Kunst am Bau im Bauamt Aschaffenburg
Darf das Verb „schlafen“ auf der Ankreuzliste stehen, wenn eine bayerisch-freistaatliche Behörde zum Nachdenken über sich selbst aufgefordert wird? Und was ist mit: träumen, lieben, genießen? Manch einem im Staatlichen Bauamt Aschaffenburg schien das zu heikel, allein schon wegen der Außenwirkung seiner Behörde. Doch weshalb tritt ein Bauamt überhaupt zu so weitreichender Selbstreflexion an? Den Anstoß gab die Kunst, besser gesagt: die viel geschmähte Kunst am Bau, Ergebnis eines Wettbewerbs, ausgelobt im Rahmen des Wiedereinzugs von Staatlichem Bauamt und Wasserwirtschaftsamt ins angestammte, generalsanierte und um ein Stockwerk erweiterte Domizil in der Cornelienstraße 1.