Bauwerk

EFH Klosterneuburg
mia2/ARCHITEKTUR - Österreich - 2014
EFH Klosterneuburg © mia2
EFH Klosterneuburg © mia2
28. Dezember 2017 - newroom

Der Fokus auf das Material Beton und nüchterne Raumgestaltung mit einfachen Oberflächen - beides Wünsche der Bauherrschaft - kennzeichnen den Entwurf. Das Haus sollte von der Ruhe leben und nicht zu stark strukturiert oder aufgeregt sein. Das zeigt sich etwa in der klaren Aufteilung des Volumens in drei voneinander unabhängige Einheiten.

Der Grundriss des Hauses bildet einen Knick, der dem natürlichen Verlauf des Hanges folgt. Diese Idee der Bauherrschaft wurde als Vorgabe für die Gestaltung des Raumprogramms genutzt: Eine Sichtbetonschale an der Südseite spannt einen Zwischenraum zum “Knick“ auf und schafft so Stauraum, Terrassen und Balkone.

Im Erdgeschoss befinden sich die Praxis und ein Gästezimmer mit Bad. Die Einheit im ersten Stock setzt sich aus den Kinderzimmern mit vorgelagertem Balkon, den Wohnräumen und Sanitärbereich zusammen. Ganz oben befindet sich das Schlafzimmer samt Bad und Galerie, die auch als Arbeitsraum genutzt werden kann. Eine Konstruktion aus Holzlamellen als Sicht- und Sonnenschutz wird hier künftig einen intimen Bereich im Freien bieten. Die Galerie im zweiten und der Wohnraum im ersten Geschoss sind durch einen zweigeschossigen Luftraum – die Bibliothek – miteinander verbunden. Ein großes Fenster an der Westseite sorgt für Belichtung, bis in die Abendstunden. (Text, leicht gekürzt: Architekten)

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