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Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2026

Zur "Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2026" wurden insgesamt 84 Projekte eingereicht. An zwei intensiven Tagen im Juli hat die Jury – Gernot Hertl (hertl.architekten, Steyr), Sonja Hohengasser (Hohengasser Wirnsberger Architekten, Spittal / Drau) und Astrid Staufer (Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld, Schweiz) – die eingereichten Projekte begutachtet, quer durch Tirol eine Reihe von Bauwerken vor Ort besichtigt und sich für 14 Nominierungen entschieden.

Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2020

Aus den 75 Projekten, die zur „Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2020“ eingereicht wurden, hat die Jury – Anne-Julchen Bernhardt (RWTH Aachen), Peter Haimerl (Architekt, Stadtplaner, München), Marta Schreieck (Henke Schreieck Architekten, Wien) – eine engere Auswahl an Bauwerken besichtigt und sich für 18 Nominierungen entschieden. Schlussendlich wurden drei Auszeichnungen und sechs Anerkennungen für Bauten vergeben, die dem Kriterium einer besonders vorbildlichen Auseinandersetzung mit den architektonischen Herausforderungen unserer Zeit sowohl in ästhetischer wie auch in innovatorischer Hinsicht entsprechen. Außerdem hat die Jury in diesem Jahr vier lobende Erwähnungen ausgesprochen.

nextroom fragt: Biennale speciale

Das große, übergeordnete Thema zur 16. Architekturbiennale 2018 in Venedig ist „Freespace“. Prämissen für die Zusammenstellung und Arbeit der drei geladenen Teams des Beitrags im österreichischen Pavillon waren Kooperation und Koexistenz. Begriffe wie „Abweichung“, „Atmosphäre“ und „Schönheit“ materialisieren sich in einer dreiteiligen ineinander greifenden, konzeptionell und materiell vielschichtigen Rauminstallation. Kommissärin Verena Konrad, LAAC, Henke Schreieck und Sagmeister & Walsh im Interview mit Martina Pfeifer Steiner.

nextroom fragt:, 29.05.2018

ZV-Bauherrenpreis 2017

Am 17. November wurden im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung im Odeon-Theater in Wien die diesjährigen Gewinner_innen des ZV-Bauherrenpreises ausgezeichnet. Aus insgesamt 82 Einreichungen wurden zuvor 23 Projekte für die Shortlist nominiert. Daraus ermittelte die Hauptjury, bestehend aus Tina Gregorič (dekleva gregorič arhitekti, Ljubljana), Architekturpublizistin Franziska Leeb (Wien) und Architekt Richard Manahl (ARTEC Architekten, Wien), die sechs PreisträgerInnen des ZV-Bauherrenpreises 2017.

Der Bauherrenpreis feiert heuer sein 50-jähriges Jubiläum. Die Auszeichnung der Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs würdigt seit 1967 Auftraggeber, die herausragende Projekte realisieren, die Impulse setzen und somit Initiatoren von neuen Entwicklungen in Stadt und Land sind. Ein Großteil der rund 300 bisher ausgezeichneten Bauten ist zu einem fixen Bestandteil des Kanons der österreichischen Architekturgeschichte der jüngeren Vergangenheit geworden.

Die Nominierungsjurys:

Wien: Roland Gnaiger, Werner Neuwirth, Helena Weber
Niederösterreich: Martin Kiener, Axel Linemayr, Silja Tillner
Oberösterreich: Tobias Hagleitner, Peter Jungmann, Astrid Tschapeller
Burgenland: Maria Auböck, Rudolf Szedenik, Roland Winkler
Steiermark: Martin Pilz, Ada Rinderer, Bernd Vlay
Kärnten: Josef Hohensinn, Angela Lambea, Peter Schneider
Salzburg: Christian Prasser, Iris Reiter, Ute Wimmer-Armellini
Tirol: Markus Geiswinklers, Radek Hála, Heike Schlauch
Vorarlberg: Beat Consoni, Verena Rauch, Walter Schuster

Architekturpreis des Landes Burgenland 2016

Zum achten Mal hatte das Kulturreferat der Burgenländischen Landesregierung den Architekturpreis des Landes Burgenland für hervorragende Bauten ausgelobt. Die dafür bestellte Jury setzte sich aus András Pálffy, Andreas Cukrowicz, Christine Horner, Albert Kirchengast und Wolfgang Wallner zusammen. Diese sprach in ihrer Jurysitzung vom 29. September 2016 in Eisenstadt Purpur Architektur, Doris Dockner und Henke Schreieck Architekten in gleichrangiger Wertigkeit die Landes-Architekturpreise 2016 zu.

Drei Projekte wurden am Dienstag, 22. November 2016 gleichrangig mit dem Architekturpreis des Landes Burgenland 2016 ausgezeichnet.

Wandelbare Strukturen

Eine Universität, die 24 Stunden am Tag offen hat. Eine Bank, in der die Schreibtische geteilt werden. Studierende können nachts in die Bibliothek, Angestellte von zuhause aus arbeiten. Wenn Lehre und Arbeit sich wandeln, spielt die Architektur eine entscheidende Rolle: Sie muss informelle Begegnungen ermöglichen und sich immer wieder neu anpassen lassen. Die Zeppelin Universität und die Erste Bank zeigen, wie sich vormals repräsentative Institutionen ihren Nutzern öffnen.

Magazin, Bauverlag BV GmbH, Bauwelt 2016|26, 08.07.2016

7. Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis 2015

Bereits zum 7. Mal wurde der Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis im Herbst 2014 ausgeschrieben. BauherrInnen und ArchitektInnen waren aufgefordert, gemeinsam erarbeitete und realisierte Bauwerke einzureichen. Gemäß der Ausschreibung sollten diese von Juli 2010 bis Dezember 2014 fertiggestellt worden sein und eine hohe architektonische, raumplanerische und energetische Qualität aufweisen. 135 Einreichungen wurden nach Prüfung durch das vai zur Begutachtung durch eine vierköpfige Jury zugelassen, die vom 3. bis 6. März 2015 das vorliegende Ergebnis erarbeitete. Der Einladung zur Begutachtung der eingereichten Projekte folgten Kathrin Aste, LAAC Architekten, Innsbruck; Arno Brandlhuber, Berlin; Mathias Heinz, pool Architekten, Zürich; und Marta Schreieck, henke und schreieck Architekten, Wien und Präsidentin der Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs. Alle Jurymitglieder haben langjährige Erfahrung mit eigenen Bauprojekten, als unabhängige GutachterInnen und JurorInnen, und wurden von zwei organisatorischen MitarbeiterInnen des vai, Isabella Marte und Julia Grund, begleitet.

Das Spektrum der Einreichungen erstreckte sich von Wohn- und Gewerbebauten über kommunale Bauten und Sanierungen bis hin zu Freiraumgestaltungen. Die Aufgabe der Jury bestand in der Auswahl der fünf PreisträgeInnen und einer freien Anzahl von Auszeichnungen aus der Fülle der eingereichten Projekte. Der erste Tag war einer Vorauswahl im vai gewidmet. Der Ausstellungsraum des Vorarlberger Architektur Instituts war reserviert für Hunderte Projekttafeln, die eng aneinander gereiht die einzelnen Projekte repräsentierten. Fotos und Texte wurden gesichtet. Aus den ersten Wortmeldungen der Jurymitglieder entwickelten sich Diskursanfänge. Im Zentrum der Debatte standen der Qualitätsbegriff und damit die Ausformulierung gemeinsamer Kriterien für die Besichtigungstour durch Vorarlberg. Die Jury wählte 26 Objekte aus, die besichtigt werden sollten. Für die ambitionierte Tour standen zwei Tage zur Verfügung. Die Fahrt begann in Dornbirn und führte bis ins Ebnit, nach Hohlen, zu Privathäusern, Brücken, Kirchen, Schulen. Unterwegs im Kleinbus wurde diskutiert, Projektbeschreibungen wurden vorgelesen, es wurde Ausschau gehalten nach dem nächsten Objekt. Stationen waren im Bregenzerwald und in der Landeshauptstadt, in Feldkirch, im Montafon – kaum ein Winkel von Vorarlberg wurde ausgelassen. Vor Ort wurde konzentriert geschaut. Die Jury wurde von BauherrInnen, ArchitekInnen und Projektverantwortlichen empfangen. Fragen wurden gestellt und beantwortet. Das Bild verdichtete sich.

Am Ende des dritten Tages fällte die Jury ihre Entscheidung. Sie ist auch eine Botschaft an die Baukulturverantwortlichen in Vorarlberg. Als solche wirkt sie bis zum nächsten Preis, der in fünf Jahren erneut vergeben werden wird. (Text: Verena Konrad, Direktorin vai)