Award

Constructive Alps 2017
Architekturpreis - Schweizerische Eidgenossenschaft - Ittingen (CH)
Constructive Alps 2017, Pressebild: © Davide Cornacchini
Jury: Köbi Gantenbein, Giancarlo Allen, Helmut Dietrich, Dominique Gauzin-Müller, Maruša Zorec, Andi Götz, Anne Beer, Robert Mair
Veranstalter: Schweizerische Eidgenossenschaft, Fürstentum Liechtenstein
Preisverleihung: Freitag, 20. Oktober 2017

Die Schweiz und Liechtenstein führen zum vierten Mal den Wettbewerb «Constructive Alps» durch. Ausgezeichnet werden Gebäude in den Alpen, deren nachhaltige Bauweise am meisten überzeugt. Die Jury hat dreissig Projekte nominiert, welche die Wettbewerbskriterien am besten erfüllen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.

Der «Internationale Preis für nachhaltiges Sanieren und Bauen in den Alpen. Constructive Alps» spannt den Bogen über die Ländergrenzen hinweg. Er trägt zur Umsetzung der Alpenkonvention und des Klimaaktionsplans bei (siehe Kasten) und bietet Denkanstösse für ein Sanieren und Bauen, das auch baukünstlerisch überzeugt. Eine internationale Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Alpenländern hat aus 268 Einreichungen dreissig Projekte ausgewählt und zur zweiten Runde eingeladen. Es sind Objekte, die entsprechend der Kriterien des Wettbewerbs sowohl ökologische und ökonomische als auch soziale Nachhaltigkeitskriterien umsetzten und dabei insbesondere kulturellen Gesichtspunkten Aufmerksamkeit schenkten.

In den kommenden Wochen wird die Jury Projekte im ganzen Alpenraum besuchen und diskutieren, darunter so unterschiedliche Gebäudetypen wie einen Kindergarten und eine Volksschule im vorarlbergischen Brand (A), das Weingut Schmidt in Wasserburg bei Lindau (D) und die Maison Commune du Lac d‘Aiguebelette in Nances (F). Die Jury wird die nominierten Bauten gemäss den Nachhaltigkeitskriterien kritisch bewerten. Dabei geht es unter anderemum die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, die Wahl von ökologischen und regionalen Baustoffen, den kulturellen Wert eines Bauwerks oder auch den Gewinn an Lebensqualität für die Nutzerinnen und Nutzer.

Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2017 im Alpinen Museum in Bern statt. Gleichenorts startet eine Wanderausstellung zu den nominierten Beiträgen. Eine Begleitpublikation dazu erscheint als Sondernummer der Architekturzeitschrift «Hochparterre».

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