Jugend- und Nachbarschaftszentrum „De Hood“
Amsterdam (NL) - 2011
Atelier Kempe Thill
newroom
1990 – 1996 Architekturstudium an der TU Dresden
1993 – 1994 Städtebaustudien in Paris
1994 Städtebaustudien in Tokyo
1996 – 1997 Frits van Dongen, de Architecten Cie, Amsterdam
1997 – 2000 DKV Architecten, Rotterdam
1999 Gastlektor an der TU Delft, Akademie für Baukunst Arnhern, Akademie für Baukunst Rotterdam, Berlage Institut Rotterdam
2000 Atelier Kempe Thill, Rotterdam
2005 Preisträger des Maaskant-Awards
2009 Beirat MONU Magazin NL Jaap Bakema Stiftung, Rotterdam
Architekturpreis des Landes Burgenland 2008, Preisträger, Franz-Liszt-Konzerthaus
Amsterdam (NL) - 2011
Atelier Kempe Thill
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Zwolle (NL) - 2009
Atelier Kempe Thill
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Rotterdam (NL) - 2009
Atelier Kempe Thill
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Amsterdam (NL) - 2008
Atelier Kempe Thill
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Veenhuizen (NL) - 2008
Atelier Kempe Thill
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Umbau, Veenhuizen (NL) - 2007
Atelier Kempe Thill
Bauwelt
Raiding (A) - 2006
Atelier Kempe Thill, Brands United
Architekturzentrum Wien
23 Stadthäuser in Amsterdam-Osdorp
Kollektivität versus Individualität – im Städtebau der Nachkriegsmoderne
Der in den sechziger Jahren gebaute Amsterdamer Stadtteil Osdorp wird seit der Jahrtausendwende umfassend saniert. Ziel ist es, durch strategischen Abbruch und gleichzeitiges Hinzufügen neuer Gebäude den vorhandenen einheitlichen Wohnungsbestand zu differenzieren und neue, eher individuelle Wohnungsangebote für die Mittelschicht zu schaffen. Hierbei stellt sich die Frage, wie mit dem städtebaulichen und architektonischen Erbe der Nachkriegsmoderne umzugehen ist (Heft 28–29.2007). Unser Projekt liegt im Südteil des Masterplans „Zuidwest-Kwadrant“, den das Amsterdamer Planungsbüro De Nijl Ende der neunziger Jahre erstellt hat und seitdem begleitet. Der Plan zielt darauf ab, die typischen überbreiten Straßen- und Grünraumprofile zu erhalten und dabei die Parkgaragen sorgfältig innerhalb der neuen Gebäudevolumen zu integrieren.
Die räumliche Großzügigkeit des Gebiets diente als direkter Ausgangspunkt für die Organisation der aus 23 Stadthäusern bestehenden Wohnanlage, wobei es vor allem für die Parkplätze eine optimale Lösung zu finden galt. Entstanden ist ein Prototyp, der sich nahtlos an den kollektiven Maßstab von Osdorp anschließt, ohne die Individualität der Einzelwohnung zu unterdrücken. Traditionelle Werte der Moderne sollen neu interpretiert und zeitgemäßes Wohnen stimuliert werden.