Bauwerk
Palliativstation LKH Deutschlandsberg
INNOCAD - Deutschlandsberg (A) - 2023
29. August 2025 - HDA
Der Ansatz hinter der Erweiterung der Palliativstation am Landeskrankenhaus Deutschlandsberg, Österreich, geht über eine bloße Bauaufgabe hinaus; es geht darum, eine Umgebung zu gestalten, die Mitgefühl, Würde und Wohlbefinden verkörpert. Durch eine Mischung aus innovativem wissenschaftsbasiertem Design und durchdachten architektonischen Eingriffen streben wir danach, die Erfahrung der palliativen Betreuung neu zu definieren und den Patienten und ihren Familien gleichermaßen Trost und Zuflucht zu bieten.
Das Hinzufügen eines neuen Stockwerks zur bestehenden Krankenhaus-Infrastruktur eröffnet neue Perspektiven. Dieses Volumen wurde durch ein schwebendes Metallband umhüllt, um den heterogenen Bestand „zusammenzufassen“. Das durchgängige, weiße mit stressreduktiven „fraktalen“ Mustern perforierte Band bietet nicht nur konstruktiven Sonnenschutz, sondern gewährt auch konstanten Ausblick zur Natur in der Umgebung. Das wissenschaftlich fundierte Design der durchbrochenen Muster, entwickelt in Zusammenarbeit mit Dr. Richard Taylor von der University of Oregon und 13&9 Design, integriert die stressreduzierenden Eigenschaften von Fraktalen basierend auf Dr. Taylors Forschung und ermöglicht das Eindringen des Tageslichts. Dieses dynamische fraktale Zusammenspiel von Licht und Schatten gleicht dem Licht, von natürlichen fraktalen Umgebungen wie Wäldern. Darüber hinaus reflektiert und erweitert es diesen dynamischen Schatten auch im Inneren der Räume, wodurch noch mehr Verbindung zwischen Innenansicht und Außenwelt entsteht.
Ziel war es, eine Atmosphäre zu schaffen, die sich eher wie ein Hotel oder ein Zuhause anfühlt als eine klinische Umgebung. Auch an den Wänden sind fraktale Muster integriert, die wissenschaftlich-basierte Stressreduktion fördern und somit nicht nur als dekorative Elemente dienen, sondern auf neurowissenschaftlicher Ebene ihre Sinnhaftigkeit haben.
Die Einbeziehung von Gästeausstattungen wie Schlafsofas ermöglichen es, Familienmitgliedern zu übernachten und in der Nähe des Patienten zu bleiben. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Terrasse, die auch mit dem Krankenbett zugänglich ist. Unser Ansatz zum Badedesign harmonisiert Funktionalität und Wohlbefinden mit ansprechender Ästhetik. Durch die Mischung aus hellen Keramiken und dunkleren Natursteinen schaffen wir visuell kontrastierende Räume, die sowohl ansprechend als auch zugänglich für Patienten mit eingeschränktem Sehvermögen sind und damit ihr Gefühl von Unabhängigkeit und Komfort erhöhen.
Im Herzen der Station befindet sich das „Kleine Spa“, das eine innovative, Höhen- und Positionsverstellbare Badewanne mit einer seitlichen Öffnungswand für einen einfacheren Einstieg bietet. Diese innovative Annehmlichkeit richtet sich nach den einzigartigen Bedürfnissen der Patienten und ermöglicht ihnen den Zugang und das Baden in ihrer angenehmsten Position.
Der Gemeinschaftsbereich, liebevoll als „Wohnzimmer“ bezeichnet, dient als Mittelpunkt für soziale Interaktion und emotionale Unterstützung. Als weitläufiger Raum mit viel natürlichem Licht und üppigem Grün, bequemen Sitzgelegenheiten und fraktalen Mustern, die visuell durch Regale in kleinere Bereiche geteilt werden können, vermittelt dieser Raum ein Gefühl von Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit, dass die Grenzen einer medizinischen Einrichtung überwindet. Dieses architektonische Unterfangen geht nicht nur darum, physische Räume zu konstruieren; es geht darum, Umgebungen zu schaffen, die den menschlichen Geist, Körper und Seele trösten. (Text: Architekt:innen)
Das Hinzufügen eines neuen Stockwerks zur bestehenden Krankenhaus-Infrastruktur eröffnet neue Perspektiven. Dieses Volumen wurde durch ein schwebendes Metallband umhüllt, um den heterogenen Bestand „zusammenzufassen“. Das durchgängige, weiße mit stressreduktiven „fraktalen“ Mustern perforierte Band bietet nicht nur konstruktiven Sonnenschutz, sondern gewährt auch konstanten Ausblick zur Natur in der Umgebung. Das wissenschaftlich fundierte Design der durchbrochenen Muster, entwickelt in Zusammenarbeit mit Dr. Richard Taylor von der University of Oregon und 13&9 Design, integriert die stressreduzierenden Eigenschaften von Fraktalen basierend auf Dr. Taylors Forschung und ermöglicht das Eindringen des Tageslichts. Dieses dynamische fraktale Zusammenspiel von Licht und Schatten gleicht dem Licht, von natürlichen fraktalen Umgebungen wie Wäldern. Darüber hinaus reflektiert und erweitert es diesen dynamischen Schatten auch im Inneren der Räume, wodurch noch mehr Verbindung zwischen Innenansicht und Außenwelt entsteht.
Ziel war es, eine Atmosphäre zu schaffen, die sich eher wie ein Hotel oder ein Zuhause anfühlt als eine klinische Umgebung. Auch an den Wänden sind fraktale Muster integriert, die wissenschaftlich-basierte Stressreduktion fördern und somit nicht nur als dekorative Elemente dienen, sondern auf neurowissenschaftlicher Ebene ihre Sinnhaftigkeit haben.
Die Einbeziehung von Gästeausstattungen wie Schlafsofas ermöglichen es, Familienmitgliedern zu übernachten und in der Nähe des Patienten zu bleiben. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Terrasse, die auch mit dem Krankenbett zugänglich ist. Unser Ansatz zum Badedesign harmonisiert Funktionalität und Wohlbefinden mit ansprechender Ästhetik. Durch die Mischung aus hellen Keramiken und dunkleren Natursteinen schaffen wir visuell kontrastierende Räume, die sowohl ansprechend als auch zugänglich für Patienten mit eingeschränktem Sehvermögen sind und damit ihr Gefühl von Unabhängigkeit und Komfort erhöhen.
Im Herzen der Station befindet sich das „Kleine Spa“, das eine innovative, Höhen- und Positionsverstellbare Badewanne mit einer seitlichen Öffnungswand für einen einfacheren Einstieg bietet. Diese innovative Annehmlichkeit richtet sich nach den einzigartigen Bedürfnissen der Patienten und ermöglicht ihnen den Zugang und das Baden in ihrer angenehmsten Position.
Der Gemeinschaftsbereich, liebevoll als „Wohnzimmer“ bezeichnet, dient als Mittelpunkt für soziale Interaktion und emotionale Unterstützung. Als weitläufiger Raum mit viel natürlichem Licht und üppigem Grün, bequemen Sitzgelegenheiten und fraktalen Mustern, die visuell durch Regale in kleinere Bereiche geteilt werden können, vermittelt dieser Raum ein Gefühl von Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit, dass die Grenzen einer medizinischen Einrichtung überwindet. Dieses architektonische Unterfangen geht nicht nur darum, physische Räume zu konstruieren; es geht darum, Umgebungen zu schaffen, die den menschlichen Geist, Körper und Seele trösten. (Text: Architekt:innen)
Für den Beitrag verantwortlich: HDA
Ansprechpartner:in für diese Seite: Karin Wallmüller