Heute, am Maifeiertag, ist sie für den Preis von 30 RMB, rund drei Euro, zu besichtigen: die neue Oper in Beijing. Man kann alle drei Säle besuchen, sich im großzügigen Foyer aufhalten, nach draußen auf die Wasserfläche schauen und Fotos machen: Vor allem Letzteres findet großen Anklang bei den Hunderten, ja Tausenden von Neugierigen, die hierher strömen und sich in allen möglichen Posen vor dem neuen Opernhaus und in ihm ablichten lassen. Schließlich besichtigt man das erst zu Beginn des Jahres offiziell eröffnete „National Centre for the Performing Arts“, das direkt neben dem politischen und kulturellen Herzen Beijings liegt. Platz des Himmlischen Friedens, Große Halle des Volkes, Kaiserpalast, der Regierungssitz Zhongnanhai – dies sind die mächtigen Nachbarn dieses, schon seit dem Entwurf aus dem Jahr 1999 so gern als „Ei“ bezeichneten Gebäudes (Hefte 43.99 und 35.01).