Lagerhalle Au
Im Areal der regional größten Holzbaufirma bildet die Halle mit 165m Länge und 59m Breite das dominierende, signethaft wirksame Volumen. Durch die bewegte Dachkontur und das Relief der Außenwände erhält die enorme Baumasse am Ufer der Bregenzer Ach maßstäblichen Bezug zum Gelände und zur Dimension der ländlichen Bautypen. Eine Fläche von zwei Fußballfeldern wurde hier mit minimalem konstruktivem Aufwand durch die Kombination modernster Holztechnologie mit stählernen Verspannungen überdeckt.
Bei den flachen Tonnengewölben über den 15 Jochen und beim Faltwerk der Außenwände wurden erstmals in Europa Intrallam-Platten angewendet. In kaum 17 Wochen geplant und gebaut entstand hier ein imponierendes Beispiel zum Thema der Integration industrieller Bauten in die alpine Landschaft und zur Darstellung der Leistungsfähigkeit eines Betriebs in der Architektur seiner eigenen Anlagen.
Für den Beitrag verantwortlich: Architekturzentrum Wien, 14.09.2003
AnsprechpartnerIn für diese Seite: Martina Frühwirth, Gabriele Kaiser






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