Der TWA-Terminal am New Yorker JFK-Flughafen ist eine Ikone der 1960er-Jahre. Fliegen war die Zukunft, Fliegen war aufregend und glamourös. Dies wollte der finnische Architekt Eero Saarinen (1910–1961) mit dem exklusiven Gebäude für die Trans World Airlines (TWA) ausdrücken. Bis heute fasziniert die einzigartige Gestaltung jeden Betrachter.
Obschon eines der bekanntesten Bauwerke New Yorks, fehlt bisher eine Monografie zum TWA-Terminal ebenso wie eine kritische Baugeschichte. Denn obwohl als Ikone des Düsenzeitalters vermarktet, erwies sich bald, dass das TWA Flight Center den Anforderungen nicht gewachsen war und dass die schnell wachsenden Passagierströme darin nicht bewältigt werden konnten. Seit 2001 ist der denkmalgeschützte Bau geschlossen und wartet auf eine neue Nutzung.
Kurze, fundierte Texte sowie rund 150 überaus attraktive Bilder und Pläne machen das Buch für Architektur- und Designliebhaber zum Muss. Es zeigt den TWA-Terminal erstmals umfassend im Spannungsfeld von Architektur, Design und Public Relations und beleuchtet auch dessen vom Glamour überstrahlten betrieblichen Schattenseiten.
Presseschau
Beflügelter Mythos
Mit dem symbolträchtigen TWA-Terminal in New York läutete Eero Saarinen vor 50 Jahren die Ära der Sensationsbauten ein. Heute gilt das Bauwerk als Ikone des Düsenzeitalters, auch wenn es gar nicht zur Abfertigung von Jets taugte.
Viel wurde über den Terminal bereits geschrieben, den Eero Saarinen (1910–1961) für die Trans World Airlines (TWA) 1962 entworfen hat. Nachdem damals Architekturkritiker das Flughafengebäude teilweise noch mit Häme überschüttet hatten, ging die Rezeption zunehmend zur unkritischen und verklärenden Darstellung...
Der Flughafen als Ikone
Auch wenn es nie richtig funktioniert hat: Das TWA-Terminal in New York wurde zur Berühmtheit. Nicht zuletzt durch den PR-Erfolg der Bilder.
Was tun Architekten? Genau, sie bauen Häuser. Und immer öfter sind diese Häuser Marketingmittel. Piano, Libeskind, Gehry – bestenfalls funktionieren ihre Bauten wie eine Imagebotschaft. So war es auch vor einem halben Jahrhundert, als Eero Saarinen für die Trans World Airlines ein Terminal am New Yorker...
Ikone der Markenarchitektur
Die in aerodynamischen Kurven schwelgende Architektur des TWA-Terminals auf dem New Yorker John F. Kennedy Airport traf den Nerv der Nachkriegszeit. Davon berichtet eine neue Monografie.
Mit seiner dynamischen Schalenkonstruktion, die den Flügelschlag eines zum Start ansetzenden Vogels zu imitieren scheint, gilt das New Yorker TWA-Terminal von Eero Saarinen als die Architektur-Ikone des Jet-Zeitalters. Dass der Ende der 1950er Jahre einsetzende Wechsel hin zu Düsenflugzeugen bei der...