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WOCHENSCHAU
02 Johann-Sebastian-Bach-Saal in Köthen | Günter Kowa
04 10. Dortmunder Architekturtage | Peter Rumpf
04 E2A-Werkschau in Berlin | Ulrich Brinkmann
06 „Zukunftskonzept“ für Frankfurt am Main | Uta Winterhager
06 Bürgerbegehren gegen den Stadtumbau in Frankfurt/Oder | Matthias Grünzig
12 Das bauliche Gestalten | Fritz Schumacher

BETRIFFT
16 Rückbau in Sagunto? | Giorgio Grassi

WETTBEWERBE
20 Fassade der Verbrennungsanlage 6 in Roskilde | Brigitte Schultz
22 Entscheidungen
24 Auslobungen

THEMA
28 Staatsoper in Beijing | Tanja Reith
38 Oper in Oslo | Friederike Meyer

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Artikel

30. Mai 2008 Günter Kowa
Bauwelt

Johann-Sebastian-Bach-Saal in Köthen

In Köthen reden alle von der „Schachtel“. Das war zu erwarten und ist naheliegend: Denn genauso sieht er aus, der Neubau des Konzertsaals, der sich aus der Ruine der klassizistischen Reithalle des anhaltischen Fürstenschlosses an der Stirnseite erhebt und die Höhe der erhaltenen Hallenfassade mehr als verdoppelt.

30. Mai 2008 Brigitte Schultz
Bauwelt

Fassade der Verbrennungsanlage 6 in Roskilde

Müllverbrennung hat kein gutes Image. Wenn überhaupt, werden die monströsen Anlagen als Störfaktor wahrgenommen. Ein dänischer Betreiber will das ändern und hat zwei niederländische und vier dänische Architekturbüros zu einem Wettbewerb geladen. Das Ziel: Müllverbren­nung als architektonische Attraktion.

30. Mai 2008 Bauwelt

Staatsoper in Beijing

Heute, am Maifeiertag, ist sie für den Preis von 30 RMB, rund drei Euro, zu besichtigen: die neue Oper in Beijing. Man kann alle drei Säle besuchen, sich im großzügigen Foyer aufhalten, nach draußen auf die Wasserfläche schauen und Fotos machen: Vor allem Letzteres findet großen Anklang bei den Hunderten, ja Tausenden von Neugierigen, die hierher strömen und sich in allen möglichen Posen vor dem neuen Opernhaus und in ihm ablichten lassen. Schließlich besichtigt man das erst zu Beginn des Jahres offiziell eröffnete „National Centre for the Performing Arts“, das direkt neben dem politischen und kulturellen Herzen Beijings liegt. Platz des Himmlischen Friedens, Große Halle des Volkes, Kaiserpalast, der Regierungssitz Zhongnanhai – dies sind die mächtigen Nachbarn dieses, schon seit dem Entwurf aus dem Jahr 1999 so gern als „Ei“ bezeichneten Gebäudes (Hefte 43.99 und 35.01).

Bauwerk