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Profil

1990 – 1996 Architekturstudium an der TU Dresden
1993 – 1994 Städtebaustudien in Paris
1994 Städtebaustudien in Tokyo
1996 – 1997 Frits van Dongen, de Architecten Cie, Amsterdam
1997 – 2000 DKV Architecten, Rotterdam
1999 Gastlektor an der TU Delft, Akademie für Baukunst Arnhern, Akademie für Baukunst Rotterdam, Berlage Institut Rotterdam
2000 Atelier Kempe Thill, Rotterdam
2005 Preisträger des Maaskant-Awards
2009 Beirat MONU Magazin NL Jaap Bakema Stiftung, Rotterdam

Auszeichnungen in nextroom dokumentiert

Architekturpreis des Landes Burgenland 2008, Preisträger, Franz-Liszt-Konzerthaus

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Bauwerke

Artikel

8. Juni 2012 mit Andre Kempe
Bauwelt

Soziales Wohnen

55 Apartments in Paris

Im Norden von Paris, nahe der Périphérique, plant die Wohnungsbaugesellschaft Paris Habitat 50 So­zialwohnungen. Atelier Kempe Thill aus Rotterdam gewannen den eingeladenen Wettbewerb. Sie er­läutern, welchen Zwängen sie beim Entwerfen unter­lagen.

11. Juli 2008 Bauwelt

Klassizismus für die Ikea-Generation.

23 Stadthäuser in Amsterdam-Osdorp

Kollektivität versus Individualität – im Städtebau der Nachkriegsmoderne

Der in den sechziger Jahren gebaute Amsterdamer Stadtteil Osdorp wird seit der Jahrtausendwende umfassend saniert. Ziel ist es, durch strategischen Abbruch und gleichzeitiges Hinzufügen neuer Gebäude den vorhandenen einheitlichen Wohnungsbestand zu differenzieren und neue, eher individuelle Wohnungsangebote für die Mittelschicht zu schaffen. Hierbei stellt sich die Frage, wie mit dem städtebaulichen und architektonischen Erbe der Nachkriegsmoderne umzugehen ist (Heft 28–29.2007). Unser Projekt liegt im Südteil des Master­plans „Zuidwest-Kwadrant“, den das Amsterdamer Planungsbüro De Nijl Ende der neunziger Jahre erstellt hat und seitdem begleitet. Der Plan zielt darauf ab, die typischen überbreiten Straßen- und Grünraumprofile zu erhalten und dabei die Parkgaragen sorgfältig innerhalb der neuen Gebäudevolumen zu integrieren.
Die räumliche Großzügigkeit des Gebiets diente als di­rekter Ausgangspunkt für die Organisation der aus 23 Stadthäusern bestehenden Wohnanlage, wobei es vor allem für die Parkplätze eine optimale Lösung zu finden galt. Entstanden ist ein Prototyp, der sich nahtlos an den kollektiven Maßstab von Osdorp anschließt, ohne die Individualität der Einzelwohnung zu unterdrücken. Traditionelle Werte der Moderne sollen neu interpretiert und zeitgemäßes Wohnen stimuliert werden.