbH, TH Landschaftsarchitektur Berlin, TH Landschaftsarchitektur Hamburg - Wien (A) - 2015
Aspern Seepark und Yella-Hertzka-Park, Foto: Lavaland GmbH Laura Vahl Landschaftsarchitektur
Aspern Seepark und Yella-Hertzka-Park, Foto: Lavaland GmbH Laura Vahl Landschaftsarchitektur
10. September 2018 - next.land
Die beiden Parkanlagen stellen den ersten von zwei Bauabschnitten zum zentralen Freiraumgefüge als „Herz der Seestadt“ – dem neuen Stadtquartier auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern – dar.
Der Seepark ist ein Kernbereich des Parkgefüges der zukünftigen Seestadt. Als Bindeglied zwischen See und dem Städtebau der Seestadt bietet er auf 4,8 Hektar Fläche vielfältige Angebote für die Bewohner:innen der Seestadt.
Die Gestaltung des Parks nimmt Bezug zum Bild einer Seenlandschaft mit Inseln. Die grundsätzliche räumliche Gliederung des Parks nimmt dieses Thema auf. Eine stark mäandrierende Uferlinie, die den Seepark in drei Halbinseln gliedert, verstärkt dieses Inselmotiv. So entsteht auf 750 m direkter Uferlinie ein größtmöglicher Bezug zwischen dem Park und dem See. Diesem Motiv folgt auch das Wegesystem des Parks, das in Wechselbeziehung zur geschwungenen Uferlinie steht, und zeichnet sich durch vielfältige Wege- und Blickbeziehungen zum Wasser aus.
Der ca. 1,6 ha große Yella-Hertzka-Park (ehem. Westpark) ist ein Freiraum mit starkem Bezug zu der angrenzend entstehenden Wohnbebauung. Die Grundeinheit dieses Parkteils bildet eine topografisch wogende, extensive Blumenwiese. Die Hügel und Senken befinden sich vorwiegend an den Rändern des Parks, begleiten und führen Wegelinien, markieren Eingänge und betonen besondere Blickbeziehungen. Dadurch wird der Park gegenüber den Verkehrsflächen und der Randbebauung räumlich dezent gefasst. Die Senken dienen darüber hinaus als Retentionsflächen für Starkregenereignisse. (Text: Lavaland GmbH & Treibhaus Landschaftsarchitekten)

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