Bauwerk

Orangerie d`Or
Brands United, SPLITTERWERK, Grabner & Partner - Graz (A) - 2005
Orangerie d`Or, Foto: Paul Ott
Orangerie d`Or, Foto: Paul Ott

Wider die Alltäglichkeit

Festsaal in der Orangerie im Grazer Burggarten

24. August 2008 - Angelika Fitz
Beim Aufeinandertreffen von Kunst und Park denkt man landläufig an Gartenkunst oder auch an einen Skulpturengarten. In der steirischen Landeshauptstadt Graz steht das Wortpaar noch für etwas anderes, für den Aufbruch einer radikalen künstlerischen Avantgarde, in einer Stadt, die bis dahin eher für konservatives „Lodentum“ bekannt war. Just in einer der beliebtesten innerstädtischen Grünanlagen, dem Grazer Stadtpark, startete Ende der 1950er Jahre, anfangs gegen massiven politischen Widerstand, eine Plattform für neue Kunst. Das baufällige Stadtparkcafé wurde erobert und umgebaut. Vor al­lem die literarischen Aktivitäten des Forums Stadtpark rund um Schriftsteller wie Peter Handke und Wolfgang Bauer erlangten in der Folge Weltruhm. Bis heute profiliert sich der Park gleichermaßen als Kulturort, familiäre Erholungszone und temporäres Refugium für Randgruppen. Vollständigen Artikel ansehen.

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